Montag, 06. Februar 2012

Meinung

Pilotprojekt in Brandenburg

Interview: Damit Alkohol den Alltag nicht bestimmt

"„Früh-A“ heißt ein Modellprojekt. Zwei Jahre lang wurde mit Hilfe von Hausärzten versucht, Patienten mit Alkoholproblemen frühzeitig und ganz gezielt anzusprechen. Mit dem Projektleiter Michael Leydecker sprach Frank Pechhold." [...]
bei "Märkische Allgemeine" weiterlesen

Kein Lärm um nichts

Drogen- und Suchtbericht 2011 auf neuem Webauftritt der Bundes-Drogenbeauftragten veröffentlicht

Am Dienstag dieser Woche hat Bundes-Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans den Drogen- und Suchtbericht 2011 der Bundesregierung vorgestellt. Das Interesse der Öffentlichkeit war eher mäßig: Die Zahlen und Fakten waren bereits bekannt und die Interpretationen der Drogenbeauftragten interessieren eigentlich keinen mehr. Daran wird sich auch nichts ändern, solange sie ausschließlich auf eine Veränderung des Verhaltens setzt, und den Missbrauch durch Jugendliche als einziges Problem begreift, das mit der Droge Alkohol besteht. Traditionell geben die Drogenbeauftragten ihr Versagen erst nach der Amtszeit zu. mehr...

Mitglieder: geheim - Sitzungen: geheim

Geheimniskrämerei um den Drogen- und Suchtrat

In ihrer Antrittserklärung im Novenber 2009 hat Drogenbeauftragte Dyckmans angekündigt, den „Drogen- und Suchtrat“ als beratendes Gremium wieder einzuberufen. Als sich dann zeigte, dass sich Frau Dyckmans ihre Ratschläge zum Thema Alkohol direkt beim Erzeuger, das heißt, bei der Alkoholwirtschaft, holt, schien es so, als ob die ernst zu nehmenden Fachleute in diesem Land, ihre Zusammenarbeit verweigerten. mehr...

DAK-Berichte

Unveröffentlichte Zahlen der Statistischen Landesämter weisen hohe Steigerung bei alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen auf

Nachdem die DAK in den letzten Wochen Berichte über ansteigende Zahlen von Krankenhaus-Einweisungen wegen Alkoholvergiftungen in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht hat, nehmem nun auch die konventionellen Medien wieder Kenntnis von der dramatischen Lage. mehr...

Fernsehspot und deutschlandweite Plakatkampagne

Pernod Ricard baut „Mein Kind will keinen Alkohol“-Kampagne weiter aus

Unbeeindruckt von der Kritik aus professionellen Präventionskreisen, will Pernod Ricard die Kampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ mit einem Werbespot weiter ausbauen.  Die 30-sekündige Werbung soll im Fernsehen und im Kino geschaltet werden. Gegen Ende des Jahres startet zusätzlich  eine deutschlandweite Plakatkampagne auf Großflächen, berichtet die Werberpostille w&v. mehr...

Gastbeitrag

Das neue Schweizer Alkoholgesetz in der Vernehmlassung

von Hermann T. Meyer

Das alte schweizerische Alkoholgesetz datiert aus den 1930-Jahren und hatte auch den Zweck, den Spirituosenkonsum zu kontrollieren und zu senken. Die  übrigen alkoholischen Getränke sind in verschiedenen andern Gesetzen geregelt, wobei 8 verschiedene Bundesämter betroffen sind. In den letzten Jahren haben die liberalen Tendenzen immer mehr Einfluss auf die Politik gewonnen, so dass sogar bisher geltende Präventionsmassnahmen abgebaut statt verstärkt wurden, zum Teil mit Rücksicht auf WTO- oder EU-Normen. Auch das neue Alkoholgesetz folgt dieser Tendenz. mehr...

Nur eine Finte?

FDP erwägt angeblich Erhöhung der Alkoholsteuer

Laut Medienberichten erwägt die FDP, nach der Tabaksteuer auch die Alkoholsteuer zu erhöhen. Dem Handelsblatt liegt offenbar ein Schreiben vor, in dem der wirtschaftspolitische Sprechers der Bundestagsfraktion, Paul Friedhoff, vorschlägt, dass für ein Genussmittel mit einem Alkoholgehalt von 20 Prozent ein Alkoholsteuer von 20 Prozent des Nettoverkaufspreises anfallen solle. Für Bier würde das bedeuten, dass eine Steuer von circa 5 Prozent des Nettoverkaufspreises anfallen würde, für Wodka 40 Prozent. mehr...

"Freiwilliger Jugendschutz"

Rewe will mit nichts sagender Alkohol-Kennzeichnung punkten

Als "Stärkung des Jugendschutzes" bezeichnet es Rewe, dass der Handelskonzern künftig Eigenmarken-Spirituosen mit einem neuen Label auf der Rückseite ausstatten will. "Verantwortungsvoller Genuss Ab 18 Jahren" steht seht 22 September auf acht alkoholischen Getränken, wie  Wodka und Wodka-Mixgetränken. Im Laufe des Jahres 2011 sollen alle Eigenmarken-Produkte den entsprechenden Hinweis bekommen. mehr...

