Allgemein

Kanadische Studie

Signifikant weniger Alkoholtote nach Preiserhöhung

Eine derartige Wirkung einer Preiserhöhung auf alkoholische Getränke hatten auch die Forscher in British Colombia nicht erwartet: Eine Erhöhung um 10 Prozent hatte zur Folge dass über 30 Prozent weniger Alkoholtote zu beklagen waren. Dabei wurden Ursachen berücksichtigt, die entweder in Verbindung mit Alkohol stehen oder, wenn sie direkt auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind, akuter oder chronischer Natur sind.
mehr...

Geldstrafen und Lizenzentzug

Italien erhöht Mindestalter für Alkoholkauf auf 18 Jahre

Am Mittwoch genehmigte die Kommission für Sozialwesen die Änderung am Artikel 7 des Gesundheitsdekrets von Gesundheitsminister Renato Balduzzi. Somit darf Alkohol nur noch ab einem Mindestalter von 18 Jahren verkauft werden. Bisher galt für den Verkauf von Alkohol ein Mindestalter von 16 Jahren. Dem Alkoholmissbrauch soll hiermit entgegenwirkt werden.
mehr...

Irreführend

Europäischer Gerichtshof verbietet deutschen Winzern Wein als "bekömmlich" zu vermarkten

Die Winzergenossenschaft "Weintor" aus Rheinland-Pfalz vermarktet Weine der Rebsorten Dornfelder und Grauer/Weißer Burgunder unter der Bezeichnung „Edition Mild“ mit dem Zusatz „sanfte Säure“. Auf dem Etikett heißt es u. a.: „Zum milden Genuss wird er durch Anwendung unseres besonderen LO3-Schonverfahrens zur biologischen Säurereduzierung.“ Die Halsschleife der Weinflaschen trägt den Aufdruck „Edition Mild bekömmlich“. Im Preisverzeichnis wird der Wein als „Edition Mild – sanfte Säure/bekömmlich“ bezeichnet. mehr...

Wirksamkeit bei nur zwei von über 200 Projekten belegt

Projekte zur Alkoholprävention in Deutschland nur selten evaluiert

Der riskante Alkoholkonsum und -missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist in Deutschland ein erhebliches gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem. Wissenschaftler haben jetzt untersucht, wie in Deutschland Präventionsmaßnahmen organisiert werden und wie effektiv sie sind. Nur bei zwei von über 200 ausgewerteten Projekten ist die Wirksamkeit demnach ausreichend wissenschaftlich belegt. Die vollständigen Ergebnisse der Münchener Forschungsgruppe findet man jetzt kostenfrei beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). mehr...

Deutschland: 74.000 Alkoholtote im Jahr

DHS: Ohne Maßnahmen keine Erfolge

Seit Jahrzehnten sind die Zahlen des legalen Suchtmittelkonsums in Deutschland dramatisch und mit ihnen die Folgen für die einzelnen Konsumenten und Konsumentinnen sowie für die Gesellschaft insgesamt: mehr...

Drei Tote und 103 Verletzte

Baden-Württemberg: Während der Fastnachtszeit 620 Führerscheine einbehalten

Während der Fastnachtszeit (30. Januar bis 21. Februar 2012) ereigneten sich in Baden-Württemberg 276 Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. 20 Personen sind bei Unfällen unter dem Einfluss von Drogen gefahren. Wie das Innenministerium am Freitag, 24. Februar 2012, in Stuttgart weiter mitteilte, sind dabei drei Personen getötet und 103 verletzt worden. Im vergangenen Jahr habe es in der Fastnachtszeit vom 14. Februar bis 8. März 248 Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fahrern gegeben, 19 Fahrer hätten Drogen konsumiert. mehr...

"Nachtregime"

Schweiz: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz. Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. mehr...

Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit

EU-Parlament fordert Alcolocks und einheitliche Promillegrenzen

Die EU soll die Verwendung von Alcolocks im gewerblichen Güter- und Personenverkehr fördern. Auch soll eine europaweite Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h in Wohnungsgebieten angestrebt werden, heißt es in einer am Dienstag angenommenen Entschließung. Das Parlament fordert dringend ein neues Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit 2011-2020 und empfiehlt eine verstärkte Harmonisierung von Verkehrsregeln und -zeichen, technischen Überprüfungen von Fahrzeugen und der Promillegrenzen. mehr...

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Aufhebung staatlicher Monopole

Schweizer Alkoholgesetz: Fokus auf Jugendschutz und Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht

Der Bundesrat hat heute den Ergebnisbericht über die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes zur Kenntnis genommen und Grundsatzentscheide für das weitere Vorgehen gefällt. Der Staat wird die Alkoholherstellung von veralteten Einschränkungen befreien. Zudem wird die Branche in den Genuss gezielter Steuererleichterungen kommen. Alkohol, der in festen Lebensmitteln verwendet wird, soll von der Steuer befreit werden. Die Werbebeschränkungen für Spirituosen werden etwas gelockert, bleiben jedoch strenger als jene für Wein und Bier. Von preislichen Massnahmen wird Abstand genommen. Im Hinblick auf die Botschaft legt der Bundesrat zwei Schwerpunkte. Der Jugendschutz soll gestärkt und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht eingedämmt werden. mehr...

Webtipp: DER TAGESSPIEGEL

Alkohol für Jugendliche: Wirte werden selten bestraft

"Die Streifen sind in etlichen Bezirken verstärkt worden, die Kontrolleure gelten als hoch motiviert, und der Senat hat die Bußgelder für den verbotenen Verkauf von Alkohol an Jugendliche Anfang 2011 drastisch erhöht: Gleichwohl kommt es in Berlin bislang höchst selten vor, dass ein Wirt oder Verkäufer wegen dieses Delikts tatsächlich mit einer größeren Summe belangt wird." [...]
bei DER TAGESSPIEGEL weiterlesen mehr...

Bayern

Innenminister Herrmann: "Gewalt gegen Polizeibeamte auf dem Vormarsch – Alkohol gilt dabei als Aggressionsverstärker"

Innenminister Joachim Herrmann stellte heute erstmals Zahlen für die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte vor. 2010 wurden 1.638 Polizisten verletzt, 31 davon sogar schwer. "In den letzten zehn Jahren hat die Gewalt bundesweit und in Bayern stark zugenommen. Das dürfen wir nicht einfach so hinnehmen", fordert Herrmann und appelliert auch an die Justiz: "Die Gerichte müssen diejenigen, die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreifen, schnell und konsequent bestrafen." mehr...

Sozialminister Stefan Grüttner: Wir müssen alle Verantwortung für einen maßvollen Alkoholkonsum übernehmen

Zirka 100.000 Menschen in Hessen sind alkoholabhängig

Erwachsene und Jugendliche für einen maßvollen Alkoholkonsum zu gewinnen, ist das Hauptziel der bundesweiten Aktionswoche 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“, die vom 21. bis 29. Mai 2011 stattfindet. Rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol auf riskante Weise, davon sind etwa 1,3 Millionen abhängig. Weltweit belegt Deutschland beim Alkoholkonsum den 5. Platz. „In Hessen konsumieren in der Altersgruppe von 18 bis 64 Jahren etwa 700.000 Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise. mehr...

Interview im TAGESSPIEGEL

GdP-Chef Witthaut: Wir müssen den Umgang mit Alkohol in der Gesellschaft verändern

Das Konzept des Berliner Bürgermeisters Wowereit für mehr Sicherheit in den Berliner U-Bahnen wird in Polizeikreisen scharf kritisiert. Er will zusätzlich 200 Polizisten einstellen. In den letzten 10 Jahren wurden dagegen  4.000 Polizisten eingespart. In einem Interwiew mit dem Berliner TAGESSPIEGEL macht der GdP-Vorsitzende Witthaut nicht nur den Personalmangel bei der Polizei für die Sicherheitsprobleme verantwortlich, sondern auch den gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol. mehr...

Seiten