Montag, 06. Februar 2012

Autoverkehr

Landessozialgericht Bayern

Alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit als wesentliche Unfallursache kostet den Versicherungsschutz bei der Berufsgenossenschaft

Verkehrsunfälle auf dem Weg zur oder von der Arbeitsstelle nach Hause stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Besteht der Versicherungsschutz aber auch, wenn Alkohol im Spiel ist? Dazu hat das Bayerische Landessozialgericht klargestellt: nur wenn die alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit als wesentliche Unfallursache feststeht, wird die Berufsgenossenschaft von ihrer grundsätzlichen Leistungspflicht frei. mehr...

Zurich Gruppe

Alkoholgenuss kann Versicherungsschutz gefährden

Ob Karneval oder Fastnacht: Wenn die Fünfte Jahreszeit ihrem Höhepunkt entgegenschunkelt, fließt auch der Alkohol wieder in rauen Mengen. Die Zurich Versicherung in Deutschland weist darauf hin: Kommt es wegen Alkoholeinfluss zu Schlägereien oder Unfällen, gefährden die Karnevalisten nicht nur sich selbst und Andere, sondern im Ernstfall auch ihren persönlichen Versicherungsschutz. mehr...

Umfangreiche Informationen für Autofahrer

DVR startet Internetseite „Alkohol und Straßenverkehr“

Jeder zehnte Verkehrstote auf deutschen Straßen war im vergangenen Jahr auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. Noch immer unterschätzen viele Autofahrer den Einfluss von Alkohol auf ihre Fahrtüchtigkeit. Wie kommt es zum Alkoholunfall, welche rechtlichen Konsequenzen drohen, wie kann die Fahrerlaubnis wiedererlangt werden und welche Langzeitfolgen kann übermäßiger Alkoholkonsum bewirken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neues Internetportal des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). mehr...

Bisherige Maßnahmen reichen nicht

WHO: Alkohol am Steuer gerade zum Jahreswechsel eine tödliche Gefahr

Straßenverkehrsunfälle treten in der Wintersaison auch aufgrund vermehrten Alkoholkonsums vermehrt auf. Allgemein ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten aufgrund von Alkohol am Steuer in den meisten Ländern der Region rückläufig, auch wenn noch beträchtlicher Spielraum für Verbesserungen besteht. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Gelsenkirchen: Drogen und Alkohol im Straßenverkehr - in einer Nacht sieben Fälle

In der Zeit von Dienstagnachmittag bis zum frühen Mittwochmorgen fielen im Stadtgebiet erneut alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Fahrzeugführer auf. Bei insgesamt fünf Pkw-Fahrern aus Gelsenkirchen ergaben die Alkoholteste vor Ort Werte zwischen 0,88 und 2,34 bzw. 2,48 Promille. Eine Polizeistreife beobachtete einen 48-Jährigen, wie er mit einem nicht zugelassenen, nicht besteuerten und nicht versicherten Pkw auf der Schwarzmühlenstraße trotz der Dunkelheit ohne Abblendlicht fuhr. mehr...

Mehr Verkehrstote in 2011

GdP: Schlechte Verkehrsmoral erfordert zu viele Todesopfer

Rücksichtlose Fahrweisen, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und die zunehmende Missachtung von Verkehrsregeln sind nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) verantwortlich für den Tod von rund 3900 Menschen im zu Ende gehenden Jahr auf Deutschlands Straßen.
GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „2011 werden voraussichtlich sieben Prozent mehr Menschen im Straßenverkehr getötet worden sein, als im Jahr davor. Damit wird die Zahl der Verkehrstoten erstmals seit 20 Jahren wieder steigen. Auch bei den Verletzten ist mit einer Zunahme von fünf Prozent zu rechnen. Besonders alarmierend ist, dass das bei einer insgesamt sinkenden Zahl der Unfälle passiert.“ mehr...

Verkehrsclub Österreich (VCÖ)

Österreich: In diesem Jahr massiver Anstieg der tödlichen Alkohol-Unfälle

Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass heuer bereits in den ersten neun Monaten mehr Personen durch Alko-Unfälle im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind als im gesamten Vorjahr. Der VCÖ warnt, dass im Dezember der Anteil der Alkohol-Unfälle höher ist als im Jahresschnitt. Bereits ein Punsch kann bis zu 0,4 Promille verursachen. mehr...

Zahl der Getöteten und Verletzten kann deutlich gesenkt werden

DVR für gesetzliches Alkoholverbot am Steuer

Der Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) hat sich für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. „Der Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmer ist vorrangig gegenüber einer Teilgruppe, die trotz der Teilnahme am Straßenverkehr nicht auf den Konsum von Alkohol verzichten möchte“, erklärt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, so Dr. Eichendorf weiter. mehr...

LAG Hessen

Private Trunkenheitsfahrt kann den Arbeitsplatz kosten

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Kraftfahrer, der bei einer privaten Autofahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,36 Promille ertappt wird, seinen Arbeitsplatz verlieren kann. mehr...

Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit

EU-Parlament fordert Alcolocks und einheitliche Promillegrenzen

Die EU soll die Verwendung von Alcolocks im gewerblichen Güter- und Personenverkehr fördern. Auch soll eine europaweite Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h in Wohnungsgebieten angestrebt werden, heißt es in einer am Dienstag angenommenen Entschließung. Das Parlament fordert dringend ein neues Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit 2011-2020 und empfiehlt eine verstärkte Harmonisierung von Verkehrsregeln und -zeichen, technischen Überprüfungen von Fahrzeugen und der Promillegrenzen. mehr...

