Freitag, 27. Januar 2012

"Nachtregime"

Schweiz: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz. Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. mehr...

Umfangreiche Informationen für Autofahrer

DVR startet Internetseite „Alkohol und Straßenverkehr“

Jeder zehnte Verkehrstote auf deutschen Straßen war im vergangenen Jahr auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. Noch immer unterschätzen viele Autofahrer den Einfluss von Alkohol auf ihre Fahrtüchtigkeit. Wie kommt es zum Alkoholunfall, welche rechtlichen Konsequenzen drohen, wie kann die Fahrerlaubnis wiedererlangt werden und welche Langzeitfolgen kann übermäßiger Alkoholkonsum bewirken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neues Internetportal des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). mehr...

Statistisches Landesamt

Über 100 000 Patienten in Nordrhein-Westfalen wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt

Nahezu 102 000 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 stationär wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10,9 Prozent mehr als im Jahr 2005. mehr...

Webtipp: Basler Zeitung

Schweiz: Komatrinker sollen Spitalrechnung selbst bezahlen

"Auch die Gesundheitspolitiker im Ständerat wollen Notfallbehandlungen nach Alkoholexzessen von der Krankenversicherung ausnehmen. Die Kassen und Spitäler warnen vor Abgrenzungsproblemen." [...]
bei Basler Zeitung weiterlesen

"Vorglühen" in der U-Bahn

Nürnberg: Gemeinsame Jugendkontrollen gegen Alkoholmissbrauch

Nürnberger Polizei, Jugendamt und Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe waren am vergangenen Freitag, 20.01.2012, gemeinsam im Stadtgebiet unterwegs. Ziel des Einsatzes war, insbesondere zur Thematik "Jugendliche und Alkohol" zu sensibilisieren. Jetzt liegt die Bilanz dieses Einsatzes vor. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten. mehr...

Sucht Info Schweiz

Pistenspaß mit klarem Kopf

Wer fährt, trinkt nicht. Dieses Motto gilt laut Sucht Info Schweiz auch für jene, die Skis und Snowboards anschnallen. Wer auf der Piste eine gute Figur machen will, verzichtet auf Alkoholisches. „Zwätschge Lutz und Wunderkafi“ beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und fördern die Risikobereitschaft. Die Sturz- und Unfallgefahr steigt. Ein Präventionstipp für ein unbeschwertes Skivergnügen. mehr...

Drogenkonferenz

Schweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug blickt auf sechs Jahre intensiver Arbeit in der Alkoholprävention zurück. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen beschloss die Drogenkonferenz einen neuen Aktionsplan. Diesen präsentierte Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und Präsident der Drogenkonferenz, heute zusammen mit Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham der Öffentlichkeit. Bis Ende 2018 soll die Situation im Kanton Zug in drei Bereichen verbessert werden: beim Rauschtrinken, beim chronischen Überkonsum sowie beim unangemessenen Konsumieren im Verkehr und bei der Arbeit. mehr...

Webtipp taz.de

"Der Alkohol ist Teil der WM"

"Beim Bier hört für den Fußball-Weltverband der Spaß auf. FIFA Genralsekretär Valcke verlangt von WM-Gastgeber Brasilien die Erlaubnis zum Bierverkauf im Stadion." [...]
bei taz.de weiterlesen

Webtipp sueddeutsche.de

Kulturdroge Alkohol: Diese ewige Sauferei

"Vom alten Rom bis in die Münchner S-Bahn: Trotz Ausschankverbot und Kontrollen ist es nie recht gelungen, dem Alkoholkonsum Einhalt zu gebieten. Warum sich die Menschen ihren Rausch nicht verbieten lassen." [...]
bei sueddeutsche.de weiterlesen

Techniker Krankenkasse

Feste feiern? Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte

 Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, entfielen im letzten Jahr über 45.000 Klinikaufenthalte in der Bundesrepublik bei der Altersgruppe der 15 bis unter 25-Jährigen auf die Drogen Alkohol und Cannabis. Damit hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. mehr...

Webtipp "ÄRZTEZEITUNG.DE"

Süchtig im Alter

"Ein Gläschen in Ehren - sollte man im Alter hin und wieder verwehren. Denn die Zahl alkoholabhängiger Senioren steigt. Die Drogenbeauftragte liefert "alarmierende Zahlen": Jeder siebte Pflegebedürftige soll Probleme mit Alkohol und Tabletten haben." [...]
bei "ÄRZTEZEITUNG.DE" weiterlesen

Kein Gassenverkauf

Leipzig: Allgemeinverfügung gegen Alkoholverkauf in der Silvesternacht

Anlässlich des Jahreswechsels 2011/2012 wurde durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig eine Allgemeinverfügung erlassen und am 17. Dezember im Leipziger Amtsblatt veröffentlicht. Demnach untersagt das Ordnungsamt für die Zeit vom 31. Dezember, 20 Uhr bis 1. Januar, 6 Uhr rund um das Connewitzer Kreuz den Verkauf und die Abgabe von Alkohol über die Straße durch Handelseinrichtungen sowie Schank- und Speisewirtschaften. mehr...

