Prävention

Ärzte schlagen Alarm

England: Allianz von Gesundheits-Organisationen fordert radikale Maßnahmen um Kosten des Alkoholmissbrauchs zu reduzieren

In England  wollen führende Mediziner hart durchgreifen, um den Verkauf und die Werbung für Alkohol einzuschränken. Ziel ist es, die ausufernden Kosten von alkoholbezogenen Problemen zu begrenzen. Diese werden auf 55 Mrd. Pfund pro Jahr geschätzt. Eine Koalition von 70 Gesundheitsorganisationen hat sich zusammengeschlossen um ihren Forderungen Geltung zu verschaffen. Das berichtet "The Guardian".
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Neue Verordnungsermächtigung im Kampf gegen Alkoholexzesse

Bayern: Kommunen sollen Alkoholverbote aussprechen dürfen

Der Ministerrat hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Änderung des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes beschlossen. Kernstück ist eine Verordnungsermächtigung für die Städte und Gemeinden zur Bekämpfung von Alkoholexzessen auf öffentlichen Plätzen. Innenstaatssekretär Gerhard Eck nach der Kabinettssitzung: "Mit der Verordnungsermächtigung geben wir unseren Kommunen ein wirksames Mittel in die Hand, um Alkoholverbote an bestimmten Brennpunkten im öffentlichen Raum zu verhängen. Hier haben in den letzten Jahren die Probleme deutlich zugenommen. mehr...

Schweiz

Kanton Graubünden startet neues Programm zur Alkoholprävention

Der Kanton Graubünden verstärkt sein Engagement im Kampf gegen die Folgen des übermässigen Alkoholkonsums. Die Regierung hat ein auf vier Jahre ausgelegtes Bündner Programm Alkohol (BPA) gutgeheissen. Das Programm wurde vom Sozialamt und vom Gesundheitsamt erarbeitet. Es orientiert sich an den Leitsätzen eines nationalen Programmes des Bundes und sieht von 2013 bis 2016 verschiedene Aktivitäten vor. mehr...

bcgh: Wirksame Prävention muss früher ansetzen

100.- Euro Beteiligung nach Komatrinken?

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn fordert aufgrund der hohen Zahlen komatös eingelieferter Kinder und Jugendlichen eine finanzielle Beteiligung der Eltern an den Kosten der medizinischen Behandlung in Höhe von 100.- Euro. Wir von der bcgh sehen diesen Vorschlag sehr kritisch, weil es nicht auszuschließen ist, dass Kinder und Jugendlichen eine dringende und lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht erhalten. mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

Webtipp sueddeutsche.de

Diskussion über Gewaltexzesse: Politiker zweifeln am Schnapsverbot

"Kein Schnaps mehr nach Mitternacht? So will [Münchens] Polizeipräsident Schmidbauer die Gewalt auf der Sonnenstraße eindämmen. Doch sein Vorschlag stößt bei allen Parteien auf wenig Gegenliebe. Es fehlt die Rechtsgrundlage, eine Kontrolle ist in der Praxis kaum durchführbar. Die Clubbetreiber machen nun eigene Vorschläge." [...]
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Ein Fünftel der Bevölkerung betreibt risikoreichen Alkoholkonsum

Suchtmonitoring Schweiz: Daten sammeln für bessere Prävention

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat das Suchtmonitoring Schweiz lanciert, ein Berichterstattungssystem, das den Konsum von psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Tabak, Cannabis oder Kokain erfasst. Dies soll ermöglichen längerfristige Entwicklungen zu verfolgen und Präventionsstrategien darauf abzustimmen. Erste Resultate vermitteln einen Einblick in die Verbreitung der Suchtproblematik in der Schweiz. mehr...

