Berichte

Wieder 26.000 Fälle von Alkoholvergiftungen

Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken von Jugendlichen

Heute wurde in Berlin die repräsentative Studie "Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsener in Deutschland 2012" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass  sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. mehr...

Forsa: Sicherheitsgefühl im öffentlichen Verkehr

Reisende wollen Video, mehr Personal und Alkoholverbot

Das Sicherheitsempfinden der Reisenden im öffentlichen Verkehr hat sich im Jahr 2014 zum zweiten Mal in Folge leicht verbessert. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa gaben 92 Prozent der befragten Nutzer an, sich während der Fahrt in Zügen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zu fühlen. Nur sieben Prozent fühlen sich weniger oder überhaupt nicht sicher. Im Jahr 2013 hatten noch neun Prozent der Fahrgäste (2012: 11 Prozent) die Fahrten im öffentlichen Verkehr als unsicher eingestuft. mehr...

Studie der Psychotherapeutenkammer

Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt

Rund 75.000 Versicherte bezogen 2012 erstmals eine Rente wegen Erwerbsminderung aufgrund psychischer Erkrankungen. Sie sind durchschnittlich 49 Jahre alt. Fast jede zweite neue Frührente ist inzwischen psychisch verursacht (42 Prozent). Dabei haben seit 2001 vor allem Depressionen (plus 96 Prozent), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) sowie Suchterkrankungen (plus 49 Prozent) als Grund zugenommen. Psychische Erkrankungen sind seit mehr als zehn Jahren die Hauptursache für gesundheitsbedingte Frührenten – mit großem Abstand vor körperlichen Erkrankungen. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkohol­miss­brauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Im Jahr 2012 wurden 26.673 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,2 % mehr als 2011. Bezogen auf 100.000 Einwohner dieser Altersklasse stieg ihre Anzahl gegenüber 2011 auf 333 (+ 2,4 %). Dabei nahm die Zahl der Mädchen und jungen Frauen um 5,0 % (269 Fälle je 100.000 Einwohner) zu, die der Jungen und jungen Männer nur um 0,8 % (394 Fälle je 100.000 Einwohner). mehr...

BZgA warnt

Alkoholintoxikationen bei Kindern und Jugendlichen weiter auf hohem Niveau - Risiken von Alkohol werden nach wie vor unterschätzt

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von akutem Alkoholrausch sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Jeder einzelne der insgesamt 26.673 Fälle von Alkoholintoxikationen bei 10- bis 20-Jährigen ist einer zu viel. Die Risiken von Alkohol - insbesondere für Kinder und Jugendliche - werden nach wie vor unterschätzt. Das kann dramatische Folgen haben und sogar zum Tod führen."
mehr...

Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates

Jeder fünfte würde alkoholisiert Fahrrad fahren

Auf einer Party ordentlich dem Alkohol zusprechen und danach noch Rad fahren – für manch einen offenbar kein Problem. Bei einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen ab 16 Jahren, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde, gaben zunächst 58 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. mehr...

Alkoholkonsum und Rauchen Hauptursachen

AOK Fehlzeiten-Report 2013: Keine Entwarnung bei Suchterkrankungen

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmitteln verursacht wurden, ist in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent angestiegen: Von 2,07 Millionen Fehltagen im Jahr 2002 auf 2,42 Millionen Fehltage im Jahr 2012. Alkoholkonsum und Rauchen sind laut Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Hauptursachen. mehr...

Informations-Kampagnen greifen zu kurz

Schweizer Studie: Junge Alkohol- und Cannabiskonsumenten kennen ihre Gesundheitsrisiken

Junge Schweizer Männer, die Alkohol trinken, Tabak oder Cannabis rauchen, informieren sich häufiger über Suchtmittel als abstinente Geschlechtsgenossen. Sie schätzen ihr Wissen über die gesundheitlichen Risiken als sehr gut ein, während Abstinente sich diesbezüglich weniger gut bewerten. Präventionsmassnahmen, die nur auf der Vermittlung von Informationen basieren, greifen angesichts der aufgeklärten jungen Konsumenten zu kurz. Zu diesen Erkenntnissen gelangen Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich. mehr...

Amerikanische Studie

"Wer Fährt?"-Programme: Ein Taxi wäre allemal sicherer

In sogenannten "Wer Fährt?"-Programmen wird eine Person einer Alkohol konsumierenden Gruppe vorher festgelegt und dazu aufgefordert, nüchtern zu bleiben, um die Gruppe hinterher sicher nach Hause fahren zu können. Nach einer Untersuchung der University of Florida trinken dennoch 40 Prozent der vorgesehenen Fahrer Alkohol. Die meisten davon haben einen Blutalkoholspiegel der hoch genug ist, um ihr Fahrverhalten beeinträchtigen.
mehr...

