Freitag, 10. Februar 2012

Arbeit

Verwaltungsgericht Oldenburg

Betrunkener Seelotse verliert Kapitänspatent und die Arbeit

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat mit Urteil vom 25. November 2011 (Az.: 7 A 241/11) die Klage eines Seelotsen gegen den Widerruf seiner Bestallung abgewiesen. Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Kläger führte als beratender Seelotse im Juni 2009 im Emsrevier eine Lotsung durch. Er gab fehlerhafte Anweisungen, die dazu führten, dass das Motorschiff „Beluga Majesty" auf Grund lief. mehr...

Webtipp "Handelsblatt"

Studie: Alkohol - Schmiermittel für gute Geschäfte

"Menschen mit moderatem Alkoholkonsum verdienen besser als Abstinenzler. Dieses häufig beobachtete Phänomen haben Forscher nun ein Stück weit erklärt. Die Ergebnisse sind jedoch kein Freibrief für hemmungsloses Trinken."
beim "Handelsblatt" weiterlesen
Studie "In Vino Veritas" (DICE) downloaden

Unterrichtsmaterialien für Lehrer

Nüchtern betrachtet

"Schon kleine Mengen Alkohol vermindern unsere Konzentrationsfähigkeit und fördern die Risikobereitschaft. Deshalb steigt unter Alkoholeinfluss das Unfallrisiko steil an. Schätzungsweise 15 bis 30 Prozent aller Arbeitsunfälle passieren unter Alkoholeinfluss. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass gerade junge Berufseinsteiger die Grundregel beherzigen: Keinen Tropfen Alkohol bei der Arbeit und im Straßenverkehr sowie überall dort, wo es auf schnelle Reaktionen ankommt." mehr...

LAG Hessen

Private Trunkenheitsfahrt kann den Arbeitsplatz kosten

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Kraftfahrer, der bei einer privaten Autofahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,36 Promille ertappt wird, seinen Arbeitsplatz verlieren kann. mehr...

Alkoholkonsum steigt bei höherem Schulabschluss

Junge Arbeitnehmer: Beim Komasaufen liegen Berufstätige mit Hauptschulabschluss vorne

Junge Erwerbstätige mit Abitur oder mittlerer Reife trinken mehr Alkohol als ihre gleichaltrigen Kollegen mit Hauptschulabschluss. So gaben in einer repräsentativen Befragung 29 Prozent der 18- bis 29-jährigen berufstätigen Männer mit Abitur und vergleichbaren Abschlüssen an, mehrmals wöchentlich bis täglich Alkohol zu trinken. mehr...

Arbeitgeber muss Alkohol nicht unterbinden

Verkehrsunfall nach Alkoholkonsum in der Spätschicht: Hinterbliebene erhalten keine Unfallrente

Arbeitnehmer sind auf dem Weg nach und von dem Ort ihrer Arbeitstätigkeit gesetzlich unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz entfällt, wenn der Versicherte absolut fahruntüchtig ist. Dies gelte auch dann, wenn der Arbeitgeber den Alkoholkonsum während der Arbeit nicht verhindert hat. Dies entschied in einem gestern veröffentlichten Urteil der 9. Senat des Hessischen Landessozialgerichts. mehr...

Gesundheitsreport 2011

DAK Sachsen-Anhalt: Rauschtrinken hat hohe Akzeptanz

Für viele junge Arbeitnehmer gehört Alkohol dazu, um beim Ausgehen Spaß und Vergnügen zu haben. Auch sehen sie die berufliche Leistungsfähigkeit oft nicht beeinträchtigt, wenn man sich am Vorabend betrinkt. Beim unkontrollierten Konsum von Alkohol auf Partys („Rauschtrinken“) ergibt sich folgendes Bild: 34 Prozent der jungen Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt nehmen mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in zwei bis drei Stunden zu sich. Bundesweit waren es ebenfalls 34 Prozent. mehr...

