Montag, 06. Februar 2012

Psychologie und Alkohol

Webtipp "Handelsblatt"

Studie: Alkohol - Schmiermittel für gute Geschäfte

"Menschen mit moderatem Alkoholkonsum verdienen besser als Abstinenzler. Dieses häufig beobachtete Phänomen haben Forscher nun ein Stück weit erklärt. Die Ergebnisse sind jedoch kein Freibrief für hemmungsloses Trinken."
beim "Handelsblatt" weiterlesen
Studie "In Vino Veritas" (DICE) downloaden

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Pilotprojekt in Brandenburg

Interview: Damit Alkohol den Alltag nicht bestimmt

"„Früh-A“ heißt ein Modellprojekt. Zwei Jahre lang wurde mit Hilfe von Hausärzten versucht, Patienten mit Alkoholproblemen frühzeitig und ganz gezielt anzusprechen. Mit dem Projektleiter Michael Leydecker sprach Frank Pechhold." [...]
bei "Märkische Allgemeine" weiterlesen

Studie der Universität Bonn

MPU schützt vor Rückfällen

Nur wenige alkoholauffällige Fahrer werden nach einer positiven Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wieder rückfällig. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag des Verbandes der TÜV e.V. hervor. Untersucht wurde die Bewährung im Straßenverkehr von 1.600 ehemaligen MPU-Teilnehmern über einen Zeitraum von drei Jahren. mehr...

Alkohol unter den Hauptursachen

Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittchen geleitet und am 5. September 2011 vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde. mehr...

Krankenhausreport der BARMER GEK

Psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol sind häufigster Grund für Krankenhausaufenthalte

Aus dem am 26. Juli in Berlin vorgestellten Barmer GEK Report Krankenhaus 2011 geht hervor, dass die Top Ten-Erkrankungen nach Behandlungshäufigkeit von der Diagnose "Psychische Verhaltensstörung durch Alkohol" angeführt werden. Ein Klinikaufenthaltenhalt mit dieser Diagnose dauert im Durchschnitt achteinhalb Tage. Bei den Behandlungstagen im Krankenhaus liegen Depression und Schizophrenie ganz vorn. Insgesamt entfielen rund 17 Prozent aller Behandlungstage auf die psychischen Störungen, die damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigsten Behandlungsanlass längst abgelöst haben. mehr...

Zum Weltdrogentag

Legale Drogen für rund 83 Prozent der Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen verantwortlich

Im Jahr 2009 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 62 728 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen, verursacht durch psychotrope Substanzen, durchgeführt; dies waren um 2,2 Prozent mehr als 2008. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in 83 Prozent der Fälle die Patienten aufgrund des Konsums von legalen Drogen in stationärer Behandlung. mehr...

Barmer GEK Arzneimittelreport 2011

Fragwürdige Verordnungen für Frauen, Demente und Alkoholabhängige

Bedenkliche Trends stehen im Mittelpunkt des neuen Barmer GEK Arzneimittelreports: Demnach erhalten knapp 14 Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Deutschland starke Schlafmittel mit hohem zusätzlichen Suchtpotential verordnet. Jeder dritte Demenzkranke bekommt regelmäßig starke Beruhigungsmittel – trotz erhöhtem Sterblichkeitsrisiko. Und fast die Hälfte der 20 absatzstärksten Antibabypillen des Jahres 2010 enthalten neuartige Hormone mit einem doppelt so hohen Thromboembolierisiko wie bewährte ältere Präparate. mehr...

Spanische Studie

Rauschtrinken schadet dem Gedächtnis von Studenten

Tierstudien haben Mitte 2010 gezeigt, dass Rauschtrinken (Komasaufen) mit Schäden am Hippocampus einhergeht, einer Hirnregion, die eine Schlüsselrolle beim Lernen und beim Gedächtnis spielt. Bei Heranwachsenden erfährt die Region strukturelle und funktionelle Veränderungen, weshalb sie durch die toxische Wirkung von Alkohol besonders gefährdet ist. Spanische Wissenschaftler haben nun männliche und weibliche Studenten untersucht. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen Rauschtrinken und deklarativen Gedächtnis, das Tatsachen und Ereignisse speichert, die bewusst wiedergegeben werden können, zu prüfen. mehr...

Gesundheitsreport 2011

DAK Sachsen-Anhalt: Rauschtrinken hat hohe Akzeptanz

Für viele junge Arbeitnehmer gehört Alkohol dazu, um beim Ausgehen Spaß und Vergnügen zu haben. Auch sehen sie die berufliche Leistungsfähigkeit oft nicht beeinträchtigt, wenn man sich am Vorabend betrinkt. Beim unkontrollierten Konsum von Alkohol auf Partys („Rauschtrinken“) ergibt sich folgendes Bild: 34 Prozent der jungen Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt nehmen mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in zwei bis drei Stunden zu sich. Bundesweit waren es ebenfalls 34 Prozent. mehr...

