Samstag, 04. September 2010

Psychologie und Alkohol

Statistsches Bundesamt

Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Unbedenkliche Alkoholmengen gibt es nicht

Studie: Binge Drinking schadet nachhaltig dem Gedächtnis

Forscher der britischen Northumbria University haben nachgewiesen, dass Binge Drinking („Komasaufen“) die Gedächtnisleistung von Jugendlichen stark beeinflusst. Sie gehen davon aus, dass sie kognitive Fähigkeiten für ihr späteres Leben einbüßen. mehr...

Heidelberger Wissenschaftler präsentieren erste Ergebnisse der europaweiten Schulstudie SEYLE

Mädchen haben häufiger psychische Probleme - Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn

Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. mehr...

Neue Studie

Einfluss der Erziehung auf jugendlichen Alkoholmissbrauch

Viele Eltern sind frustriert, wenn sie feststellen müssen, dass sie kaum beeinflussen können, ob ihre Kinder Alkohol probieren wollen, oder nicht. Von der Brigham Young University kommt jetzt die Nachricht, dass der Erziehungsstil zumindest Einfluss darauf hat, ob der Nachwuchs zu schweren Alkoholmissbrauch, beziehungsweise „Komasaufen“, neigt. mehr...

Webtipp NZZ Online

Was Alkohol im jugendlichen Gehirn anrichtet

"Das Gehirn wird in der Jugend gründlich reorganisiert. Forscher nehmen an, dass es dann besonders empfindlich für die schädlichen Effekte von Alkohol ist. Studien zeigen die zugrundeliegenden Mechanismen auf."[...]
bei NZZ Online weiterlesen

Im Tierversuch bewiesen

Komasaufen schadet dem Großhirn

Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass  regelmäßiges jugendliches Komasaufen  dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich. mehr...

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Vorstellung des Jahrbuchs SUCHT 2010

Anfang März ist, mit etwas Verspätung, das Jahrbuch SUCHT 2010 erschienen. Grund der Verspätung war, dass noch einige Statistiken abgewartet wurden. Das heisst für den Leser:  Er erhält die derzeit aktuellsten Zahlen, Fakten, Trends und Anschriften aus dem Suchtbereich. mehr...

Amerikanische Studie

Erwachsenenfilme reizen Kinder zum Alkoholmissbrauch

„Filme ab 18“ sind oft Gewalt verherrlichend und enthalten andere Szenen, die für Jugendliche nicht geeignet sind. SciencBlog berichtet, dass nun eine amerikanische Studie nachgewiesen hat, dass sie Jugendliche auch zum verstärkten Alkoholkonsum verführen können - auch ohne heftige Trinkszenen. mehr...

Amerikanische Studie

Viele Anti-Alkohol-Kampagnen verfehlen nicht nur ihr Ziel, sie regen sogar zum Trinken an

Dass Anti-Alkohol-Kampagnen und Präventionskampagnen, die den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol propagieren und dabei auf Scham- und Schuldgefühle setzen, wenig Erfolg zeigen, ist unter Fachleuten unumstritten. Dass sie zum Trinken anspornen, ist jedoch eine neue Erkenntnis. mehr...

Medienmitteilung der SFA

Tücken des Alkoholkonsums im Winter

Wer der Winterkälte mit einem Schuss Alkohol trotzen will, schafft keine wirkliche Abhilfe. Trotz des vermeintlichen Wärmegefühls nach dem Glühwein oder Grog kühlt der Körper unter Alkoholeinfluss stärker ab. Auch als Muntermacher in der dunklen Jahreszeit fällt der Alkohol durch. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) erklärt weshalb. Ein Präventionstipp für kalte Tage. mehr...

Niederländische Studie

Auch zu Hause keinen Alkohol für Jugendliche

Viele Eltern glauben, ihren Kindern etwas Gutes zu tun und erlauben ihnen zu Hause Alkohol zu trinken, damit sie ein „vernünftiges“ Trinkverhalten lernen. Eine niederländischen Studie macht nun Schluss mit dem Irrglauben, dass Jugendliche behutsam an den Alkohol herangeführt werden könnten, berichtet "Medical News Today". mehr...

