Medizin

Methanolhaltiger Alkohol aus Tschechien

Sachsen: Verbraucherschutzministerium warnt vor unetikettiertem Alkohol unklarer Herkunft

Seit dem 13.09.2012 berichten tschechische Behörden von 16 Todesfällen und zahlreichen Patienten, die aufgrund des Verzehrs von methanolhaltigem Alkohol im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zudem sind zwei Patienten in Polen verstorben und einer in der Slowakei. Derzeit laufen in der Tschechischen Republik Untersuchungen zur Quelle des methanolhaltigen Alkohols. Da die Kontamination auf kriminelle Machenschaften zurückzuführen ist, kann das Ausmaß des weiteren Vertriebs derzeit nicht abgeschätzt werden.
mehr...

Sommer, Sonne, Alkohol?

Warum das Trinken im Urlaub schnell zur Belastung für die Gesundheit werden kann

Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß haben, entspannen.
Alkohol gehört für viele zu einem gelungenenen Urlaub dazu.
Reiseveranstalter locken mit All-inclusive-Angeboten, Lokale mit Flatrate-Partys. Schon nach dem Frühstück gibt es an der Hotelbar alkoholische Getränke gratis, am Strand sorgen Cocktails für Urlaubsstimmung und abends geht die Party richtig los. Die Ferien, die als Erholung gedacht waren, werden zur Belastungsprobe für den Körper. mehr...

Erhöhte Methanolwerte

Berlin: Verbotenen "Antivirus"-Wodka an Jugendliche verkauft

Drei Jugendliche wurden gestern Abend in einem Krankenhaus untersucht, nachdem sie verbotenen Alkohol getrunken hatten. Das Trio im Alter von 16 Jahren, hatte in einem Geschäft in der Straße der Pariser Kommune Wodka gekauft und getrunken. Nachdem man sich über den hohen Preis gewundert und im Internet recherchiert hatte, stellten die Drei mithilfe des Internets fest, dass der ihnen verkaufte Alkohol in Deutschland verboten ist. mehr...

Erste repräsentative Ergebnisse für NRW

Studie: Gewalt gegen Rettungskräfte im Einsatz

Wenn Betrunkene sich gegen Hilfe wehren und wenn Rettungskräfte im Einsatz behindert oder beschimpft werden, dann sind das längst keine Einzelfälle mehr. 98 Prozent der Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen haben bereits verbale Gewalt erlebt. Von Erfahrungen mit mindestens einem aggressiven Übergriff berichten 59 Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis der ersten repräsentativen Studie für NRW, die Julia Schmidt am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der RUB (Prof. Dr. Thomas Feltes) im Auftrag der Unfallkasse NRW erstellt hat. mehr...

Verschluckungsgefahr für Kleinkinder

Kinder- und Jugendärzte warnen vor Bubble Teas

Knallbunt, supersüß und hochgefährlich: Bubble Tea, der vor allem in deutschen Großstädten inzwischen überall in speziellen Läden und Lokalen verkauft wird, kann für Kleinkinder gefährlich werden. Das Modegetränk enthält erdnussgroße Stärkekügelchen (Bubbles), die zusammen mit dem Tee über einen dicken Strohhalm aufgesogen werden.
mehr...

Verzehrswarnung erweitert

Hohe Methanolgehalte in Bärenkrone-Wodka ermittelt

Am Freitag letzter Woche warnte das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz vor dem Verzehr von Wodka der Marke „Excellent Vodka V 24 Original" der Firma Bärenkrone GmbH & Co. KG aus 37327 Leinefelde/Worbis. Inzwischen bestätigte sich in Laboruntersuchungen der Verdacht, dass Wodka dieser Firma einen deutlich erhöhten Methanolgehalt  aufweist. Die Verzehrswarnung wird deshalb auf die Produkte  „Vodka AntiVirus“ und „Premium Vodka Cosmos“ ausgeweitet. mehr...

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
bei aertzeblatt.de weiterlesen mehr...

Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September

In Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Alkohol? Nein danke!

Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf das hohe Risiko von Schädigungen bei Kindern durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit sogenannten fetalen Alkoholeffekten geboren. Die Kinder sind in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung meist dauerhaft schwer geschädigt. Durch vollständigen Verzicht auf Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit können diese Behinderungen jedoch zu 100 Prozent vermieden werden. mehr...

Alkohol unter den Hauptursachen

Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittchen geleitet und am 5. September 2011 vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde. mehr...

Nicht Gängelung, sondern Gesundheitsschutz

Ärtzekammer-Präsident fordert Einschränkung von Alkohol- und Nikotinkonsum

Für einen konsequenten Gesundheitsschutz in punkto Alkohol und Nikotin tritt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein. „Wir müssen die Menschen vor den gesundheitlichen Folgen des Trinkens und Rauchens schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Vor den jeweiligen industriellen Lobbygruppen darf die Politik nicht einknicken. mehr...

Krankenhausreport der BARMER GEK

Psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol sind häufigster Grund für Krankenhausaufenthalte

Aus dem am 26. Juli in Berlin vorgestellten Barmer GEK Report Krankenhaus 2011 geht hervor, dass die Top Ten-Erkrankungen nach Behandlungshäufigkeit von der Diagnose "Psychische Verhaltensstörung durch Alkohol" angeführt werden. Ein Klinikaufenthaltenhalt mit dieser Diagnose dauert im Durchschnitt achteinhalb Tage. Bei den Behandlungstagen im Krankenhaus liegen Depression und Schizophrenie ganz vorn. Insgesamt entfielen rund 17 Prozent aller Behandlungstage auf die psychischen Störungen, die damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigsten Behandlungsanlass längst abgelöst haben. mehr...

Zum Weltdrogentag

Legale Drogen für rund 83 Prozent der Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen verantwortlich

Im Jahr 2009 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 62 728 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen, verursacht durch psychotrope Substanzen, durchgeführt; dies waren um 2,2 Prozent mehr als 2008. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in 83 Prozent der Fälle die Patienten aufgrund des Konsums von legalen Drogen in stationärer Behandlung. mehr...

Alkoholmissbrauch bei Jung und Alt

BZgA: Alkoholproblem in allen Altersgruppen - gesundheitliche Risiken werden unterschätzt

Legale Suchtmittel wie Alkohol werden häufig nicht als gefährliche Drogen angesehen. Der Alkoholkonsum in Deutschland ist daher in fast allen Altersgruppen - bei Erwachsenen, Jugendlichen und teilweise bereits bei Kindern - verbreitet. Viele von ihnen unterschätzen die gesundheitlichen Risiken von Alkohol, wie die hohen Zahlen der mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Menschen zeigen. Diese sind nicht nur bei Heranwachsenden zwischen 10 und 20 Jahren deutlich gestiegen (von 9500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle in 2009). mehr...

Seiten