Montag, 06. Februar 2012

Prävention

DHS

Projektdatenbank "Gewaltreduktion durch Prävention"

Im Rahmen des vom BMG geförderten Projekts „Gewaltreduktion durch Prävention“ hat die DHS in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium Good Practice-Kriterien zur Bewertung von Konzepten, Projekten und Maßnahmen erarbeitet, die Gewalttaten unter Alkoholeinfluss - insbesondere in der Öffentlichkeit - entgegentreten und gewalt- und alkoholpräventive Arbeit leisten. mehr...

"Nachtregime"

Schweiz: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz. Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten. mehr...

Drogenkonferenz

Schweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug blickt auf sechs Jahre intensiver Arbeit in der Alkoholprävention zurück. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen beschloss die Drogenkonferenz einen neuen Aktionsplan. Diesen präsentierte Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und Präsident der Drogenkonferenz, heute zusammen mit Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham der Öffentlichkeit. Bis Ende 2018 soll die Situation im Kanton Zug in drei Bereichen verbessert werden: beim Rauschtrinken, beim chronischen Überkonsum sowie beim unangemessenen Konsumieren im Verkehr und bei der Arbeit. mehr...

Kein Gassenverkauf

Leipzig: Allgemeinverfügung gegen Alkoholverkauf in der Silvesternacht

Anlässlich des Jahreswechsels 2011/2012 wurde durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig eine Allgemeinverfügung erlassen und am 17. Dezember im Leipziger Amtsblatt veröffentlicht. Demnach untersagt das Ordnungsamt für die Zeit vom 31. Dezember, 20 Uhr bis 1. Januar, 6 Uhr rund um das Connewitzer Kreuz den Verkauf und die Abgabe von Alkohol über die Straße durch Handelseinrichtungen sowie Schank- und Speisewirtschaften. mehr...

Eltern und Erwachsene haben wichtige Vorbildfunktion

Rauschendes Fest mit wenig Alkohol

Anlässlich der bevorstehenden Feiertage, insbesondere der Silvesterfeierlichkeiten, weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken hin, die übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für Jugendliche birgt. BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott erklärt: "Heranwachsende trinken am ehesten in Gesellschaft mit Gleichaltrigen und um Spaß zu haben und Hemmungen abzubauen. Welche Gefahren mit hohem Alkoholkonsum einhergehen, verlieren sie dabei meist völlig aus dem Blick. Doch weil sich ihr Körper noch in der Entwicklung befindet, wirkt Alkohol viel schneller und schädlicher als bei Erwachsenen. Hoher Alkoholkonsum in kurzer Zeit kann zu einer Alkoholvergiftung mit Atemstillstand führen und damit lebensgefährlich werden. Auf Dauer schädigt das Zellgift Alkohol auch die Hirnfunktionen." mehr...

Ergebnisse der Auswertung vorgestellt

Knappschaft und Deutscher Kinderschutzbund beenden "Hackedicht - Schultour der Knappschaft" erfolgreich

Die Knappschaft und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. beenden erfolgreich ihr Präventionsprojekt, die "Hackedicht - Schultour der Knappschaft", nach einem Jahr Laufzeit. Gemeinsames Ziel war es, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. mehr...

Geldstrafe ist nicht vorgesehen

Ab 11. Dezember: Trinken von Alkohol ab Fahrplanwechsel in Münchner S-Bahnen verboten

Bereits seit Mitte 2009 gilt in Münchner U-Bahnen, Trams und Bussen ein Alkoholkonsumverbot. Nach den positiven Erfahrungen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schließt sich zum kommenden Fahrplanwechsel am 11. Dezember die S-Bahn München dieser Regelung an. Das Trinken von Alkohol ist dann auch in allen S-Bahn-Fahrzeugen nicht mehr gestattet. mehr...

"Hausparty" und "Fischen" gewinnen beim Corporate Media Festival

TV- und Kino-Spots der BZgA mit Filmpreisen ausgezeichnet

Zwei aktuelle Aufklärungsspots der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben beim diesjährigen Meisterwettbewerb Corporate Media hohe Auszeichnungen gewonnen. Die Spots "Hausparty" (zur Alkoholprävention) und "Fischen" (zur Aidsprävention) sind mit den Prädikaten "Award of Master" beziehungsweise "Master of Excellence" ausgezeichnet worden. "Fischen" erhielt zusätzlich den "Award of Master" für die beste Public-Information-Lösung. Die Preisverleihung fand am 2. Dezember in Stuttgart statt. mehr...

Kindermotive auf Verpackung

Alkohol in Weihnachtssüßigkeiten - Gefahr für Kinder?

In vielen Weihnachtssüßigkeiten ist Alkohol enthalten: und zwar in Marzipan und Schokolade, wie sie Eltern und Großeltern gern kaufen, um sie Kindern in den Nikolausstiefel zu stecken. Darüber berichtet das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt" im NDR Fernsehen. Die bunte Verpackung, auf der oft Kinder abgebildet sind, legt den Käufern nahe, dass die Süßigkeiten auch für Kinder geeignet sind. "Das sind sie eben nicht. In der Zutatenliste steht Alkohol", so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg gegenüber "Markt". mehr...

Revision des Gaststättengesetzes

Kanton Fribourg: Kein Alkoholausschank mehr unter 18 Jahren

Die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Fribourg gibt den Vorentwurf zur Revision des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten in die Vernehmlassung. Das Ziel ist, einen angemesseneren rechtlichen Rahmen zu schaffen für die neuen Verhaltensweisen der Kundschaft, die angebotenen Veranstaltungen der Betriebe besser zu regeln und die Prävention gegen übermässigen Alkoholkonsum, insbesondere durch die Jungen, zu verbessern. Ausserdem soll effizienter gegen Lärmbelästigungen, Beschädigungen und Gewalttätigkeiten vorgegangen werden können. mehr...

