Berichte

Top-Studie

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit in Österreich

Der gefährliche undschädliche Konsum von Alkohol leistet global einen bedeutenden Beitrag zu Todesfällen, Krankheiten und Verletzungen. Einerseits entstehen Gesundheitsrisiken wie Alkoholabhängigkeit, Leberzirrhose, Krebs und Verletzungen für den Betroffenen selbst. Andererseits ergeben sich durch gefährlichen und schädlichen Alkoholkonsum Risiken für Dritte (Familienangehörige, Straßenverkehrsteilnehmer) bzw. Kosten für die Gesellschaft (medizinische Behandlung, Pflege, Invaliditäts- und Witwenpensionen, Arbeitseinschränkungen und Arbeitslosigkeit). mehr...

Jahrbuch Sucht 2013 erschienen

Alkohol in Deutschland: Unterschätzt, verharmlost und ... außergewöhnlich schädlich!

Die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums sind den meisten Menschen nicht bewusst. Sie glauben, Alkohol könne ihnen persönlich nichts anhaben. Eine Fehleinschätzung mit weitreich enden Folgen: Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist die dritthäufigste in der Krankenhausstatistik, bei Männern sogar die häufigste Diagnose der vollstationär behandelten Patienten.
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Statistisches Landesamt

Mehr als 2 Prozent der Krankenhauspatienten in Thüringen wurden im Jahr 2011 wegen Problemen mit Alkohol behandelt

Im Jahr 2011 wurden in den 45 Thüringer Krankenhäusern 579.889 Patienten vollstationär versorgt, 11.947 von ihnen (2,1 Prozent) wegen alkoholbedingter Krankheiten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprach das dem Vorjahresniveau (2010: 11.951 Personen). Männer waren häufiger betroffen als Frauen. Mehr als drei Viertel der alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen entfielen auf Männer (9.353 Fälle bzw. 78,3 Prozent). Die weiblichen Patienten hatten mit 2.594 Fällen einen Anteil von 21,7 Prozent. mehr...

Statistisches Landesamt

Bayern: Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen seit 2000 um rund 35 Prozent gestiegen

Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose „akuter Rausch“ um rund 210 Prozent bei den unter 20-Jährigen

Im Jahr 2011 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 52.196 Patienten mit alkoholbedingten Krankheiten vollstationär behandelt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren das rund 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr sowie 35,2 Prozent mehr als elf Jahre zuvor. mehr...

Akute Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen

Weiterhin keine Entwarnung: Prävention bei Jugendlichen unverzichtbar

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Alkoholvergiftungen sind weiterhin besorgniserregend. Mit 26.349 eingelieferten Fällen im Jahr 2011 werden bundesweit zu viele junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren wegen einem akuten Alkoholrausch in Krankenhäuser eingewiesen.
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Statistisches Bundesamt

Diag­nose Alkohol­miss­brauch: 2011 wie­der mehr Kin­der und Jugend­liche statio­när behan­delt

Im Jahr 2011 wurden 26.349 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,4 Prozent mehr als 2010 (25.995). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg ihre Anzahl gegenüber 2010 auf 325 je 100 000 Einwohner (+ 3,3 Prozent). Rund 62 Prozent der Behandelten waren männlich, obwohl der entsprechende Bevölkerungsanteil nur 51 Prozent beträgt. mehr...

Burnout oder Sucht

Hamburg: Jede zweite Frührente bei Frauen wegen psychischer Erkrankungen

Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 1.724 Menschen, davon 713  Männer und 1.011 Frauen, aufgrund psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden. Damit sind bei den Frauen 57,7 Prozent und bei Männern 42,2 Prozent aller Frührenten psychisch bedingt. Hamburg liegt mit diesem Wert im Vergleich der Bundesländer hinter dem Saarland an zweiter Stelle. Im Schnitt waren die Betroffenen knapp 52 Jahre alt. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit und bezieht sich dabei auf Auswertungen der Deutschen Rentenversicherung. mehr...

52. DHS Fachkonferenz Sucht

Prävention: geliebt, gelobt – und kaum gemacht.

Seit mehr als 30 Jahren wird die Suchtprävention als eigene Säule des Arbeitsfeldes „Sucht“ gefördert und entwickelt. Ihre Notwendigkeit wird von niemand bestritten. Eine breite Bevölkerungsmehrheit, Sucht- und Präventionsfachleute sowie Politikerinnen und Politiker setzen sich für Suchtprävention ein. Aber wie soll sie gestaltet werden und wer bezahlt sie? Die Fachwelt ist sich seit langem einig: Zielführend ist ein Politik - Mix aus Verhaltens- und Verhältnisprävention in nachhaltig finanzierten Strukturen. mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

Barmer GEK Gesundheitsreport 2012

Alkoholprobleme bei Erwerbstätigen in Hamburg deutlich überdurchschnittlich

Erwerbstätige mit Wohnort in Hamburg haben deutlich häufiger ein Alkoholproblem. Auswertungen von Fehlzeiten sowie von Diagnosen aus der ambulanten und stationären Versorgung, die von der Barmer GEK im Rahmen des Gesundheitsreports 2012 durchgeführt wurden, haben ergeben, dass ihr Anteil in Hamburg um 34 Prozent höher liegt als im Bundesdurchschnitt.
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Barmer GEK Gesundheitsreport 2012

Alkohol und Job: In Mecklenburg-Vorpommern deutlich öfter ein Problem

Erwerbstätige mit Wohnort in Mecklenburg-Vorpommern haben deutlich häufiger ein Alkoholproblem. Auswertungen von Fehlzeiten sowie von Diagnosen aus der ambulanten und stationären Versorgung, die von der Barmer GEK im Rahmen des Gesundheitsreports 2012 durchgeführt wurden, haben ergeben, dass ihr Anteil in Mecklenburg-Vorpommern um 35,2 Prozent höher liegt als im Bundesdurchschnitt.
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Ein Fünftel der Bevölkerung betreibt risikoreichen Alkoholkonsum

Suchtmonitoring Schweiz: Daten sammeln für bessere Prävention

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat das Suchtmonitoring Schweiz lanciert, ein Berichterstattungssystem, das den Konsum von psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Tabak, Cannabis oder Kokain erfasst. Dies soll ermöglichen längerfristige Entwicklungen zu verfolgen und Präventionsstrategien darauf abzustimmen. Erste Resultate vermitteln einen Einblick in die Verbreitung der Suchtproblematik in der Schweiz. mehr...