TÜV Süd

Mittelständler unterschätzen psychische Belastung am Arbeitsplatz

Unfälle und Verschleiß waren vor 50 Jahren noch die klassischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Heute ist bei jedem Vierten der Grund für einen Arbeitsausfall im Bereich der  psychischen Störungen zu suchen. Darunter fallen Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Panikstörungen. Doch trotz der hohen Kosten, die psychische Belastungen für das Unternehmen verursachen, fehlt bei vielen das Bewusstsein für diese Erkrankungen. Dies ergab eine aktuelle Studie von TÜV SÜD Life Service, an der 47 Experten, die zusammen mehrere hundert kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich der Arbeitssicherheit betreuen, teilnahmen. mehr...

Trend bei den psychischen Erkrankungen alarmierend

DAK warnt vor bedenklichen Gesundheitstrends bei jungen Arbeitnehmern

Der Krankenstand stieg auch im Wirtschaftsaufschwung 2010 nicht an. Er lag bei 3,4 Prozent wie ein Jahr zuvor in der Rezession. Die alte Faustformel, dass der Krankenstand steigt, wenn es der Wirtschaft gut geht und in Krisenzeiten wieder sinkt, ist heute nicht mehr haltbar. „Seit mehr als zehn Jahren liegt der Krankenstand auf einem niedrigen Niveau. Dies zeigt eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der Arbeitnehmer, die nicht von Konjunkturzyklen abhängig ist“, kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher die Entwicklung. mehr...

Projekt am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Studie befasst sich mit riskantem Alkoholkonsum bei weiblichen Führungskräften

Das Glas Wein nach der Arbeit, das Bier abends auf dem Balkon oder der Sekt in der Firma: Für viele Menschen gehört Alkohol zur Entspannung und Belohnung nach einem stressigen Arbeitstag dazu. Immer häufiger sind es Frauen, die regelmäßig Alkohol konsumieren. Jetzt befasst sich eine Studie am Institut für Arbeitswissenschaft erstmals mit dem Thema "Riskanter Alkoholkonsum bei weiblichen Fach- und Führungskräften“. Ziel ist es, ein Konzept sowie geeignete Instrumente zur betrieblichen Suchtprävention zu entwickeln. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das sechsmonatige Vorhaben mit 25.000 Euro. Die Studie soll Ende Februar abgeschlossen sein. mehr...

Studie des Bundesamts für Gesundheit (BAG)

Schweiz: Alkohol am Arbeitsplatz verursacht jährlich Kosten von einer Milliarde Franken

Die Arbeitswelt für die Alkoholproblematik zu sensibilisieren ist eines der Ziele des Nationalen Programms Alkohol 2008 - 2012 des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Um das Problem zu veranschaulichen, bieten sich die Kosten als aussagekräftige Kenngrösse an. Bisher haben Angaben über die finanziellen Auswirkungen des problematischen Trinkverhaltens am Arbeitsplatz gefehlt. Resultate einer entsprechenden Studie des BAG und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva, unterstützt durch das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, liegen nun vor. mehr...

Webtipp: Ärztezeitung.de

Studenten und Drogen: Sie wissen, was sie tun - und tun es trotzdem

"Angehende Mediziner greifen häufiger zum Alkohol und illegalen Drogen als Studenten anderer Fachrichtungen - bei Männern ist die Rate alarmierend.
Defizite bei der Medizinerausbildung - in der Studie "Ärztegesundheit" wird kein Blatt vor den Mund genommen. Denn laut Professor Klaus Scheuch existiert im Studium keine Vorbereitung auf die "bevorstehenden zusätzlichen psychischen Belastungen" des Arbeitsalltages."[...]
bei Ärztezeitung.de weiterlesen

Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention

Weiterbildung zur Fachkraft für betriebliche Suchtprävention

Nach Angaben der DHS sind im Durchschnitt 3 Prozent aller im Betrieb Beschäftigten alkoholkrank, weitere 5 Prozent gelten als alkoholgefährdet. Hundert alkoholgefährdete bzw. abhängige Mitarbeiter verursachen in fünf Jahren über 1,5 Millionen Euro Kosten. mehr...

