Prävention

Jahrbuch Sucht 2013 erschienen

Alkohol in Deutschland: Unterschätzt, verharmlost und ... außergewöhnlich schädlich!

Die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums sind den meisten Menschen nicht bewusst. Sie glauben, Alkohol könne ihnen persönlich nichts anhaben. Eine Fehleinschätzung mit weitreich enden Folgen: Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist die dritthäufigste in der Krankenhausstatistik, bei Männern sogar die häufigste Diagnose der vollstationär behandelten Patienten.
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Weltkrebstag am 4. Februar

Rauchen und Alkohol erhöhen das Krebsrisiko

"Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebserkrankungen", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2013. Tabakrauch enthält über 4.800 verschiedene Substanzen, eine große Anzahl davon ist giftig und krebserregend. "Viele Menschen wissen, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann. mehr...

Karneval: Dem Alkoholmissbrauch vorbeugen

Peers der BZgA-Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." in den Karnevalshochburgen im Einsatz

Zur fünften Jahreszeit engagieren sich zahlreiche Kommunen besonders stark, um dem Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen während der "tollen Tage" vorzubeugen. Die Bandbreite reicht von Informationsveranstaltungen für Eltern und Jugendliche im Vorfeld der Karnevalszeit, über verstärkte Kontrollen und alkoholfreie Partys bis hin zu Aktionen wie "Keine Kurzen für Kurze" im Rheinland.  
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Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms

Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Heute wurde in Berlin die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) vorgestellt. Diese ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. mehr...

Aktuelle Ausgabe des "Alkoholspiegel" erschienen:

Gegen den Rausch - Drei Jahre "Alkohol? Kenn dein Limit."

Im Oktober 2009 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) die erste bundesweite Kampagne zur Alkoholprävention bei Jugendlichen gestartet. Seither hat "Alkohol? Kenn dein Limit." nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Mit dem Rückgang des Rauschtrinkens bei 12- bis 17-jährigen Jugendlichen (von 20,4% in 2008 auf 15,2% in 2011) zeigen sich auch erste Effekte. mehr...

ACTIVE gegen Alkoholwerbung im Sport

"Bier dient Europa" - Sagen die Brauer

Die "Brewers of Europe" richten die Veranstaltung "Bier dient Europa: Die Rolle von Biersponsoring im Sport" aus - mit dem EU-Kommissar für Sport, Michal Krejza als Podiumsgast. Die Verbindung zwischen Sport und Alkohol hat sich in den letzten Jahren intensiviert: Während es 1987 noch geschätzte 5,6 Mrd. USD waren, die in das Sportsponsering gepumpt wurden, waren es 2009 bereits 44,8 Milliarden US-Dollar, also das achtfache. Das Sportsponsoring scheint also äußerst lukrativ für die Branche.
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Polizeikonferenz spricht Empfehlung aus

Schweiz: Alkoholverbot bei Hoch-Risikospielen in Fußball und Eishockey

Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) hat in ihrer Herbstversammlung Empfehlungen zur Umsetzung einer Bewilligungspflicht für Fußball- und Eishockeyspiele verabschiedet. Sie sollen ab Sommer 2013 für Spiele mit Beteiligung von Klubs der höchsten Liga im Fußball und im Eishockey zur Anwendung kommen. Für Spiele mit hohem Risiko sind strengere Auflagen vorgesehen: ein Alkoholverbot und die Einführung des sog. mehr...

52. DHS Fachkonferenz Sucht

Prävention: geliebt, gelobt – und kaum gemacht.

Seit mehr als 30 Jahren wird die Suchtprävention als eigene Säule des Arbeitsfeldes „Sucht“ gefördert und entwickelt. Ihre Notwendigkeit wird von niemand bestritten. Eine breite Bevölkerungsmehrheit, Sucht- und Präventionsfachleute sowie Politikerinnen und Politiker setzen sich für Suchtprävention ein. Aber wie soll sie gestaltet werden und wer bezahlt sie? Die Fachwelt ist sich seit langem einig: Zielführend ist ein Politik - Mix aus Verhaltens- und Verhältnisprävention in nachhaltig finanzierten Strukturen. mehr...