Verantwortungsbewusster Alkoholkonsum nicht erlernbar

Jugendliche, die unter elterlicher Aufsicht trinken, haben größere Alkoholprobleme

Zwei Ansätze treffen in den Präventionsbemühungen immer wieder aufeinander: Der eine besagt, dass Alkohol ein Teil der normalen jugendlichen Entwicklung sei und dass Eltern ihren Kinder "verantwortungsvolles Trinken" unter ihrem Beisein beibringen sollten. Der andere Ansatz besagt, dass Jugendliche gar keinen Alkohol trinken sollten, und die beste Prävention sei, den ersten Schluck weit möglichst hinauszuzögern. mehr...

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie Kinder lernen, „Nein“ zu sagen

Wie die Jenaer Psychologen in einer aktuellen Untersuchung basierend auf knapp 1.700 Thüringer Schulkindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren zeigen konnten, ist ihr Trainings- und Informationsprogramm sehr gut geeignet, dem Missbrauch von Alkohol und Nikotin im Kindes- und Jugendalter vorzubeugen. In der Fachzeitschrift „Journal of Early Adolescence“ stellen die Jenaer Forscher ihre Studienergebnisse vor. mehr...

TÜV Süd

Mittelständler unterschätzen psychische Belastung am Arbeitsplatz

Unfälle und Verschleiß waren vor 50 Jahren noch die klassischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Heute ist bei jedem Vierten der Grund für einen Arbeitsausfall im Bereich der  psychischen Störungen zu suchen. Darunter fallen Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Panikstörungen. Doch trotz der hohen Kosten, die psychische Belastungen für das Unternehmen verursachen, fehlt bei vielen das Bewusstsein für diese Erkrankungen. Dies ergab eine aktuelle Studie von TÜV SÜD Life Service, an der 47 Experten, die zusammen mehrere hundert kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich der Arbeitssicherheit betreuen, teilnahmen. mehr...

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Ambulante Psychotherapie bei Suchterkrankungen künftig ausnahmsweise auch ohne Abstinenz möglich

Eine ambulante Psychotherapie für von Alkohol, Drogen oder Medikamenten abhängige Patientinnen und Patienten ist künftig ausnahmsweise auch dann möglich, wenn noch keine Suchtmittelfreiheit vorliegt. Diese Ausnahme von der weiterhin bestehenden Regelung, dass Suchtkranke vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung abstinent sein müssen, beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin. mehr...

Auch Alkohol mitschuldig

Volkskrankheit: In Bayern leiden 650.000 Menschen an einer Schlafstörung

In Bayern leiden rund 650.000 Menschen (bundesweit über vier Millionen) an einer Schlafstörung, so die Techniker Krankenkasse (TK). Jeder zweite Betroffene ist zwischen 40 und 69 Jahre alt. Psychische Belastungen wie Stress, aber auch mangelnde Bewegung, Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss können Schlafstörungen verursachen. Weitere Gründe sind körperliche Krankheiten oder nächtlicher Lärm, wie ein schnarchender Bettnachbar. mehr...

NACOA Deutschland

Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte

NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus dem Inhalt: mehr...

Projekt am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Studie befasst sich mit riskantem Alkoholkonsum bei weiblichen Führungskräften

Das Glas Wein nach der Arbeit, das Bier abends auf dem Balkon oder der Sekt in der Firma: Für viele Menschen gehört Alkohol zur Entspannung und Belohnung nach einem stressigen Arbeitstag dazu. Immer häufiger sind es Frauen, die regelmäßig Alkohol konsumieren. Jetzt befasst sich eine Studie am Institut für Arbeitswissenschaft erstmals mit dem Thema "Riskanter Alkoholkonsum bei weiblichen Fach- und Führungskräften“. Ziel ist es, ein Konzept sowie geeignete Instrumente zur betrieblichen Suchtprävention zu entwickeln. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das sechsmonatige Vorhaben mit 25.000 Euro. Die Studie soll Ende Februar abgeschlossen sein. mehr...

Schwedische Studie:

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen im Jugendalter erhöht das Risiko von gesundheitlichen Problemen im mittleren Lebensalter

Jugendliche die Alkohol und Drogen konsumieren, haben im mittleren Lebensalter ein erhöhtes Risiko, psychische oder körperliche Probleme zu bekommen, in Unfälle verwickelt zu werden oder in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Noch schlimmer: Sie neigen eher zu  Selbstmordversuchen und das Risiko frühzeitig zu sterben ist höher als in der cleanen Vergleichsgruppe. Das ist das Ergebnis einer Promotionsarbeit am Zentrum für Psychiatrische Forschung des Karolinska Institutes in Schweden. mehr...

Statistsches Bundesamt

Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Unbedenkliche Alkoholmengen gibt es nicht

Studie: Binge Drinking schadet nachhaltig dem Gedächtnis

Forscher der britischen Northumbria University haben nachgewiesen, dass Binge Drinking („Komasaufen“) die Gedächtnisleistung von Jugendlichen stark beeinflusst. Sie gehen davon aus, dass sie kognitive Fähigkeiten für ihr späteres Leben einbüßen. mehr...

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