Alkoholfahrt des hannoverschen CDU-Chefs Dirk Toepffer

Webtipp: Über Politik und Alkohol spricht man nicht

"Ja, sagen die Gesprächspartner aus Kommunal- und Landespolitik, man könne wohl über Politik und Alkohol reden und auch ein bisschen über den Anlass der Anfrage, die Alkoholfahrt des hannoverschen CDU-Chefs Dirk Toepffer. Aber nur ohne Namensnennung. Dafür sei die Sache zu knifflig. Weil man eigentlich nur Falsches sagen könne. [Es] könnte es entschuldigend wirken, abwiegelnd. Wenn man etwa über Zwänge spricht. Über volle Terminkalender mit Grünkohlessen, Preisverleihungen, Abenden bei Kreishandwerkerschaft oder Bauernverband, bei denen eben getrunken wird. [...]"
bei haz.de weiterlesen

Zwölf Wochen Sperrfrist nach Kündigung wegen Entzugs der Fahrerlaubnis

Weniger Arbeitslosengeld für betrunkenen Taxifahrer

Verliert ein Berufskraftfahrer wegen Alkohols am Steuer seine Fahrerlaubnis und wird deshalb arbeitslos, so rechtfertigt dies eine Sperrzeit von zwölf Wochen. Dies gilt auch bei einer Trunkenheitsfahrt außerhalb der Arbeitszeit, so der 6. Senat des Hessischen Landessozialgerichts in einem heute veröffentlichten Urteil. mehr...

Webtipp

Alkohol im Job: Chef muss eingreifen

"Vorgesetzte dürfen nicht wegsehen, wenn ein Mitarbeiter Alkoholprobleme hat. Der Chef sollte offensichtlich Angetrunkene sofort auffordern, die Arbeit niederzulegen, sagt der Arbeitsmediziner Jens Petersen von der gesetzlichen Unfallversicherung VBG."[...]
bei sueddeutsche.de weiterlesen

Webtipp: Spiegel Online

Büro-Alltag: Hilfe, mein Kollege trinkt!

"Alkohol gehört bei offiziellen Anlässen oft dazu. Das treibende Motiv: der Wunsch nach Entspannung. Doch aus dem Genussmittel kann schnell ein Suchtmittel werden - für das Berufsleben ist dies fatal. Nur wie spricht man gefährdete Kollegen darauf an?[...]"
bei Spiegel Online weiterlesen

Beruflichen Rehabilitation suchtkranker Menschen

Frühzeitige Entwöhnung für ein Leben ohne Drogen

Die konzertierte Aktion zwischen Rentenversicherung, Kommunalverwaltung und Jobcenter in der Stadt Magdeburg zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation suchtkranker Menschen wird ab sofort auf ganz Mitteldeutschland ausgeweitet. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 18. Oktober 2010 von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und den Regionaldirektionen Sachsen-Anhalt-Thüringen und Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Leipzig unterzeichnet. mehr...

Statistisches Bundesamt:

Mehr als jeder Fünfte geht wegen Gesundheitsproblemen in den Ruhestand

Mit 22,7 Prozent ist mehr als jede fünfte Person 2008 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden: Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) als ein Ergebnis einer Untersuchung zum Übergang älterer Menschen vom Erwerbsleben in den Ruhestand mit. Dabei lag das durchschnittliche Alter derjenigen, die 2008 gesundheitsbedingt in den Ruhestand gingen bei gut 55 Jahren und damit rund 8 ½ Jahre niedriger als bei denjenigen, die in den regulären Altersruhestand gingen. Datengrundlage der Untersuchung ist der Mikrozensus. mehr...

Aus dem Polizeibericht:

Wiesbaden: Mit reichlich Promille auf der Rangier-Lok

Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt gegen einen 43-jährigen Lokführer eines privaten Eisenbahnunternehmens, der am Sonntag, um 10.30 Uhr, in einen Rangierunfall im Güterbahnhof Wiesbaden Ost verwickelt war. mehr...

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