Freitag, 10. Februar 2012

Hessen

Gesetzentwurf zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes

Hessische SPD-Fraktion fordert: "Kein Alkoholverkauf zwischen 22 und 5 Uhr"

Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag setzt sich dafür ein, dass zukünftig in Hessen zwischen 22 und 5 Uhr im Einzelhandel (inklusive Tankstellen und Kioske) kein Alkohol mehr verkauft werden darf. Dazu haben die Sozialdemokraten einen Gesetzentwurf zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes eingebracht, der die Verkaufszeiten analog einer bestehenden Norm in Baden-Württemberg, die noch von der Landesregierung aus CDU und FDP beschlossen worden sei, regelt. Diese Forderung entspreche auch der Position des Hessischen Städtetags. mehr...

Sozialminister Stefan Grüttner: Wir müssen alle Verantwortung für einen maßvollen Alkoholkonsum übernehmen

Zirka 100.000 Menschen in Hessen sind alkoholabhängig

Erwachsene und Jugendliche für einen maßvollen Alkoholkonsum zu gewinnen, ist das Hauptziel der bundesweiten Aktionswoche 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“, die vom 21. bis 29. Mai 2011 stattfindet. Rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol auf riskante Weise, davon sind etwa 1,3 Millionen abhängig. Weltweit belegt Deutschland beim Alkoholkonsum den 5. Platz. „In Hessen konsumieren in der Altersgruppe von 18 bis 64 Jahren etwa 700.000 Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise. mehr...

Nächtliches Verkaufsverbot

Hesssischer Städtetag regt zur Einschränkung des Alkoholmissbrauchs eine Beschränkung der Verkaufszeiten an

"Zum Schutz Jugendlicher vor alkoholbedingten Gesundheitsgefahren darf es in den Nachtstunden nicht länger erlaubt sein, uneingeschränkt Alkohol zu erwerben", so der Präsident des Hessischen Städtetages, Oberbürgermeister Stefan Gieltowski aus Rüsselsheim. Dies ist u.a. ein Ergebnis der Sitzung von Präsidium und Hauptausschuss des Hessischen Städtetages heute in Fulda. mehr...

Sozialminister Stefan Grüttner: „Trend zum Komatrinken Einhalt gebieten“

Hessen erstes Bundesland mit einheitlichem Rahmenvertrag für HaLT

Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat heute eine einheitliche Rahmenvereinbarung mit allen Krankenkassen über die Finanzierung des Alkoholpräventionsprojekts „HaLT – Hart am Limit“ abgeschlossen. Hessen ist damit das erste Bundesland, das sich mit allen Krankenkassen über die Finanzierungsgrundlagen einig wurde. Das Land wird darüber hinaus alle Landkreise und kreisfreien Städte, die dieses Projekt bei sich vor Ort umsetzen, drei Jahre lang mit einer jährlichen Anschubfinanzierung in Höhe von 7.500 Euro unterstützen. mehr...

Neue WHO-Gesundheitsstudie zu Jugendlichen in Hessen

Weniger Alkohol und Tabak - aber dafür umso exzessiver

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut die internationale Studie „Health Behaviour in School-aged Children – A WHO Cross National Survey” (HBSC) zur Entwicklung des Gesundheitszustandes und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen in Auftrag gegeben. Auch in Hessen wurden – repräsentativ ausgewählt - 3.600 Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 15 Jahren befragt. Das Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW) der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) nahm die Befragungen vor. Zentrales Ergebnis der Studie: Die Anzahl der Jugendlichen, die Alkohol trinken, nimmt ab und es gibt unter den Jugendlichen weniger regelmäßige Raucher. mehr...

"Jetzt reicht´s"

CDU Darmstadt: Magistrat darf Alkoholverkauf an Jugendliche nicht tatenlos durchgehen lassen - Kritik an Märkten

Die Darmstädter CDU übt heftige Kritik am hauptamtlichen Magistrat. Erneut ist bei einem Echo-Test herausgekommen, dass es für Minderjährige kein Problem darstellt, an hochprozentigen Alkohol zu kommen. mehr...

