Montag, 06. Februar 2012

Suchthilfe

Studie der Universität Bonn

MPU schützt vor Rückfällen

Nur wenige alkoholauffällige Fahrer werden nach einer positiven Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wieder rückfällig. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag des Verbandes der TÜV e.V. hervor. Untersucht wurde die Bewährung im Straßenverkehr von 1.600 ehemaligen MPU-Teilnehmern über einen Zeitraum von drei Jahren. mehr...

DER WESTEN

Webtipp: Wenn Senioren Trost im Alkohol suchen

"Traumatische Erlebnisse wie der Verlust des Partners können erstmals im Leben in die Sucht führen. Rund sieben Prozent der Senioren in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen haben Alkoholprobleme, die Dunkelziffer liegt ungleich höher." [...]
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Fernsehtipp

"Mein Mann trinkt - Wenn der Alkohol die Liebe zerstört"

Einen Tag vor Weihnachten holt Simone Schader ihren Lebensgefährten aus der Suchtklinik ab. Sechs Monate war er hier. Davor hat ihr Freund Markus Kruse täglich getrunken, sie geschlagen, sie vor ihren Augen mit anderen Frauen betrogen. Jetzt ist er trocken und ab sofort soll alles anders werden: Simone Schader hofft auf einen Neuanfang. Auf ein Leben ohne Alkohol. Auf eine liebevolle Beziehung. mehr...

Info
Sender: 
Das Erste
Sendezeit: 
Son, 29/05/2011 - 17:30 - 18:00

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ 21. – 29. Mai 2011

Viel zu viel Alkohol in Deutschland. Experten werden aktiv.

Jeder fünfte Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren weist einen problematischen Alkoholkonsum auf, 3 von 10 Männern und 1 von 10 Frauen. Jährlich sterben ca. 73.000 Menschen infolge ihres Alkoholmissbrauchs, 200 täglich. 2009 stand rund ein Drittel aller Tatverdächtigen der Gewaltkriminalität zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Und in 17.434 Alkoholunfällen mit Personenschaden verunglückten  22.175 Menschen, von denen 440 starben. Die gesundheitlichen Belastungen des Alkohols sind gravierend. Das Nervengift Alkohol schadet jedem! Es gibt keinen risikofreien Alkoholkonsum, bestenfalls einen risikoarmen.  mehr...

Kein Lärm um nichts

Drogen- und Suchtbericht 2011 auf neuem Webauftritt der Bundes-Drogenbeauftragten veröffentlicht

Am Dienstag dieser Woche hat Bundes-Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans den Drogen- und Suchtbericht 2011 der Bundesregierung vorgestellt. Das Interesse der Öffentlichkeit war eher mäßig: Die Zahlen und Fakten waren bereits bekannt und die Interpretationen der Drogenbeauftragten interessieren eigentlich keinen mehr. Daran wird sich auch nichts ändern, solange sie ausschließlich auf eine Veränderung des Verhaltens setzt, und den Missbrauch durch Jugendliche als einziges Problem begreift, das mit der Droge Alkohol besteht. Traditionell geben die Drogenbeauftragten ihr Versagen erst nach der Amtszeit zu. mehr...

Sucht Info Schweiz

Leicht zugängliches Online-Angebot für Kinder alkoholabhängiger Eltern

Am Mediengespräch in Bern hat Sucht Info Schweiz ein Gesprächsforum für Kinder alkoholabhängiger Eltern lanciert. Diese erste nationale Internetplattform will möglichst viele betroffene Kinder und Jugendliche erreichen und sie will Synergien zu kantonalen Angeboten fördern. mehr...

Suchtbericht Sachsen

Komatrinker kommen in der Suchthilfe an

Der zunehmend riskante Alkoholmissbrauch unter jungen Leuten ist nun in der Suchthilfe angekommen. Oder. im Klartext: Immer mehr junge Leute werden zu Alkoholikern, die ihr ganzes Leben unter dieser Krankheit leiden werden. Das belegt, unter anderem, der Jahresbericht 2010 der ambulanten Suchthilfe in Sachsen. mehr...

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Ambulante Psychotherapie bei Suchterkrankungen künftig ausnahmsweise auch ohne Abstinenz möglich

Eine ambulante Psychotherapie für von Alkohol, Drogen oder Medikamenten abhängige Patientinnen und Patienten ist künftig ausnahmsweise auch dann möglich, wenn noch keine Suchtmittelfreiheit vorliegt. Diese Ausnahme von der weiterhin bestehenden Regelung, dass Suchtkranke vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung abstinent sein müssen, beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin. mehr...

Schweiz

Interkantonale Studie zur Wirksamkeit der ambulanten Alkoholbehandlung

Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit Alkoholprob- lemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu. Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen soll. mehr...

Kostenloser Download

Magazin von Sucht Info Schweiz will Tabus brechen

Sucht Info Schweiz macht das Warten vor dem Arzttermin angenehmer. Ein neues, illustriertes Magazin liegt ab sofort im Wartezimmer von Arztpraxen zur Lektüre auf und lädt zum Nachdenken über einen gesunden Lebensstil ein. Die persönliche Beratung erfolgt über den erneuerten Online-Dienst oder telefonisch. mehr...

„Wer hat aus meinem Becherchen getrunken? Blöde Frage!"

Premiere für »Das Trinkermärchenbuch«.