Aus dem Polizeibericht:

Betrunkener Rentner verursacht Verkehrschaos

FORCHHEIM. Einen Streifzug der Verwüstung richtete Samstagnacht ein 76-jähriger Autofahrer aus dem Raum Ebermannstadt in Forchheim an. Der Rentner hatte bei seiner Fahrt über zwei Promille Alkohol intus. mehr...

Im Zweifelsfall Auto stehen lassen

ADAC: Volksfestbesuch kann teuer werden

Während der Volksfestzeit im Herbst müssen Autofahrer mit verstärkten Verkehrskontrollen rechnen. Schon 0,5 Promille Blutalkohol am Steuer können weitreichende Folgen haben. Verkehrssünder erwarten dann 500 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Der ADAC rät allen, die beim Volksfestbesuch auf Bier nicht verzichten möchten, das Auto stehen zu lassen und lieber öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Denn wer mit seinem Pkw einen Unfall verursacht oder auffällig fährt, begeht bereits ab 0,3 Promille im Blut eine Straftat und wird mit Geldstrafe und mindestens sechs Monaten Führerscheinentzug belangt. mehr...

Studie der Universität Bonn

MPU schützt vor Rückfällen

Nur wenige alkoholauffällige Fahrer werden nach einer positiven Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wieder rückfällig. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag des Verbandes der TÜV e.V. hervor. Untersucht wurde die Bewährung im Straßenverkehr von 1.600 ehemaligen MPU-Teilnehmern über einen Zeitraum von drei Jahren. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Unterfranken: Betrunkener Lkw-Fahrer rammt Familie und will flüchten

Ein unrühmliches Ende fand die Urlaubsfahrt einer fünfköpfigen Familie aus dem Landkreis Schweinfurt in der Nacht zum Samstag. Nachdem ein Lkw-Fahrer in das Heck ihres VW-Busses gefahren war, verständigten sie die Polizei. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried stellte im Zuge der Unfallaufnahme dann Alkoholgeruch bei dem Lastwagenfahrer fest. Als der Alkoholisierte von der Unfallstelle weglaufen wollte, kam es zu einer Rangelei mit den Beamten, wodurch ein 51-Jähriger Ordnungshüter sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zuzog und operiert werden musste. mehr...

MPU auch ohne Delikte im Straßenverkehr

GdP fordert schnelleren Führerscheinentzug für Gewalttäter

„Wiederholt auffällige Gewalttäter haben hinter dem Lenkrad eines Kraftfahrzeuges nichts zu suchen“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, heute in Berlin. Witthaut: „Wer öfter Mitmenschen brutal attackiert hat und dabei womöglich unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stand, muss sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen werden.“ mehr...

Ab 0,3 Promille kann der Führerschein weg sein

"Don`t drink and drive" gilt auch für Radfahrer

Der Grundsatz "Don`t drink and drive" gilt auch für Radfahrer. Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr passen nicht zueinander. Das zeigte am Donnerstag ein schwerer Alleinunfall eines alkoholisierten Radfahrers in Bielefeld. Am frühen Abend befuhr der 48-jährige Alkoholisierte mit seinem Rad die Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe Einmündung Martiniweg fuhr er vermutlich gegen die Bordsteinkante und kam zu Fall. Er verletzte sich so schwer, dass er stationär im Krankenhaus verblieb. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Betrunkene Geisterfahrerin auf Maintalautobahn gestoppt

Am frühen Sonntagmorgen haben Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt - Werneck auf der A 70 eine Falschfahrerin aus dem Verkehr gezogen. Die junge Frau stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Jetzt sucht die Polizei nach Verkehrsteilnehmern, die von der Geisterfahrerin möglicherweise gefährdet wurden. mehr...

Verwaltungsgericht Trier

Urteil: Alkoholikern kann auch ohne Auffälligkeiten der Führerschein entzogen werden

Wer in der Vergangenheit alkoholabhängig gewesen ist und nicht nachgewiesen hat, dass er nach einer erfolgreichen Entwöhnungsbehandlung ein Jahr Alkoholabstinenz eingehalten hat, ist ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen, weshalb die zuständige Fahrerlaubnisbehörde berechtigt ist, die Fahrerlaubnis mit sofortiger Wirkung zu entziehen. Dies hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier mit Beschluss vom 12. Mai 2011 entschieden und damit den auf die Gewährung von Eilrechtsschutz gerichteten Antrag eines Fahrerlaubnisinhabers gegen eine für sofort vollziehbar erklärte Fahrerlaubnisentziehung des Landkreises Bernkastel-Wittlich abgelehnt. mehr...

Saarbrücker Zeitung

Koalition denkt über Alkolocks nach

Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, haben die Koalitionsfraktionen Bundesverkehrsminister Ramsauer den Auftrag gegeben, den Einsatz elektronischer Wegfahrsperren, sogenannter Alcolocks, zu prüfen. Sie sollen helfen, Fahrer, die wegen Trunkenheit schon mal auffällig geworden sind, zu überwachen. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Mettmann: Schulbusfahrer mit Alkohol

Am 15.04.2011, zwischen 07:30 und 08:30 Uhr, wurden in Langenfeld an der Virneburgstraße durch Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Mettmann Schulbuskontrollen durchgeführt. Dabei fiel den Kontrollbeamten der 68-jährige Fahrer eines Kleinbusses durch seinen Alkoholgeruch auf. Der Mann beförderte im Bus seines Arbeitgebers Schulkinder. mehr...

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