Bislang unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes

Auch in Hessen neuer Höchststand bei alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen

Die Zahl jugendlicher Komasäufer ist in Hessen auch 2009 wieder gestiegen. Nach Informationen der DAK kamen landesweit 1690 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um vier Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Vor allem Supermärkte halten sich nicht an das Gesetz

Nach Alkoholtestkäufen: Wiesbaden sieht erheblichen Handlungsbedarf

Seit mehreren Jahren kontrolliert die Stadt Wiesbaden gemeinsam mit der Polizei den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen während diverser Feste in der Stadt. Im Rahmen des „HALT-Projektes“ wird das Trinkverhalten junger Leute auch in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Wochenend-Treffpunkten überwacht. Als weiteren erfolgreichen Baustein gegen den Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen setzt das Ordnungsamt seit einiger Zeit auch auf Testkäufe als Maßnahme gegen die illegale Abgabe von Alkohol an Minderjährige. mehr...

2.200 Komasäufer jährlich, Ruf nach Strategie

Landesschülervertretung Hessen sieht in EBS-Saufgelage keine Besonderheit

An der privaten Hochschule „European Business School“ in Oestrich-Winkel haben sich zehn Jugendliche beim exzessiven Alkoholkonsum krankenhausreif getrunken. Die Landesschülervertretung (LSV) Hessen verweißt darauf, dass nach Angaben der Techniker Krankenkasse jährlich 2.200 hessische Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren wegen „Komasaufen“ ins Krankenhaus eingeliefert wurden und damit mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2000, in dem 1.000 Komasäufer zu verzeichnen waren. mehr...

Hessen

Junge Menschen im Kreuzbund

Das Problem ist bekannt: Die verschiedenen Verbände von Sucht-Selbsthilfegruppen beklagen allesamt ihre Schwierigkeiten bei der Integration von suchtgefährdeten bzw. schon abhängigen jungen Menschen. Mit dem Projekt „Brücken Bauen – Junge  Suchtkranke und Selbsthilfe“ hatten sie sich deshalb vorgenommen, bestehenden Hürden zu überwinden. mehr...

25. bis 30. April 2010

Erste gemeinsame Präventionswoche in Osthessen startet

In der Zeit vom 25. bis 30. April 2010 veranstaltet das Polizeipräsidium Osthessen gemeinsam mit den Fachstellen für Suchtprävention, den Verkehrswachten, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, den Jugendämtern, den Staatlichen Schulämtern, den beteiligten Schulen, der Verbraucherzentrale Hessen, der Unfallkasse Hessen sowie den Rettungsdiensten unter dem Motto "ALLES KLAR!"  die erste Präventionswoche in Osthessen. mehr...

Hessen

Exzessiver Alkoholkonsum bei Jugendlichen mittlerweile zweithäufigste Ursache für Klinikeinweisungen

Das so genannte "Komasaufen" bei Jugendlichen ist in Hessen mittlerweile in der Liste der häufigsten Ursachen für Klinikaufenthalte auf Platz 2 vorgerückt. Die Zahl der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren, die in Hessen wegen exzessiven Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter an und hat sich zwischen den Jahren 2000 und 2008 mehr als verdoppelt. mehr...

Suchtselbsthilfe im Kreuzbund Hessen

Sieben von acht bleiben trocken

Der Kreuzbund Hessen gibt mit einer Erhebung Einblick in seine Arbeit im Jahr 2009. Sie wurde für die Statistik  der „Landeskonferenz Suchtselbsthilfe in Hessen“ erstellt. Der Kreuzbund ist in Hessen mit fast 90 Selbsthilfe-Gruppen aktiv, die sich an Suchtkranke und deren Angehörige wenden. mehr...

Frankfurter Allgemeine Sonnntagszeitung

Mehrere Bundesländer erwägen nächtliches Verkaufsverbot

Mehrere Bundesländer wollen die Erfahrungen Baden-Württembergs mit dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot prüfen, und eventuell Ähnliches einführen. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" auf Seite 1. mehr...

Sport ist besser als Saufen

Präventionsrat lädt Jugendliche zum Null-Promille-Cup ein

Der Präventionsrat der Stadt Hofheim am Taunus setzt seine Aktionen gegen den Alkoholmissbrauch durch Jugendliche mit dem Null-Promille-Cup fort. Als Veranstaltungsort für das Turnier am 16. April 2010 konnte Multisports in Hofheim-Wallau gewonnen werden. mehr...

Hessen

Kommunen wollen Regelung für alkoholfreie Zonen

Wie FR-Online berichtet, drängen der Hessische Städte- und Gemeindebund und der Hessische Städtetag darauf, die Einrichtung von alkoholfreien Zonen im neuen Polizeigesetz zu regeln. Bisher wird diese Möglichkeit im Gesetzentwurf nicht explizit erwähnt. mehr...

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