Erhöhtes Risiko für spätere Sucht

200.000 Kinder wachsen in Hessen in suchtbelasteten Familien auf

In Hessen wohnen mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, deren Eltern suchtkrank sind, das legt eine Schätzung des Bundesmodellprojekts Trampolin nah. Dies berichtete der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner anlässlich der Fachtagung "Kinder aus suchtbelasteten Familien“ der Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS), die gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium und der Techniker Krankenkasse veranstaltet wurde. „Etwa 30 bis 40 Prozent der betroffenen Kinder sind gefährdet, später selbst einmal suchtkrank zu werden“, erklärte Grüttner. mehr...

Wirksamkeit bei nur zwei von über 200 Projekten belegt

Projekte zur Alkoholprävention in Deutschland nur selten evaluiert

Der riskante Alkoholkonsum und -missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist in Deutschland ein erhebliches gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem. Wissenschaftler haben jetzt untersucht, wie in Deutschland Präventionsmaßnahmen organisiert werden und wie effektiv sie sind. Nur bei zwei von über 200 ausgewerteten Projekten ist die Wirksamkeit demnach ausreichend wissenschaftlich belegt. Die vollständigen Ergebnisse der Münchener Forschungsgruppe findet man jetzt kostenfrei beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). mehr...

Keine wesentliche Veränderung zum Vorjahr

Alkohol in Zahlen: Der Alkoholkonsum in der Schweiz ist stabil

2011 lag der Alkoholkonsum in der Schweiz, alle alkoholischen Getränke zusammengenommen, bei 8,5 Liter reinem Alkohol. Nach drei leicht rückläufigen Jahren hat er sich somit stabilisiert. Unveränderte Berechnungsmethoden ermöglichen Vergleiche über die 125 Jahre Tätigkeit der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV). Im Jahr 1900 trank der Durchschnittsschweizer 17 Liter reinen Alkohol.
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DEKRA-Umfrage

Mehrheit der Autofahrer für 0,0 Promille am Steuer

Die deutschen Autofahrer sind bereit für den Verzicht: Fast vier von fünf (78 Prozent) sprechen sich in einer aktuellen DEKRA Umfrage für ein generelles Alkoholverbot am Steuer aus. Unter Frauen und jungen Lenkern ist der Anteil der Befürworter von 0,0 Promille besonders hoch. In der bundesweiten Befragung mit 1.350 Teilnehmern zeigten sich vier von fünf Autofahrern (80 Prozent) davon überzeugt, dass ein generelles Alkoholverbot am Steuer zu weniger Unfällen im Straßenverkehr führt. mehr...

Trendgetränk „Fassbrause“ – Limo und Cola liegen vorn

Deutsche trinken mehr Erfrischungsgetränke als Bier

Die Fußballfans blicken gespannt und mit Vorfreude auf die beginnende Europameisterschaft.  Sowohl zu Hause, bei Freunden wie auch  beim Public  Viewing gehören erfrischende Getränke unverzichtbar zum Genuss eines  unterhaltsamen  Fußballabends. Im  Trend  liegt dabei der  alkoholfreie Trinkgenuss.  Der Pro-Kopf-Verbrauch  im Jahr  2011 bei Erfrischungsgetränken  liegt bei  120,1 Litern  –  und damit deutlich vor dem durchschnittlichen Bierkonsum (106,6 Liter) in Deutschland. mehr...

ESPAD-Sudie zu Alkohol und anderen Drogen

Neue Studie zeigt gleichbleibenden Drogenkonsum unter europäischen Schülern und einen Rückgang des „Rauschtrinkens“

Offenbar ist der Konsum illegaler Drogen unter 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern insgesamt stabil geblieben. Dies geht aus der jüngsten europäischen Schülerstudie hervor, die heute vom ESPAD-Projekt (European school survey project on alcohol and other drugs) veröffentlicht wurde. Der Bericht, der auf einer 2011 durchgeführten Befragung in 36 europäischen Ländern beruht, lässt auch einen Rückgang des „Rauschtrinkens“ oder „episodisch starken Trinkens“ (Konsum von mindestens fünf Glas Alkohol pro Trinkgelegenheit) erkennen. mehr...

Bericht der "Techniker Krankenkasse"

Mecklenburg-Vorpommern: Alkoholmissbrauch von Senioren steigt

Immer mehr Senioren in Mecklenburg-Vorpommern müssen wegen alkoholbedingter psychischer oder Verhaltensstörungen stationär behandelt werden. Die Zahl der Menschen über 60 Jahre ist zwischen 2000 und 2010 um 13 Prozent angestiegen. Rund 800 Senioren waren 2010 mit dieser Diagnose über acht Tage in einem Krankenhaus im Nordosten. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin mit und bezieht sich dabei auf die Daten des Statistischen Bundesamtes. Vier von fünf Betroffenen sind Männer. mehr...

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