Medienmitteilung der SFA

Was das Rauschtrinken Jugendlicher beeinflusst

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat das Verhalten der Geschwister und Eltern in Bezug auf das Rauschtrinken der Jugendlichen näher angeschaut. Ein Fazit. mehr...

TK Bayern

Psychische Erkrankungen: Anstieg der Klinikeinweisungen

Zwischen 2005 und 2008 ist die Anzahl der Klinikeinweisungen aufgrund von psychischen Erkrankungen in Bayern um zehn Prozent gestiegen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) wurden 2008 insgesamt rund 160.000 Menschen aufgrund von Krankheiten wie Depressionen, Psychosen, Alkoholsucht oder Essstörungen in eine bayerische Klinik eingeliefert. mehr...

Suchtmediziner Karsten Strauß warnt vor "guten Neujahrs-Vorsatz"

Alkoholkrankheit kann man nicht einfach ad acta legen

Gerade vor und zur Jahreswende steigt der Alkoholkonsum in Deutschland merklich. Viele Menschen mit riskantem oder bereits abhängigem Konsum wollen aber auch zum Jahresende eine Veränderung vornehmen. mehr...

Schweiz: Medienmitteilung der SFA

Schlechtes Befinden und Substanzkonsum treten oft zusammen auf

Jugendliche mit psychischen Beschwerden trinken, rauchen oder kiffen eher als jene mit einem besseren Allgemeinbefinden. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat die Resultate aus einer für die Schweiz repräsentativen Schülerinnen- und Schülerbefragung analysiert. Die SFA erachtet die Früherkennung eines auffälligen Verhaltens als zentral. mehr...

Auch im Tierversuch bewiesen

Alkohol schädigt Hirnregion für Entscheidungen

Amerikanische Forscher haben festgestellt, dass Alkoholkonsum bei adoleszenten Ratten dauerhaft Hirnregionen schädigt,  die für die Eintscheidungsfindung zuständig sind. mehr...

Webtipp: Der Westen

Kinder in Alkohol-Co-Abhängigkeit

"Das Vorbild alkoholabhängiger Eltern hat auch Auswirkung auf deren Kinder, auch wenn sie selbst nicht trinken. So droht eine Mitabhängigkeit, die sogenannte Coabhängigkeit, in der die Kinder ihr eigenes Leben aus den Augen verlieren.[...]"
"Der Westen" führte ein Interview mit Ralf-Peter Nungäßer, Diplom-Sozialpädagoge und Autor des Buches „Wenn Eltern den Alkohol mehr lieben als ihre Kinder“.
hier lesen

16. bis 19. September

2. Deutscher Suchtkongress

Vom 16.  bis 19. September findet in Köln der 2. Deutsche Suchtkongress statt. Veranstalter sind die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (dg sps) und die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG Sucht). mehr...

Im Tierversuch erwiesen

Alkohol stört Bio-Rhythmus

Amerikanische Forscher haben im Tierversuch nachgewiesen, dass chronischer Alkoholkosum die innere Uhr, die den Stoffwechsel und Aktivitätsmuster steuert, massiv stört. Die Versuche wurden mit Hamsten gemacht, sind aber durchaus auf den Menschen übertragbar. mehr...

Webtipp: FR-Online

Interview mit Olivier Ameisen: "Frei vom Verlangen nach Alkohol"

"Der Kardiologe Olivier Ameisen preist das neurologische Medikament Baclofen als Mittel gegen Alkoholismus an. Leider gibt es noch keine Studien, die das belegen..."
Hier weiterlesen

siehe auch:
31.01.2010 - Bayerischer Rundfunk:

Blaue Couch - Olivier Ameisen (inkl. Podcast)
19.02.2010 - Interview in Welt Online:
Epilepsie-Medikament kann Alhoholsucht heilen

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