Freitag, 10. Februar 2012

Gehirn

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Spanische Studie

Rauschtrinken schadet dem Gedächtnis von Studenten

Tierstudien haben Mitte 2010 gezeigt, dass Rauschtrinken (Komasaufen) mit Schäden am Hippocampus einhergeht, einer Hirnregion, die eine Schlüsselrolle beim Lernen und beim Gedächtnis spielt. Bei Heranwachsenden erfährt die Region strukturelle und funktionelle Veränderungen, weshalb sie durch die toxische Wirkung von Alkohol besonders gefährdet ist. Spanische Wissenschaftler haben nun männliche und weibliche Studenten untersucht. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen Rauschtrinken und deklarativen Gedächtnis, das Tatsachen und Ereignisse speichert, die bewusst wiedergegeben werden können, zu prüfen. mehr...

Unbedenkliche Alkoholmengen gibt es nicht

Studie: Binge Drinking schadet nachhaltig dem Gedächtnis

Forscher der britischen Northumbria University haben nachgewiesen, dass Binge Drinking („Komasaufen“) die Gedächtnisleistung von Jugendlichen stark beeinflusst. Sie gehen davon aus, dass sie kognitive Fähigkeiten für ihr späteres Leben einbüßen. mehr...

Webtipp NZZ Online

Was Alkohol im jugendlichen Gehirn anrichtet

"Das Gehirn wird in der Jugend gründlich reorganisiert. Forscher nehmen an, dass es dann besonders empfindlich für die schädlichen Effekte von Alkohol ist. Studien zeigen die zugrundeliegenden Mechanismen auf."[...]
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Im Tierversuch bewiesen

Komasaufen schadet dem Großhirn

Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass  regelmäßiges jugendliches Komasaufen  dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich. mehr...

Forschung

Neuer Wirkmachanismus von Alkohol entdeckt

in:

Sueddeutsche.de berichtet, dass US-Forscher einen neuen Wirkmechanismus von Alkohol im Gehirn entdeckt haben. mehr...

Universitätsklinikum Heidelberg

Wie Alkohol im Gehirn wirkt

Heidelberger und Würzburger Mediziner haben erstmals im Detail verfolgt, was nach dem Konsum von Alkohol im Gehirn passiert. Kaum sechs Minuten, nachdem ihre Versuchsteilnehmer eine kräftige Dosis Ethanol getrunken hatten, kam dieser im Hirn an und rief bemerkenswerte Veränderungen hervor: mehr...

Forscher warnen

Alkohol als Ursache für Demenz

Übertriebener Alkoholgenuss ist für einen großen Teil der Demenzfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kamen britische Forscher. Sie sind sich sicher, dass zwischen 10 und 24 Prozent der 700.000 Demenzfälle in Großbritannien auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen sind. Besonders Frauen seien dafür anfällig. mehr...

Webtipp

Animation: Drogen im Gehirn

Drogen im GehirnAuf der Seite von De Jellinek, einer der größten Einrichtungen für Suchthilfe in den Niederlanden, können sich alle, die nicht gleich ein neurologisches Fachbuch lesen wollen, darüber informieren, wie Alkohol und andere Drogen im Gehirn wirken.
Es handelt sich dabei um eine sehr anschauliche Flash-Animation, die, unter anderem, auch in Deutsch verfügbar ist.
Hier anschauen

Amerikanische Studie

Binge-Drinking schadet ZNS

Das sogenannte Binge-Drinking (Konsum von mindestens 5 alkoholischen Getränken hintereinander) schadet der Entwicklung des Zentralen Nervensystems von Heranwachsenden - auch wenn es relativ selten zu solch exzessiven Konsum kommt. Das meldet Medical News TODAY, unter Berufung auf eine Studie der University of California, San Diego. mehr...

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