Eltern und Erwachsene haben wichtige Vorbildfunktion

Rauschendes Fest mit wenig Alkohol

Anlässlich der bevorstehenden Feiertage, insbesondere der Silvesterfeierlichkeiten, weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken hin, die übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für Jugendliche birgt. BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott erklärt: "Heranwachsende trinken am ehesten in Gesellschaft mit Gleichaltrigen und um Spaß zu haben und Hemmungen abzubauen. Welche Gefahren mit hohem Alkoholkonsum einhergehen, verlieren sie dabei meist völlig aus dem Blick. Doch weil sich ihr Körper noch in der Entwicklung befindet, wirkt Alkohol viel schneller und schädlicher als bei Erwachsenen. Hoher Alkoholkonsum in kurzer Zeit kann zu einer Alkoholvergiftung mit Atemstillstand führen und damit lebensgefährlich werden. Auf Dauer schädigt das Zellgift Alkohol auch die Hirnfunktionen." mehr...

Alle Verkäufer kannten die Bestimmungen

Main-Tauber-Kreis: Bei erneuten Alkohol-Testkäufen verkauften noch mehr Geschäfte Hochprozentiges an Jugendliche

Das Ergebnis der Alkoholtestkäufe vom Frühjahr 2011 mit 36 Prozent Verstößen, war der Grund für erneute Kontrollen der Polizeidirektion Tauberbischofsheim zusammen mit dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Wieder waren Jugendliche, die sich beim Landratsamt in Ausbildung befinden, Testkäufer. mehr...

Webtipp "Augsburger Allgemeine"

Baden-Württemberg: Kein Alkohol im Freien?

"Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will Kommunen die Möglichkeit eröffnen, den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen zu verbieten." [...]
bei "Augsburger Allgemeine" weiterlesen

Ein Artikel zum Download

SuchtMagazin 06/2011: Social Networks (Web 2.0)

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (06/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Social Networks (Web 2.0)".

Aus dem Inhalt:
Ein Überblick | Virtuelles Engagement der Kinder- und Jugendarbeit | Leben ohne Internet? | Eine entwicklungspsychiatrische Perspektive | Nationales Programm Jugend und Medien | Datenschutz | Cyberbullying | «Alkohol? Kenn dein Limit.» | Online Streetwork | Soziale Netzwerke in der Jugendarbeit mehr...

Bisherige Maßnahmen reichen nicht

WHO: Alkohol am Steuer gerade zum Jahreswechsel eine tödliche Gefahr

Straßenverkehrsunfälle treten in der Wintersaison auch aufgrund vermehrten Alkoholkonsums vermehrt auf. Allgemein ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten aufgrund von Alkohol am Steuer in den meisten Ländern der Region rückläufig, auch wenn noch beträchtlicher Spielraum für Verbesserungen besteht. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Gelsenkirchen: Drogen und Alkohol im Straßenverkehr - in einer Nacht sieben Fälle

In der Zeit von Dienstagnachmittag bis zum frühen Mittwochmorgen fielen im Stadtgebiet erneut alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Fahrzeugführer auf. Bei insgesamt fünf Pkw-Fahrern aus Gelsenkirchen ergaben die Alkoholteste vor Ort Werte zwischen 0,88 und 2,34 bzw. 2,48 Promille. Eine Polizeistreife beobachtete einen 48-Jährigen, wie er mit einem nicht zugelassenen, nicht besteuerten und nicht versicherten Pkw auf der Schwarzmühlenstraße trotz der Dunkelheit ohne Abblendlicht fuhr. mehr...

Mehr Verkehrstote in 2011

GdP: Schlechte Verkehrsmoral erfordert zu viele Todesopfer

Rücksichtlose Fahrweisen, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und die zunehmende Missachtung von Verkehrsregeln sind nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) verantwortlich für den Tod von rund 3900 Menschen im zu Ende gehenden Jahr auf Deutschlands Straßen.
GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „2011 werden voraussichtlich sieben Prozent mehr Menschen im Straßenverkehr getötet worden sein, als im Jahr davor. Damit wird die Zahl der Verkehrstoten erstmals seit 20 Jahren wieder steigen. Auch bei den Verletzten ist mit einer Zunahme von fünf Prozent zu rechnen. Besonders alarmierend ist, dass das bei einer insgesamt sinkenden Zahl der Unfälle passiert.“ mehr...

Inhalt abgleichen