Verlängerung des Aktionsplans

Drogenbeauftragte und Tankenstellenverband wollen nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot verhindern

Die Drogenbeauftrage Mechthild Dyckmans hat mit dem Tankstellenverband eine Vereinbarung verlängert, durch die weitere Alkoholverkaufsverbote für Tankstellen verhindert werden sollen. Sie führt einen Aktionsplan weiter, der von ihrer glücklosen Vorgängerin Sabine Bätzing iniitiert worden ist. mehr...

Gesundheits-Organisationen protestieren

WM-Sponsoren: Rote Karte für die FIFA

Mehre Gesundheitsorganisationen haben die FIFA wegen der Auswahl der Sponsoren für die Fußball-WM scharf kritisiert. Der "World Cancer Research Fund"  sieht in McDonalds, Coca Cola und Budweiser keine guten Vorbilder für eine gesunde Lebensweise und die südafrikanischen  Aids-Organisationen sind  darüber pikiert, dass der Fußballverband ihnen nicht gestattet, während der Weltmeisterschaft Informationsstände aufzustellen, Sponsoren dagegen den Verkauf von Alkohol erlaubt. mehr...

Glosse

Handel will sich jetzt wirklich ernsthaft selbst kontrollieren

Endlich ist er da, der große Schlag gegen das Komasaufen. Der Handelsverband hat eine Vereinbarung mit der Bundesdrogenbeauftragten geschlossen, dass es Zeit ist, Alkohol-Verkäufe endlich wirklich wirksam zu kontrollieren. Aber dieses Mal ernsthaft. Und damit nichts schiefgeht, übernimmt der Handel die Kontrollen selbst. Und diese finden "im Zweifel generell" statt. mehr...

"Don't drink and drive 2010"

Rheinland-Pfalz: Landespräventionsrat startet Aktion mit Spitzenverbänden der Alkoholindustrie

Mit der Verkehrssicherheitskampagne "Don't drink and drive 2010" will der Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz junge Autofahrer über die Gefahren von Alkohol am Steuer aufklären. Träger der Aktion sind die Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen. mehr...

"Mein Kind will keinen Alkohol"

Pernod Ricard will Charité bei Aufklärungskampagne unterstützen

Wenn es um das Wohl ungeborener Kinder geht, sind sich alle einig: So hat der Alkohokonzern Pernod Ricard jetzt bekannt gegeben, dass  er zusammen mit der "Stiftung für das behinderte Kind" der Charité die nationalen Mediakampagne "Mein Kind will keinen Alkohol!" unterstützt. Die Aktion soll über die Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft und das "Fetale Alkohol Syndrom" aufklären. mehr...

Viele warten wohl umsonst

Kein Sucht und- Drogenbericht 2010?

Bereits im Februar hat nichttrinker.com erfahren, dass die Bundesdrogenbeauftragte, in diesem Jahr keinen Sucht- und Drogenbericht veröffentlicht. Die Verlautbarung aus "gut unterrichteten Kreisen" verdichtet sich immer mehr zur Wahrheit. Viele warten wohl umsonst auf neue Zahlen Anfang Mai. mehr...

Verletzung des Jugendschutzes

Dyckmans sieht die Ursachen bei den Kommunen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Dyckmans (FDP) hat in einem Gespräch mit der "Mitteldeutschen Zeitung" ihe Zweifel am nächtlichen Alkoholverkaufsverbot in Baden-Württemberg ausgedrückt. mehr...

Kommentar

Nicht nur den BSI fragen

"Jugendliche sollen lernen, mit Alkohol moderat umzugehen." Mit dieser Forderung beginnt eine "Nachricht" auf der offiziellen Regierungswebsite RegierungOnline. Wer diese Forderung stellt, ist allerdings unklar. Denn seitdem Frau Dyckmans den Posten der Budesdrogenbeauftragten besetzt, lässt kaum mehr unterscheiden, wer die Nachrichten unters Volk bringt. mehr...

Dyckmans: Angriffe auf abstinente Lebensweise

Alkoholpolitik - wo bist Du?

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) hatte zum Gespräch geladen: "Alkoholpolitik quo vadis?" war das Thema. Mittendrin in der gemütlichen Runde, die  neue Drogenbauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP). mehr...

Interview mit Dyckmans

Kontrolliert euch selbst, sonst kontrolliert euch keiner

Die Drogenbeauftragte Dyckmans (FDP) hat der Rheinischen Post ein Interview gegeben, in dem sie erneut Testkäufe durch minderjährige Jugendliche ablehnt und auf die Selbstkontrolle des Handels setzt. Neu ist, dass sie fordert, dass der Bußgeldrahmen besser ausgereizt wird. mehr...

Glosse

Nach Testkäufen: Idiotentest für Verkäufer?

in:

Der Soff geht uns nicht aus. Täglich könnten wir zum Beispiel über Alkohol-Testkäufe berichten. Die Schwierigkeit dieses Themas liegt allerdings darin, dass sich die Berichte wiederholen und die Variationsmöglichkeiten für Überschriften allmählich erschöpft sind. Wiederholungen mögen weder Leser noch Autoren. mehr...

Deutscher Brauertag

"Bier ist Deutschland"

Auch die Deutschen Brauer haben eine aktionsreiche Woche hinter sich. Vom 17. bis 18 Juni fand in Darmstadt der Deutsche Brauertag 2009 statt. Dort wurde die Parole ausgegeben, unter der sich die deutsche Bier-Industrie in Zukunft höhere Absätze wünscht: "Bier ist Deutschland". mehr...

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