Webtipp mit Abstimmung

Alkohol-Werbung in Stadien verbieten?

"Sind Jugendliche durch die Alkoholwerbung rund um die Sportstadien gefährdet? Diese Frage stellte die SPD-Landesarbeitsgemeinschaft Sport gestern zur Diskussion: Auf dem Podium saßen neben Vertretern von Sportverbänden und der Politik auch ein Mitglied der Bremer Initiative für ein Alkohol-Werbeverbot sowie ein Sprecher aus der Alkoholindustrie." [...]
beim WESERKURIER weiterlesen und abstimmen mehr...

Bahn will Sicherheitsgefühl verbessern - Umsetzung "mit Augenmaß"

Alkoholkonsumverbot im Nürnberger Hauptbahnhof

Zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Reisenden und Bahnhofsbesucher führt die DB Station&Service AG ab kommenden Freitag, 19. Oktober 2012, ein Alkoholkonsumverbot im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs ein. Dieses Verbot gilt jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen, jeweils in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr.
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Geldstrafen und Lizenzentzug

Italien erhöht Mindestalter für Alkoholkauf auf 18 Jahre

Am Mittwoch genehmigte die Kommission für Sozialwesen die Änderung am Artikel 7 des Gesundheitsdekrets von Gesundheitsminister Renato Balduzzi. Somit darf Alkohol nur noch ab einem Mindestalter von 18 Jahren verkauft werden. Bisher galt für den Verkauf von Alkohol ein Mindestalter von 16 Jahren. Dem Alkoholmissbrauch soll hiermit entgegenwirkt werden.
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Ein Fünftel der Bevölkerung betreibt risikoreichen Alkoholkonsum

Suchtmonitoring Schweiz: Daten sammeln für bessere Prävention

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat das Suchtmonitoring Schweiz lanciert, ein Berichterstattungssystem, das den Konsum von psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Tabak, Cannabis oder Kokain erfasst. Dies soll ermöglichen längerfristige Entwicklungen zu verfolgen und Präventionsstrategien darauf abzustimmen. Erste Resultate vermitteln einen Einblick in die Verbreitung der Suchtproblematik in der Schweiz. mehr...

Thema: "Alkoholprävention im öffentlichen Raum"

6. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention gestartet

Der Startschuss für den sechsten Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist gefallen. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 14. Januar 2013 ihre Maßnahmen und Konzepte zum diesjährigen Thema "Alkoholprävention im öffentlichen Raum" einzureichen. Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes durchgeführt.
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Warnung vor "Schnapsidee"

Bayerischer Städtetag: Außerhalb der Ladenschlusszeiten generell kein Alkohol an Tankstellen

Der Vorschlag des Ministerpräsidenten zur Lockerung des Alkoholverkaufsverbots an Tankstellen geht in eine falsche Richtung, eröffnet aber die Chance für eine vernünftige Klärung, teilt der Bayerische Städtetag mit. Es geht nun um eine pragmatische Lösung in der Debatte um den Verkauf von Reisebedarf an Tankstellen. Seit einiger Zeit sorgt für Irritationen, dass nur Autofahrer, aber keine Fußgänger und Radler nachts sowie an Sonn- und Feiertagen an Tankstellen Reisebedarf einkaufen können. mehr...

bcgh

Bremer Initiative für ein Alkohol-Werbeverbot im sportlichen Umfeld

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden durch Alkohol gefährdet. Gerade im sportlichen Bereich, der für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von besonderer Wichtigkeit ist, sollte auf Werbung für Alkohol konsequent verzichtet werden. Neueste medizinische Erkenntnisse beweisen eine Korrelation zwischen frühem Erstkontakt und späterer Suchtentwicklung. Die Bremer Initiative für ein Alkohol-Werbeverbot im sportlichen Umfeld schließt sich den Forderungen der WHO an und fordert ein sofortiges Werbeverbot für Alkohol im sportlichen Umfeld. mehr...

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