DAK

Weit über 5.000 Klinikeinweisungen im Jahr 2011

Bayern: Zahl der "Komasäufer" wieder gestiegen

Die DAK Bayern hat am 11. Dezember neue Zahlen zu jugendlichen "Komasäufern" in Bayern veröffentlicht: Im Jahr 2011 landeten demnach 5.494 Jugendliche nach Alkoholmissbrauch in Kliniken. Die DAK ging ursprünglich davon aus, dass die Zahl der Betroffenen leicht gesunken sei, um 2,3 Prozent. Sie hat sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern bezogen. Nach Meldungen der Zeitungsgruppe idowa ist der Krankenkasse jedoch ein Interpretationsfehler unterlaufen. mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

"bunt statt blau"

DAK-Kampagne gegen Komasaufen gewinnt Health Media Award 2012

Die bundesweite DAK-Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" gewinnt einen Health Media Award 2012, der heute in Köln verliehen wird. Der renommierte Preis wird seit 2008 für Spitzenleistungen in der Gesundheitskommunikation vergeben. Am DAK-Plakatwettbewerb "bunt statt blau" unter Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans haben bereits 35.000 Schüler teilgenommen. mehr...

Alkoholkonsum steigt bei höherem Schulabschluss

Junge Arbeitnehmer: Beim Komasaufen liegen Berufstätige mit Hauptschulabschluss vorne

Junge Erwerbstätige mit Abitur oder mittlerer Reife trinken mehr Alkohol als ihre gleichaltrigen Kollegen mit Hauptschulabschluss. So gaben in einer repräsentativen Befragung 29 Prozent der 18- bis 29-jährigen berufstätigen Männer mit Abitur und vergleichbaren Abschlüssen an, mehrmals wöchentlich bis täglich Alkohol zu trinken. mehr...

Gesundheitsreport 2011

DAK Sachsen-Anhalt: Rauschtrinken hat hohe Akzeptanz

Für viele junge Arbeitnehmer gehört Alkohol dazu, um beim Ausgehen Spaß und Vergnügen zu haben. Auch sehen sie die berufliche Leistungsfähigkeit oft nicht beeinträchtigt, wenn man sich am Vorabend betrinkt. Beim unkontrollierten Konsum von Alkohol auf Partys („Rauschtrinken“) ergibt sich folgendes Bild: 34 Prozent der jungen Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt nehmen mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in zwei bis drei Stunden zu sich. Bundesweit waren es ebenfalls 34 Prozent. mehr...

Neue DAK-Studie zeigt Handlungsbedarf

Werbung steigert Alkoholkonsum bei Jugendlichen

Je mehr Alkoholwerbung Jugendliche schauen, desto mehr Alkohol trinken sie. Diese einfache Formel wird durch eine neue Längsschnittstudie der DAK belegt. Im Auftrag der Kasse hat das IFT-Nord den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Werbung genau untersucht und dafür 2.130 Schüler im Alter zwischen zehn und 17 Jahren befragt. mehr...

Trend bei den psychischen Erkrankungen alarmierend

DAK warnt vor bedenklichen Gesundheitstrends bei jungen Arbeitnehmern

Der Krankenstand stieg auch im Wirtschaftsaufschwung 2010 nicht an. Er lag bei 3,4 Prozent wie ein Jahr zuvor in der Rezession. Die alte Faustformel, dass der Krankenstand steigt, wenn es der Wirtschaft gut geht und in Krisenzeiten wieder sinkt, ist heute nicht mehr haltbar. „Seit mehr als zehn Jahren liegt der Krankenstand auf einem niedrigen Niveau. Dies zeigt eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der Arbeitnehmer, die nicht von Konjunkturzyklen abhängig ist“, kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher die Entwicklung. mehr...

Kunst gegen Komasaufen:

DAK und Bundesdrogenbeauftragte starten Kampagne "bunt statt blau"

Unter dem Motto "bunt statt blau" setzt die DAK ihre bundesweite Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen fort. Bei dem neuen Plakatwettbewerb sollen Schüler zwischen 12 und 17 Jahren mit Kunst und Kreativität auf das sogenannte Komasaufen antworten. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Es wurden insgesamt 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. mehr...

„Seit 2003 haben sich die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen fast verdoppelt“

Baden-Württemberg: Ravensburg und Konstanz halten Rekord beim Komasaufen

In Baden-Württemberg steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an und erreicht einen neuen Höchststand. Im Jahr 2009 kamen laut Landesstatistik 4.028 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus – 68 mehr als im Vorjahr. Nach Informationen der DAK stieg die Zahl der Betroffen im Landkreis Ravensburg mit 39 Prozent besonders stark an. Mit 73 Klinikaufenthalten pro 10.000 Jugendlichen verzeichnet die Region die meisten stationären Einweisungen im Land, gefolgt von Konstanz. mehr...

