Freitag, 10. Februar 2012

Flatrate-Party

Schweiz

Zürich: Alkohol-Abfüllanlage für Jugendliche wird eröffnet

Am morgigen Samstag eröffnet in Zürich ein Club, der der mit einem wirklich einmaligen Geschäftsmodell an den Start geht: Nicht nur, dass die Flasche Wodka für 25 Franken über den Tresen geht - die Gäste können sich sogar ihren eigenen Alkohol ins "Liv" mitbringen. Das berichtet "20 Minuten Online". mehr...

OVG Koblenz

Gerichtsurteil: Gaststätte darf alkoholische Getränke nicht zu reduzierten Preisen verkaufen

Einem Gastwirt kann der Verkauf alkoholischer Getränke zu reduzierten Preisen untersagt werden, wenn er mit diesem Angebot gezielt ein jugendliches Publikum anspricht. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. mehr...

Praxis der EAV bestätigt

Schweiz: Erstes Bundesgerichtsurteil über Lockvogelangebote

Das Bundesgericht (BGer) hat in seinem Urteil vom 6. Oktober 2010 die Praxis der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) bei der Bekämpfung von Versprechen von Vergünstigungen für Spirituosen gutgeheissen. Das Urteil des BGer stützt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) und schafft ein wichtiges Präjudiz. Zum ersten Mal äussern sich die Richter in Lausanne zum Thema Lockvogelangebote. Sie anerkennen die bisherige Praxis der EAV und bestärkt die Grundlage für eine wirksame Bekämpfung der Lockvogelpreise, mit denen zum Alkoholkonsum animiert wird. mehr...

Bayerischer Städtetag

Sperrzeit und Alkoholverbot: Bayerische Kommunen fordern eine Rechtsgrundlage

"Städte und Gemeinden brauchen mit einer längeren landesweiten Sperrzeit wieder ein Instrument, das wirksame Maßnahmen gegen Lärmbelästigung und Vandalismus ermöglicht. Die Kommunen brauchen außerdem eine Rechtsgrundlage, um Alkoholkonsum im öffentlichen Raum wirksam untersagen zu können. Der Städtetag fordert ein Verbot von Flatrate-Partys in Gaststätten. Der Verkauf von Alkoholika soll außerhalb der Ladenöffnungszeiten, vor allem an Tankstellen und Kiosken, verboten sein", sagt der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Oberbürgermeister Hans Schaidinger. mehr...

Stadt Magdeburg

"Pro Party - contra Flatrate" - Eine gemeinsame Initiative gegen das Komasaufen

Die Landeshauptstadt setzt ihre Bemühungen, den Missbrauch von Alkohol und die daraus entstehenden Folgen zu unterbinden fort. Unter dem Motto „Pro Party – contra Flatrate“ verpflichten sich nunmehr Betreiber von Gaststätten und Diskotheken, auf Lockangebote für Jugendliche zu verzichten. mehr...

Revision des Alkoholgesetzes lückenhaft

Sucht Info Schweiz fordert Verbot von Happy Hours

Happy Hours, Fünfliber-Abende, Ladies Nights oder Zwei für eins. Die Lockvogelangebote in der Gastronomie animieren die Gäste, für weniger Geld mehr zu trinken. Preissensibel reagieren gerade jüngere Konsumierende. Sucht Info Schweiz fordert daher ein striktes Verbot sämtlicher Vergünstigungen für alle alkoholischen Getränke. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Ulm: Sturzbetrunken Polizei und Rettungsdienst beschäftigt

Essen und Trinken zum günstigen Pauschalpreis, ein verlockendes Angebot.  Dem konnten ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Neu-Ulm und seine 24 und 22 Jahre alten Begleiter am Donnerstag in Ulm nicht widerstehen. Offenbar  unterschätzte das Trio  den  angebotenen  vierzigprozentigen  Schnaps mit. Er zeigte  hundertprozentig  Wirkung, als die drei gegen  Mitternacht  das Lokal verließen. mehr...

Webtipp

DAK-Schülerthemendienst: Komasaufen – Trinken, bis der Arzt kommt

Die Ausgabe III des Schülerthemendienstes der DAK beschäftigt sich dieses Mal mit dem "Binge-Drinking" oder Komasaufen, wie es in Deutschland genannt wird.  Ein DAK-Suchtexperte beschreibt die jugendlichen Risikotypen, es werden alkoholfreie Cocktails als Alternative vorgestellt und weiterführende Links genannt. In der Einleitung wird  den Club-Besitzern, die Flatrate-Parties veranstalten eine große Mitschuld an der Entwicklung gegeben.
zum DAK-Schülerthemendienst

Bundes-Verwaltungsgericht stützt Eidgenössische Alkoholverwaltung

Schweiz: Entscheid gegen Happy-Hour-Parties und Ladies-Night

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hat in seinem Urteil vom 21. April 2010 die Praxis der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) bei der Bekämpfung von Versprechen von Vergünstigungen für Spirituosen (Happy Hours, 2 für 1, Ladies Night, u.ä.) gutgeheissen. Das Urteil des BVGer schafft einen Präzedenzfall. mehr...

Alkoholmissbrauch: FDP spült Innenminister weich

Bayerische SPD-Fraktion: Beschämend, wie sich die CSU von der wirtschaftsliberalen FDP gängeln lässt

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, sprach sich in ihrer Plenarrede am Donnerstag im Landtag für die Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol in den Nachtstunden aus. Die Positionen von Innenminister Herrmann und der FDP sind konträr und spiegeln das Durcheinander in der Schwarz-Gelben Koalition wider. mehr...

Discothekenbetreiber, Ordnungsamt und DEHOGA trafen Vereinbarung

Zwickau: Discotheken verzichten auf Billigpartys

Das Freizeitverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener wird zunehmend durch Alkoholkonsum geprägt. Die Discothekenbetreiber im Stadtgebiet Zwickau, der Kreisverband Zwickau des DEHOGA Hotel- und Gaststättenverbandes Sachsen e. V. und die Stadt Zwickau vereinbaren Grundsätze zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs in Discotheken insbesondere durch den Verzicht auf Billigpartys im Stadtgebiet Zwickau. mehr...

Bayern: CSU soll zur Sache kommen

SPD will mit zwei Gesetzentwürfen im Landtag Verbot von nächtlichem Alkoholverkauf und von Flatratepartys durchsetzen

Alkohol gilt als Aggressionsverstärker Nr. 1 und ist sehr häufig Auslöser von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten durch Jugendliche. Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger (Foto) spricht sich deutlich für eine Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol in den Nachtstunden aus. mehr...

Britische Regierung ergreift Maßnahmen

Flatrate-Parties sollen unter Strafe verboten werden

Falls die Pläne der  Regierung umgesetzt werden, sind in England und Wales künftig Flatrate-Partys und Trink-Wettbewerbe in den Pubs verboten. Den Wirten droht dann ein Bußgeld oder sogar eine Haftstrafe. mehr...

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