Viele Krebsfälle sind durch weniger Alkohol vermeidbar

Mit jedem Glas Alkohol steigt das Krebsrisiko

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) weist mit Nachdruck darauf hin, dass Männer nicht mehr als 20 Gramm Alkohol und Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol pro Tag aufnehmen sollten. 10 Gramm Alkohol stecken in 1 „Drink“, zum Beispiel 1 Glas Bier, Wein oder Schnaps. Würde diese Menge nicht überschritten, wären zahlreiche Krebsfälle vermeidbar. Bei Männern könnten 90 Prozent und bei Frauen 50 Prozent der alkoholbedingten Krebskrankheiten und Krebstodesfälle verhindert werden. Das sind etwa 720 000 Krankheitsfälle und 430 000 Todesfälle weltweit. Zur Krebsprävention ist es also am besten gar keinen Alkohol zu trinken. mehr...

Statistisches Bundesamt

Bierpreise steigen in 2010 nur leicht

Die Bierpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2010 gegenüber 2009 um 0,5 Prozent (darunter alkoholfreies Bier: − 0,4 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Europäischen Fachmesse für Brau- und Getränkewirtschaft „Brau Beviale“ in Nürnberg (9. – 11. November 2011) mitteilt, fiel der Preisauftrieb für Bier damit unterdurchschnittlich aus: die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent. mehr...

Sucht Info Schweiz

alkoholkonsum.ch: eine neue Website beantwortet Fragen zu Problemen rund um Alkohol

Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist direkt oder indirekt von Problemen im Zusammenhang mit Alkohol betroffen. Die meisten dieser Menschen suchen eine klare Antwort auf einfache Fragen. Für diese Personen hat Sucht Info Schweiz ein neues Hilfsmittel geschaffen: die Website alkoholkonsum.ch. Alkoholkranke Menschen und ihr Umfeld sind häufig von einer Mauer des Schweigens umgeben. Um diese Mauer zu überwinden, bietet die Website einen niederschwelligen Zugang zu Informationen für Betroffene und Angehörige: Sie ist einfach zugänglich, anonym und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie liefert Antworten, die eine rasche und unkomplizierte Selbsteinschätzung Betroffener ermöglichen. mehr...

«Fertig Puff!»

Stadt Zürich geht auf Facebook in Dialog zum Thema "illegale Partys"

Eine illegale Party vom 10. September 2011 am Bellevue in Zürich und die Ausschreitungen in der Folgewoche beim Central haben für grosse Aufmerksamkeit gesorgt. Insbesondere ist eine Diskussion um Freiräume für Jugendliche und junge Erwachsene entbrannt. mehr...

"Safer Drinking Scenes"

Alkoholprävention bei Jugendlichen: Europäischer Städte-Kongress im Stuttgarter Rathaus

Vom 5. bis 7. Oktober 2011 diskutieren Vertreter aus neun europäischen Städten in Stuttgart, wie sie alkoholbedingte Ausschreitungen in der Partyszene besser verhindern können. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Safer Drinking Scenes" (SDS). mehr...

Herbstaktion zu Alkoholprävention

BZgA rät: Auf bevorstehenden Volksfesten verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen

Anlässlich der bevorstehenden Volksfeste, wie das am Wochenende startende Oktoberfest in München oder die "Cannstatter Vasen" Ende September, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) allen Besucherinnen und Besuchern verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Denn: Hoher und schneller Alkoholkonsum kann lebensgefährlich sein. mehr...

Internetportal der BZgA zu Informationen über Drogen

Zehn Jahre www.drugcom.de

Die Internetnutzung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat in den letzen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Junge Menschen nutzen dieses Medium hauptsächlich zur Kommunikation und zur Informationssuche. Diese Entwicklung hat die BZgA sehr frühzeitig aufgegriffen und bereits im Jahr 2001 mit http://www.drugcom.de ein Internetportal zur Drogen- und Suchtprävention eingerichtet, das sich zu einer überaus erfolgreichen deutschen Internetseite rund um Sucht und Drogen entwickelt hat. mehr...

Schweiz

Sportstadien und Alkohol: Anstrengungen lohnen sich

Seit zwei Jahren arbeitet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) gemeinsam mit den Fussball- und Eishockeyclubs an der Verbesserung des Jugendschutzes in Bezug auf Alkohol. Kernstück dieses Projekts, das Teil des Runden Tisches über die Sicherheit im Sport und des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 ist, bilden die Durchführung von Alkoholtestkäufen sowie eine Erhebung umgesetzter Massnahmen im Umgang mit Alkohol. Die bisherigen Anstrengungen beginnen erste Früchte zu tragen. So sank die Alkoholverkaufsrate an Minderjährige innerhalb eines Jahres von 61,6 auf 34,4 Prozent. Die EAV wird ihr Projekt in der Sportsaison 2011-2012 fortsetzen. mehr...

Ab 0,5(!) Volumenprozent ist Schluss

Russland will Alkohol-Verkaufsvorschriften erneut massiv verschärfen

Der Onlinedienst "Russland Aktuell" meldet, dass die Duma, das russische Parlament, plant, den freien Verkauf von alkoholischen Getränken weiter einzuschränken. Das nächtliche Verkaufsverbot soll in Zukunft nicht mehr nur für Getränke mit 15 und mehr Prozent Alkohol gelten, sondern schon ab 0,5 Prozent. mehr...

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