Samstag, 04. September 2010

Medizin

Neue Top-Studie

Alkohol-Monopol in Schweden verhindert massiv Gewalttaten und andere Schäden durch Alkohol

Eine Studie legt dar, dass die Privatisierung des Alkoholverkaufs in Schweden einen deutlichen Anstieg von Gewalttaten und anderen Schäden zur Folge hätte. Je nach dem, wie stark die Privatisierung ausfallen würde, gehen die Experten davon aus, dass der Alkoholkonsum um 17 bis 37 Prozent steigen würde.  Es gäbe Tausende mehr alkoholbedingte Todensfälle, Überfälle und Verkehrsstraftaten - sowie einen Anstieg der Krankheitstage um 11 Millionen. Das berichtet "Medical News Today". mehr...

Gesundheitsbericht 2009

Berlin: Alkohol- und Nikotinmissbrauch Hauptursache für viele Erkrankungen und Sterbefälle im erwerbsfähigem Alter

Alkohol- und Nikotinmissbrauch im Alter zwischen 15 und 65 Jahren sind die Hauptursache für viele Erkrankungen und Sterbefälle, geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht für Berlein hervor. Die Sterblichkeit infolge von Alkoholsucht liegt in Berlin bei Frauen im erwerbsfähigen Alter um mehr als zwei Drittel und bei Männern sogar um 84 Prozent über dem Bundesniveau (Frauen: 2,2 Sterbefälle je 100.000, Männer: 8,6 je 100.000). mehr...

Focus Online

"Ein Prost auf langes Leben"

"Mediziner können sich nicht einigen, ob Alkohol direkt ins Verderben führt oder doch eher der Gesundheit zuträglich ist. Eine neue Langzeitstudie attestiert wieder positive Effekte. (...) Manche Mediziner halten die vermeintlichen Gesundheitseffekte von Alkohol jedoch für maßlos übertrieben."[...]
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Gefährliches Duo

Viele Gründe sprechen dagegen, Alkohol und Medikamente gleichzeitig zu nehmen

in:

Wer Medikamente einnehmen muss, sollte im Zweifel auf Alkohol verzichten. Zu viele Arzneimittel stehen in problematischer Wechselwirkung zu Wein, Bier und Schnäpsen. Arznei-Wirkungen können verstärkt oder abgeschwächt werden, die dämpfende und berauschende Alkoholwirkung sich verlängern, giftige Stoffwechselprodukte vermehrt anfallen - für Laien ist dies so gut wie nicht erkennbar. mehr...

Statistsches Bundesamt

Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Studie der Universität von Florida

Inflationsbedingte Anpassung der Alkoholsteuern würde viele Leben retten

Die Anpassung von Alkoholsteuern an die Inflation würde jährlich im US-Bundesstaat Florida zwischen 600 und 800 Menschen retten, die an den Folgen von übermäßigen Alkoholkonsum sterben. Das ist  das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Florida. Die Alkoholsteuern wurden dort zuletzt im Jahr  1983 erhöht. mehr...

Nationale Gesundheitsstrategie gefordert

Studie der DKV: Nur 14 Prozent der Deutschen leben rundum gesund

Die DKV Deutsche Krankenversicherung und das Zentrum  für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln haben  heute in Berlin den DKV-Report „Wie gesund lebt  Deutschland?“ vorgestellt. Darin wird das  Gesundheitsverhalten der Deutschen in einer bisher nicht erreichten Tiefe untersucht. mehr...

Internisten im Netz

Alkohol verschlimmert Allergien

in:

Allergiker sollten Bier, Wein und andere alokoholische Getränke mit besonderer Vorsicht genießen. Darauf weist das Gesundheitsportal des Berufsverbandes Deutscher Internisten e. V. hin und beruft sich dabei auf den Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB).  mehr...

Unbedenkliche Alkoholmengen gibt es nicht

Studie: Binge Drinking schadet nachhaltig dem Gedächtnis

Forscher der britischen Northumbria University haben nachgewiesen, dass Binge Drinking („Komasaufen“) die Gedächtnisleistung von Jugendlichen stark beeinflusst. Sie gehen davon aus, dass sie kognitive Fähigkeiten für ihr späteres Leben einbüßen. mehr...

Krankenhaus Report 2010

Mindestens ein Viertel der Krankenbehandlungsfälle aufgrund von psychischen Störungen ist alkohol-assoziiert

Seit dem Berichtsjahr 2007 sind psychische Störungen bei Frauen und Männern für die meisten Behandlungstage im Krankenhaus verantwortlich. Sie haben Krankheiten des Kreislaufsystems als Hauptanlass für Krankenhausbehandlungen abgelöst, heißt es im "Report Krankenhaus 2010" der Barmer GEK. mehr...