Thema: "Alkoholprävention im öffentlichen Raum"

6. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention gestartet

Der Startschuss für den sechsten Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist gefallen. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 14. Januar 2013 ihre Maßnahmen und Konzepte zum diesjährigen Thema "Alkoholprävention im öffentlichen Raum" einzureichen. Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes durchgeführt.
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Methanolhaltiger Alkohol aus Tschechien

Sachsen: Verbraucherschutzministerium warnt vor unetikettiertem Alkohol unklarer Herkunft

Seit dem 13.09.2012 berichten tschechische Behörden von 16 Todesfällen und zahlreichen Patienten, die aufgrund des Verzehrs von methanolhaltigem Alkohol im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zudem sind zwei Patienten in Polen verstorben und einer in der Slowakei. Derzeit laufen in der Tschechischen Republik Untersuchungen zur Quelle des methanolhaltigen Alkohols. Da die Kontamination auf kriminelle Machenschaften zurückzuführen ist, kann das Ausmaß des weiteren Vertriebs derzeit nicht abgeschätzt werden.
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Zunächst nur bis Jahresende

Alkoholverbotszonen im Wipperfürther Stadtzentrum

Die  Stadt Wipperfürth im Bergischen Land hat mit deutlicher Mehrheit die Einführung von Alkoholverbotszonen für drei  Innenstadtbereiche beschlossen. Wer auf den öffentlich zugänglichen Flächen in diesen Bereichen Alkohol trinkt oder Alkohol mit sich führt in der klaren Absicht, diesen auch in einem der Bereiche trinken zu wollen, muss künftig ein Verwarngeld von 20 Euro zahlen und auch mit einem Platzverweis rechnen. mehr...

Neuer Anlauf

Schottland will Mindestpreise für Alkohol

Während in Deutschland eine "Kampagne" nach der anderen gestartet wird, setzen andere Länder auf konkretere Maßnahmen: Wie BBC berichtet, will die schottische Regierung  nun einen Mindestpreis für Alkoholika einführen. Die Diskussion gab es vor drei Jahren schon einmal, die Umsetzung ist damals gescheitert. Jetzt sieht es so aus, als ob das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird. mehr...

Massive Anwohnerbeschwerden

Göttingen: Rat beschließt Alkoholverbot in Nikolaistraße

Bei wenigen Enthaltungen hat der Rat der Stadt Göttingen in seiner Sitzung am Freitag, 11. Mai 2012, ein Alkoholverbot für den Bereich der Nikolaistraße und des Nikolaikirchhofs beschlossen. Künftig darf man dort im öffentlichen Straßenraum, so die neue Verordnung, von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag in der Zeit von 00.00 bis 08.00 Uhr keinen Alkohol mitbringen und konsumieren. mehr...

Gesetzentwurf zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes

Hessische SPD-Fraktion fordert: "Kein Alkoholverkauf zwischen 22 und 5 Uhr"

Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag setzt sich dafür ein, dass zukünftig in Hessen zwischen 22 und 5 Uhr im Einzelhandel (inklusive Tankstellen und Kioske) kein Alkohol mehr verkauft werden darf. Dazu haben die Sozialdemokraten einen Gesetzentwurf zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes eingebracht, der die Verkaufszeiten analog einer bestehenden Norm in Baden-Württemberg, die noch von der Landesregierung aus CDU und FDP beschlossen worden sei, regelt. Diese Forderung entspreche auch der Position des Hessischen Städtetags. mehr...

Kein Gassenverkauf

Leipzig: Allgemeinverfügung gegen Alkoholverkauf in der Silvesternacht

Anlässlich des Jahreswechsels 2011/2012 wurde durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig eine Allgemeinverfügung erlassen und am 17. Dezember im Leipziger Amtsblatt veröffentlicht. Demnach untersagt das Ordnungsamt für die Zeit vom 31. Dezember, 20 Uhr bis 1. Januar, 6 Uhr rund um das Connewitzer Kreuz den Verkauf und die Abgabe von Alkohol über die Straße durch Handelseinrichtungen sowie Schank- und Speisewirtschaften.

Die räumliche Geltung umfasst folgende Bereiche: mehr...

Revision des Gaststättengesetzes

Kanton Freiburg: Kein Alkoholausschank mehr unter 18 Jahren

Die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg gibt den Vorentwurf zur Revision des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten in die Vernehmlassung. Das Ziel ist, einen angemesseneren rechtlichen Rahmen zu schaffen für die neuen Verhaltensweisen der Kundschaft, die angebotenen Veranstaltungen der Betriebe besser zu regeln und die Prävention gegen übermässigen Alkoholkonsum, insbesondere durch die Jungen, zu verbessern. Ausserdem soll effizienter gegen Lärmbelästigungen, Beschädigungen und Gewalttätigkeiten vorgegangen werden können. mehr...

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