Donnerstag, 09. Februar 2012

Europa

Bisherige Maßnahmen reichen nicht

WHO: Alkohol am Steuer gerade zum Jahreswechsel eine tödliche Gefahr

Straßenverkehrsunfälle treten in der Wintersaison auch aufgrund vermehrten Alkoholkonsums vermehrt auf. Allgemein ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten aufgrund von Alkohol am Steuer in den meisten Ländern der Region rückläufig, auch wenn noch beträchtlicher Spielraum für Verbesserungen besteht. mehr...

Eindeutiger Zusammenhang zwischen Einkommensniveau und Alkoholkonsum

WHO: Einschätzung der wirtschaftlichen Schäden durch Alkohol in Slowenien

Im Oktober 2011 nahmen mehr als 30 Experten aus Slowenien an einem zweitägigen Workshop zum Thema Kompetenzbildung in Ljubljana teil, in dem es um eine Einschätzung der ökonomischen Belastung des Landes durch Alkoholkonsum ging. Dieser ist in Slowenien relativ hoch und liegt über dem Durchschnitt für die Länder der Europäischen Union. Um sinnvolle alkoholpolitische Handlungskonzepte für das Land empfehlen zu können, ist ein ausreichendes Verständnis der ökonomischen Schäden aufgrund alkoholbedingter Erkrankungen erforderlich. Das slowenische Gesundheitsministerium ist bestrebt, die Anstrengungen zur Senkung des hohen durchschnittlichen Alkoholkonsums zu verstärken. mehr...

"Safer Drinking Scenes"

Alkoholprävention bei Jugendlichen: Europäischer Städte-Kongress im Stuttgarter Rathaus

Vom 5. bis 7. Oktober 2011 diskutieren Vertreter aus neun europäischen Städten in Stuttgart, wie sie alkoholbedingte Ausschreitungen in der Partyszene besser verhindern können. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Safer Drinking Scenes" (SDS). mehr...

Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit

EU-Parlament fordert Alcolocks und einheitliche Promillegrenzen

Die EU soll die Verwendung von Alcolocks im gewerblichen Güter- und Personenverkehr fördern. Auch soll eine europaweite Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h in Wohnungsgebieten angestrebt werden, heißt es in einer am Dienstag angenommenen Entschließung. Das Parlament fordert dringend ein neues Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit 2011-2020 und empfiehlt eine verstärkte Harmonisierung von Verkehrsregeln und -zeichen, technischen Überprüfungen von Fahrzeugen und der Promillegrenzen. mehr...

Aktionsplan

Europäische Region der WHO hat höchsten Alkoholkonsum weltweit

Die 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO, die vom 12. bis 15. September 2011 in Baku (Aserbaidschan) zum Regionalkomitee versammelt sind, unterstützen einen Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums. In der Europäischen Region stellt Alkohol nach Tabakkonsum den zweitgrößten Risikofaktor in Bezug auf Mortalität und Krankheitslast dar. mehr...

Alkohol unter den Hauptursachen

Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittchen geleitet und am 5. September 2011 vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde. mehr...

Orientierungshilfe für die Mitgliedstaaten

WHO: Experten vereinbaren neuen Europäischen Alkohol-Aktionsplan

Auf einer Tagung am 4. und 5. Mai 2011 in Zürich haben Experten für Alkoholpolitik aus den Mitgliedstaaten über den Entwurf eines Europäischen Alkohol-Aktionsplans sowie über eine Reihe von Studien über Alkohol und Gesundheit beraten und Informationen über Entwicklungen im Bereich der Alkoholpolitik ausgetauscht. Alkohol ist bei Menschen in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren der wichtigste Risikofaktor in Bezug auf Krankheit wie auch vorzeitigen Tod. mehr...

Konferenz in Athen

Leber-Experten warnen: Europäer trinken sich zu Tode

Auf einem internationalen Kongress zum Thema Lebererkrankungen haben die Fachleute am 11. Dezember in Athen Alarm geschlagen:  Europa versagt im Umgang mit den lebensbedrohenden Auswirkungen des übermäßigen und regelmäßigen Alkoholkonsums seiner Bürger. Ernsthafte Krankheiten, wie Leberzirrhose, steigen in einem erschreckenden Maß, und - es sind mehr jüngere Menschen betroffen. mehr...

Heidelberger Wissenschaftler präsentieren erste Ergebnisse der europaweiten Schulstudie SEYLE

Mädchen haben häufiger psychische Probleme - Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn

Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. mehr...

EU-Studie

Alkohol-Gewohnheiten: Deutschland schneidet miserabel ab

Das Europäische Statistikamt Eurostat hat heute eine Untersuchung zu den Alkohol-Gewohnheiten der EU-Bürger veröffentlicht. Deutschland schneidet dabei miserabel ab: 36 Prozent der Alkohol trinkenden Bundesbürger gaben an, mindestens einmal pro Woche fünf Gläser alkoholischer Getränke oder mehr zu sich zu nehmen - also Binge-Drinking zu praktizieren. Nur die Iren (44 Prozent) und Rumänen (39 Prozent) trinken nach eigenen Angaben mehr. Der EU-Schnitt liegt bei 29 Prozent. mehr...

EU sucht neue Wege zur Risiko-Aufklärung

Landschaftsverband Westfalen-Lippe entwickelt und koordiniert groß angelegtes Projekt

Komasaufen ist überall in Europa verbreitet. Darum startet die EU in diesem Monat das "Take care"-Projekt. Es will in zehn EU-Staaten gleichzeitig neue Wege zu alkoholgefährdeten Jugendlichen, zu ihren erwachsenen Vorbildern und zu bedenkenlosen Spirituosenhändlern finden. Fachlich mit von der Partie ist die Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). LWL-Jugenddezernent Hans Meyer zu Konzept und Zielen von "Take care (dt.: Gib Acht; Pass auf; Sorge Dich)": mehr...

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The 2007 ESPAD Report

Substance Use Among Students in 35 European Countries
(März 2009)

The European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs (ESPAD)
- Summary -

Download (English, pdf, 12 Seiten, 1,4MB)

Download (Deutsch, pdf, 12 Seiten, 155kB)

Italien

Mailand bestraft nun auch Eltern

Ab Montag gelten in Mailand neue Regeln: Lokale und Geschäfte, die Jugendlichen unter 16 Jahren Alkohol verkaufen, zahlen 500 Euro Strafe. Auch die Eltern von Jugendlichen, die gegen diese Vorschrift verstoßen,  werden mit  450 Euro zur Kasse gebeten. Basta! mehr...

ESPAD-Report erschienen

Deutsche Schüler trinken mehr als russische

Alle vier Jahre erscheint der ESPAD-Report der Pompidou-Gruppe, die den Europarat  in Fragen des Drogenmissbrauchs berät . Der gestern erschienene Report hat den Jahrgang 1991 unter die Lupe genommen. Der Berichtszeitraum ist 2007. Die Untersuchungen beziehen sich also auf 15-16 Jährige in ganz Europa. mehr...

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