Eigentlich hat der kleine Zauberer Minimo eine hervorragende Idee: Als Meister geheimer Rezepte braut er sich einfach einen Trank, um seine Einsamkeit zu  überwinden und endlich neue Freunde zu gewinnen. Doch irgendwie läuft es auf das  Gegenteil hinaus, das Elixier hat Nebenwirkung, die Menschen laufen ihm davon. mehr...

Modellprojekte

Alten- und Suchthilfe sollen aufeinander abgestimmt werden

Substanzmissbrauch und -abhängigkeit auch im höheren Lebensalter sind keine Seltenheit. Vor allem der Missbrauch und die Abhängigkeit von Medikamenten, aber auch von Alkohol, sind bei Menschen über 60 Jahren verbreitet. Eine Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hat ergeben, dass ca. 14 Prozent der Menschen, die von ambulanten Pflegediensten und in stationären Einrichtungen betreut wer­den, Alkohol- oder Medikamentenprobleme haben. mehr...

Zeitschrift »rausch«

Barrierefreie Suchthilfe - mit Lücken

Die Angebote der Suchthilfe sind in Deutschland hochgradig professionell und spezialisiert. Alleinerziehende russische Mütter im Rollstuhl mit Alkoholproblem finden ebenso Hilfe wie suchtkranke Hörgeschädigte. Und auch Bello zieht als Ausrede nicht mehr, um sich vor einer Therapie zu drücken: Einige Fachkliniken nehmen auch Haustiere mit auf. mehr...

50 Jahre Anonyme Alkoholiker in Österreich

Gesundheitsminister Stöger: "Jedem, der aufhören will, gilt mein Respekt"

"Mein persönlicher Respekt gilt all jenen, die es geschafft haben oder es schaffen wollen, mit dem Problem Alkohol Schluss zu machen", so Gesundheitsminister Alois Stöger am Dienstag bei einer Festveranstaltung der Anonymen Alkoholiker. Diese Selbsthilfegruppe besteht in Österreich seit 50 Jahren. mehr...

Mit Sonderseite von Infoset

SuchtMagazin 04/2010: Frühe Förderung

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (04/2010) ist erschienen. Titelthema ist "Frühe Förderung".
Aus dem Inhalt:
Frühe Förderung als Prävention | Frühbereich in der Politik | Förderung und informelle Bildung | Bildungsprozesse und Resilienzförderung | Primano | schritt:weise | Paradiesgässli Luzern | Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft |
Das Heft kann man direkt beim Verlag bestellen. mehr...

Bezirk Oberbayern

Ältere Menschen nehmen zunehmend die Hilfe der Sucht-Beratungsstellen in Anspruch

Ältere Menschen benötigen zunehmend Hilfe, weil sie Suchtprobleme haben. Das zeigt der neueste Entwicklungsbericht des Bezirks Oberbayern zur Arbeit der vom Bezirk finanzierten Suchtberatungsstellen und Sozialpsychiatrischen Dienste. Er wurde jetzt im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Bezirkstages vorgestellt. mehr...

Sucht Info Schweiz

Schweizer Alkoholgesetz: Gute Stoßrichtung mit gravierenden Mängeln

Sucht Info Schweiz begrüsst die Stossrichtung des vom Bundesrat in die Vernehmlassung gegebenen Alkoholgesetzes. Dieses fasst neu die Handelsbestimmungen für sämtliche alkoholischen Getränke zusammen und berücksichtigt den Jugendschutz. Besorgniserregend ist, dass keine Massnahmen gegen Billigstangebote geplant sind. Sucht Info Schweiz bedauert zudem, dass Lifestyle-Werbung für Bier und Wein zulässig bleibt, in elektronischen Medien weiterhin für Alkohol geworben werden darf und Happy Hours für Bier und Wein weitgehend möglich sind. mehr...

Fachverband Sucht

Schweiz: Revision des Alkoholgesetzes ohne Massnahmen gegen Billigalkohol zahnlos

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Revision des Alkoholgesetzes eröffnet.  Die Präventionsfachleute erkennen gegenüber der heutigen Situation einige Verbesserungen, aber auch gravierende Versäumnisse, insbesondere das Fehlen griffiger Massnahmen zur Verhinderung von Billigalkohol.  mehr...

Suchtkongress des Fachverbands Sucht

Dyckmans: Suchtbehandlung setzt viel zu spät ein

Mechthild Dyckmans besuchte am 14. Juni  den Heidelberger Suchtkongress "Integration oder Separation? Suchtbehandlung im Gesundheitssystem" des Fachverbands Sucht. Aus diesem Anlass gab sie eine Erklärung ab, in der sie betont, wie wichtig es sei, dass Suchtkranke möglichst früh behandelt würden. mehr...

Mit Sonderseite von Infoset

SuchtMagazin 03/2010: Sucht im Alter

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (03/2010) erscheint am 15. Juni. Titelthema ist "Sucht im Alter".
Aus dem Inhalt: Ethik & Intervention | Selbstheilung | Altersentwicklung in der Suchthilfe | Prävention in Gemeinden | «Trägerkonferenz Alter» in Uster | Substitutionsbehandlungen | AUDIT-C | Wohnen im Alter | www.suchtimalter.ch
Das Heft kann man direkt beim Verlag bestellen. mehr...

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