Schweizer Studie

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt. Diesem Umstand haben die Fachstellen in den beiden Bereichen Opfer- und Suchtberatung bisher nur wenig Rechnung getragen. Die Erfahrungen mit einer Zusammenarbeit in den Kantonen St. Gallen und Basel-Landschaft sind vielversprechend. mehr...

Top-Studie

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit in Österreich

Der gefährliche undschädliche Konsum von Alkohol leistet global einen bedeutenden Beitrag zu Todesfällen, Krankheiten und Verletzungen. Einerseits entstehen Gesundheitsrisiken wie Alkoholabhängigkeit, Leberzirrhose, Krebs und Verletzungen für den Betroffenen selbst. Andererseits ergeben sich durch gefährlichen und schädlichen Alkoholkonsum Risiken für Dritte (Familienangehörige, Straßenverkehrsteilnehmer) bzw. Kosten für die Gesellschaft (medizinische Behandlung, Pflege, Invaliditäts- und Witwenpensionen, Arbeitseinschränkungen und Arbeitslosigkeit). mehr...

Jahrbuch Sucht 2013 erschienen

Alkohol in Deutschland: Unterschätzt, verharmlost und ... außergewöhnlich schädlich!

Die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums sind den meisten Menschen nicht bewusst. Sie glauben, Alkohol könne ihnen persönlich nichts anhaben. Eine Fehleinschätzung mit weitreich enden Folgen: Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist die dritthäufigste in der Krankenhausstatistik, bei Männern sogar die häufigste Diagnose der vollstationär behandelten Patienten.
mehr...

Statistisches Landesamt

Mehr als 2 Prozent der Krankenhauspatienten in Thüringen wurden im Jahr 2011 wegen Problemen mit Alkohol behandelt

Im Jahr 2011 wurden in den 45 Thüringer Krankenhäusern 579.889 Patienten vollstationär versorgt, 11.947 von ihnen (2,1 Prozent) wegen alkoholbedingter Krankheiten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprach das dem Vorjahresniveau (2010: 11.951 Personen). Männer waren häufiger betroffen als Frauen. Mehr als drei Viertel der alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen entfielen auf Männer (9.353 Fälle bzw. 78,3 Prozent). Die weiblichen Patienten hatten mit 2.594 Fällen einen Anteil von 21,7 Prozent. mehr...

Statistisches Landesamt

Bayern: Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen seit 2000 um rund 35 Prozent gestiegen

Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose „akuter Rausch“ um rund 210 Prozent bei den unter 20-Jährigen

Im Jahr 2011 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 52.196 Patienten mit alkoholbedingten Krankheiten vollstationär behandelt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren das rund 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr sowie 35,2 Prozent mehr als elf Jahre zuvor. mehr...

Akute Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen

Weiterhin keine Entwarnung: Prävention bei Jugendlichen unverzichtbar

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Alkoholvergiftungen sind weiterhin besorgniserregend. Mit 26.349 eingelieferten Fällen im Jahr 2011 werden bundesweit zu viele junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren wegen einem akuten Alkoholrausch in Krankenhäuser eingewiesen.
mehr...

Statistisches Bundesamt

Diag­nose Alkohol­miss­brauch: 2011 wie­der mehr Kin­der und Jugend­liche statio­när behan­delt

Im Jahr 2011 wurden 26.349 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,4 Prozent mehr als 2010 (25.995). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg ihre Anzahl gegenüber 2010 auf 325 je 100 000 Einwohner (+ 3,3 Prozent). Rund 62 Prozent der Behandelten waren männlich, obwohl der entsprechende Bevölkerungsanteil nur 51 Prozent beträgt. mehr...

Burnout oder Sucht

Hamburg: Jede zweite Frührente bei Frauen wegen psychischer Erkrankungen

Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 1.724 Menschen, davon 713  Männer und 1.011 Frauen, aufgrund psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden. Damit sind bei den Frauen 57,7 Prozent und bei Männern 42,2 Prozent aller Frührenten psychisch bedingt. Hamburg liegt mit diesem Wert im Vergleich der Bundesländer hinter dem Saarland an zweiter Stelle. Im Schnitt waren die Betroffenen knapp 52 Jahre alt. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit und bezieht sich dabei auf Auswertungen der Deutschen Rentenversicherung. mehr...

Seiten