Alkohol macht krank.

DHS: Konsum muss drastisch gesenkt werden: 3 Liter sind genug!

5. Platz weltweit: Jede/-r, von der Wiege bis zur Bahre, trinkt  rund 10 Liter reinen Alkohol pro Jahr – statistisch. Neben Vergnügen und Rausch zeigt dieser extreme Alkoholkonsum in  Deutschland extreme Folgen:  3.3 Millionen Abhängige und Missbrauchkonsumenten, rund 275.000 schwere Straftaten, knapp 20.000  Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, vielfältige schwere Erkrankungen bei einer enormen Anzahl von Patienten. Es gibt keine Möglichkeit, den weltweit fünften Platz im Pro-Kopf-Konsum gesundheitsverträglich zu „verteidigen“. mehr...

Alkohol, Krebs & Co.

DHS: Alkohol schadet der Gesundheit. Alkohol fördert Krebs.

Alkoholkonsum schadet dem gesamten Organismus: Mundhöhle,
Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Leber, dem gesamten Stoffwechsel (Endokrines System), den Herzfunktionen (Kardiovaskuläres System), dem Blutkreislauf und dem Immunsystem. Ebenso  werden das Skelett und die Skelettmuskulatur, die Fortpflanzung  und das Nervensystem regelmäßig in Mitleidenschaft  gezogen.  Die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols fördert  Krebserkrankungen. mehr...

Heidelberger Wissenschaftler präsentieren erste Ergebnisse der europaweiten Schulstudie SEYLE

Mädchen haben häufiger psychische Probleme - Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn

Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. mehr...

Not-So-Happy Hour

Das Risiko für einen Schlaganfall verdoppelt sich eine Stunde nach moderatem Alkohol-Konsum

Das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, verdoppelt sich in der Stunde, nachdem man lediglich einen alkoholischen Drink zu sich genommen hat, berichtet „Stroke“, ein Journal der American Heart Association. Die Zeitschrift beruft sich dabei auf eine kleine multizentrische Studie. mehr...

Umfrageergebnis:

Jede neunte Schwangere konsumiert Alkohol - Jede fünfte raucht mindestens gelegentlich eine Zigarette

Alkohol und Zigaretten während der Schwangerschaft gelten für werdende Mütter als absolutes Tabu - die allermeisten verzichten aus Rücksicht auf ihr ungeborenes Kind auch auf solche ungesunden Genüsse. mehr...

Webtipp NZZ Online

Was Alkohol im jugendlichen Gehirn anrichtet

"Das Gehirn wird in der Jugend gründlich reorganisiert. Forscher nehmen an, dass es dann besonders empfindlich für die schädlichen Effekte von Alkohol ist. Studien zeigen die zugrundeliegenden Mechanismen auf."[...]
bei NZZ Online weiterlesen

Studie der LMU München

Kopfschmerzen im Jugendalter hängen oft mit Alkohol, Zigaretten und Koffein zusammen

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Gesundheit überhaupt: Etwa 70 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen – am häufigsten unter Spannungskopfschmerz und Migräne. Auch Jugendliche sind häufig von diesen Beschwerden betroffen. mehr...

Im Tierversuch bewiesen

Komasaufen schadet dem Großhirn

Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass  regelmäßiges jugendliches Komasaufen  dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich. mehr...

Die Pop up-Arbeitswelt raubt den letzten Nerv

TK: Krankenstand wie vor zehn Jahren, aber 40 Prozent mehr psychische Störungen

Obwohl der Krankenstand mittlerweile mit 3,3 Prozent wieder das Niveau von vor zehn Jahren erreicht hat, haben die psychisch bedingten Krankschreibungen bei Deutschlands Erwerbspersonen im selben Zeitraum um fast 40 Prozent zugenommen. Dies geht aus dem Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorgestellt hat. Erstmals hat die Krankenkasse dabei nicht nur die Daten zu Krankschreibungen und Arzneiverordnungen des vergangenen Jahres analysiert, sondern die Entwicklungen einer ganzen Dekade betrachtet. mehr...

Neue Studie

Schon geringer regelmäßiger Alkoholkonsum lässt HIV-Infektion schneller fortschreiten

Eine HIV-Erkrankung schreitet schneller voran, wenn Infizierte regelmäßig ein oder zwei alkoholische Getränke (Standard-Drinks*) pro Tag konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie aus der AIDS-Forschung, meldet Medical News Today. mehr...

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