Bislang unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes

Auch in Hessen neuer Höchststand bei alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen

Die Zahl jugendlicher Komasäufer ist in Hessen auch 2009 wieder gestiegen. Nach Informationen der DAK kamen landesweit 1690 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um vier Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Neuer Höchststand

Bayern: Mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

In Bayern steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5316 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um 3,5 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Mix aus Gegenmaßnahmen soll Alkohlkonsum von Jugendlichen reduzieren

DAK fordert höhere Alkoholsteuern

In der aktuellen Diskussion über den hohen Alkoholkonsum von Schülern fordert die DAK einen Mix aus verschiedenen Gegenmaßnahmen. "Wer den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen spürbar senken will, muss und kann auf mehreren Ebenen handeln", sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. Neben der notwendigen Prävention in der Schule und im Elternhaus müsse auch der Zugang zu alkoholischen Getränken erschwert werden. "Wir wissen aus mehreren Suchtstudien, dass junge Menschen durch Preise und Verfügbarkeit in ihrem Alkoholkonsum beeinflusst werden können", erklärt Kremer. "Es wird Zeit, dass die Politik neben den umstrittenen Testkäufen durch Minderjährige oder dem sinnvollen Verbot von Nachtverkäufen auch über höhere Alkoholsteuern in Deutschland diskutiert." mehr...

Kreativ gegen Komasaufen:

Der „Sensenmann“ von Berliner Schülerinnen gewinnt bundesweiten Plakatwettbewerb

Tod, Teufel und Tequila: Mit bunten Bildern und coolen Sprüchen haben sich 8.000 Schüler aus ganz Deutschland an einer DAK-Kampagne gegen das so genannte Komasaufen beteiligt. In den vergangenen Jahren landeten weit mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Die Jury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und der Pop-Band „Monrose“ musste sich zwischen 3.500 eingereichten Kunstwerken zum Thema entscheiden.

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Webtipp

DAK-Schülerthemendienst: Komasaufen – Trinken, bis der Arzt kommt

Die Ausgabe III des Schülerthemendienstes der DAK beschäftigt sich dieses Mal mit dem "Binge-Drinking" oder Komasaufen, wie es in Deutschland genannt wird.  Ein DAK-Suchtexperte beschreibt die jugendlichen Risikotypen, es werden alkoholfreie Cocktails als Alternative vorgestellt und weiterführende Links genannt. In der Einleitung wird  den Club-Besitzern, die Flatrate-Parties veranstalten eine große Mitschuld an der Entwicklung gegeben.
zum DAK-Schülerthemendienst mehr...

Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK

Zwei Drittel der Eltern wünschen mehr Gesundheitsunterricht

Eltern, Politiker und Wissenschaftler sorgen sich um die Gesundheit unserer Kinder. Zu Recht: Etwa jeder sechste Schüler ist übergewichtig. Im Jahr 2008 landeten fast 26.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Jeder dritte Schüler leidet unter Stresssymptomen. „Prävention gehört auch in die Schule“, fordert daher die DAK. mehr...

DAK-Pressemappe: Wanderausstellung Alkohol "BLAU"

Nicht wegschauen, wenn Kinder und Jugendliche sich betrinken

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans warnt davor, Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu tolerieren. „Besonders beim Karneval ist das Trinken von Alkohol für viele Erwachsene selbstverständlich – allerdings sollten sie nicht wegschauen, wenn sich neben ihnen Jungen und Mädchen krankenhausreif betrinken“, sagte Mechthild Dyckmans aus Anlass des bundesweiten Starts der Foto-Wanderausstellung der DAK mit dem Titel „Blau“. "Alkohol gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Auch an solchen Tagen gilt: Der Jugendschutz muss eingehalten werden." mehr...

Rasanter Anstieg bei Mädchen und jungen Frauen

DAK: Krankenhausbehandlungen nehmen bundesweit zu

Berlin, 11. Februar 2010. Immer mehr Mädchen und junge Frauen landen nach heftigem Alkoholkonsum im Krankenhaus: Zwischen 2000 und 2008 ist die Zahl der Alkoholvergiftungen bei 10- bis 20-jährigen Frauen um knapp 179 Prozent gestiegen, bei den unter 30-Jährigen um 176 Prozent. Damit liegen sie deutlich über den Zuwächsen bei männlichen Komatrinkern, die im gleichen Zeitraum um 165 Prozent bzw. 135 Prozent betrugen. mehr...

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