Montag, 06. Februar 2012

Komasaufen

Aus dem Polizeibericht

Mittelfranken: Polizei rettet betrunkene Mädchen vor Erfrieren

Am 04.02.2012, in der Nähe der Ortschaft Sack (Fürther Stadtteil), stellten Beamte der Polizeiinspektion Fürth zwei alkoholisierte Mädchen fest. Sie wurden in Gewahrsam genommen. mehr...

Webtipp: Basler Zeitung

Schweiz: Komatrinker sollen Spitalrechnung selbst bezahlen

"Auch die Gesundheitspolitiker im Ständerat wollen Notfallbehandlungen nach Alkoholexzessen von der Krankenversicherung ausnehmen. Die Kassen und Spitäler warnen vor Abgrenzungsproblemen." [...]
bei Basler Zeitung weiterlesen

Techniker Krankenkasse

Feste feiern? Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte

 Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, entfielen im letzten Jahr über 45.000 Klinikaufenthalte in der Bundesrepublik bei der Altersgruppe der 15 bis unter 25-Jährigen auf die Drogen Alkohol und Cannabis. Damit hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt - dafür mehr Jugendliche

Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 Prozent zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 Prozent. mehr...

Über 5000 landeten 2010 im Krankenhaus

Neuer Höchststand der Komasäufer in Bayern

Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Bayern ist auf neuem Höchststand. Im Jahr 2010 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5331 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar nur leicht um 0,3 Prozent. Damit benötigten aber so viele Jugendliche wie noch nie im Freistaat stationäre Behandlung wegen Alkoholmissbrauch. mehr...

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Alkoholkonsum steigt bei höherem Schulabschluss

Junge Arbeitnehmer: Beim Komasaufen liegen Berufstätige mit Hauptschulabschluss vorne

Junge Erwerbstätige mit Abitur oder mittlerer Reife trinken mehr Alkohol als ihre gleichaltrigen Kollegen mit Hauptschulabschluss. So gaben in einer repräsentativen Befragung 29 Prozent der 18- bis 29-jährigen berufstätigen Männer mit Abitur und vergleichbaren Abschlüssen an, mehrmals wöchentlich bis täglich Alkohol zu trinken. mehr...

Früher Rausch

Umfrage: Jeder zweite Deutsche war schon als Minderjähriger mindestens einmal betrunken

Gut die Hälfte (51,4 Prozent) der Bundesbürger erlebte den ersten Rausch vor dem 18. Lebensjahr. So lautet das Ergebnis einer Umfrage der "Apotheken Umschau". Unter den Männern ist der Anteil besonders hoch (67,5 Prozent) ebenso unter den Arbeitern (64,8 Prozent). Wenn es nach dem Alter der Befragten geht, gestehen die heute 40-49-Jährigen überdurchschnittlich häufig (63,1 Prozent), schon als Minderjährige einmal betrunken gewesen zu sein. mehr...

Alkoholspiegel Mai 2011

Neue Ausgabe des Newsletters zur Alkoholprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erschienen

Alkoholspiegel Mai 2011Zum 16. Deutschen Präventionstag am 30. und 31. Mai 2011 in Oldenburg veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die neue Ausgabe ihres Newsletters zur Alkoholprävention. Der "Alkoholspiegel" fasst die Ergebnisse der aktuellen BZgA-Studie zum Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland zusammen. Danach ist der regelmäßige Alkoholkonsum insgesamt rückläufig. Das bedeutet aber keine Entwarnung. So trinken nach wie vor Jugendliche unter 16 Jahren Alkohol, obwohl sie dadurch besonders gefährdet sind. Auch gefährliche Trinkmuster wie das Rauschtrinken, also der Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Gelegenheit, sind weiterhin ein großes Problem, insbesondere bei männlichen Jugendlichen ab 16 Jahren mehr...

Gesundheitsreport 2011

DAK Sachsen-Anhalt: Rauschtrinken hat hohe Akzeptanz

Für viele junge Arbeitnehmer gehört Alkohol dazu, um beim Ausgehen Spaß und Vergnügen zu haben. Auch sehen sie die berufliche Leistungsfähigkeit oft nicht beeinträchtigt, wenn man sich am Vorabend betrinkt. Beim unkontrollierten Konsum von Alkohol auf Partys („Rauschtrinken“) ergibt sich folgendes Bild: 34 Prozent der jungen Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt nehmen mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in zwei bis drei Stunden zu sich. Bundesweit waren es ebenfalls 34 Prozent. mehr...

Keine Entwarnung

Neue BZgA-Studie: Alkoholkonsum Jugendlicher rückläufig, aber weiter auf hohem Niveau

Der regelmäßige Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland ist weiter rückläufig und hat im Jahr 2010 den niedrigsten Stand seit den 70er Jahren erreicht. Noch immer verbreitet ist das so genannte Binge Trinken (Rauschtrinken): Zwar sind auch hier leichte Rückgänge zu verzeichnen, eine generelle Trendwende lässt sich aus den neuen Zahlen jedoch nicht ableiten. Das sind die Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010". Für die Studie wurden 7.000 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren nach ihren Trinkgewohnheiten befragt. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2,8 Prozent mehr junge Krankenhauspatienten im Jahr 2009

Im Jahr 2009 wurden rund 26.400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2008. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 178 Prozent gestiegen; damals wurden rund 9.500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt. mehr...

Yvonne Ploetz, Bundestagabgeordnete der LINKEN:

„Komasaufen“: Nachhaltig wirksame Gegen-Strategien erarbeiten

Immer mehr Jugendliche trinken bis der Arzt kommt. Das vermeldete die DAK. Die Bundestagabgeordnete der LINKEN, Yvonne Ploetz, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, fordert, dass „endlich ernsthaft nach den Motiven gefragt und nachhaltige Konzepte erarbeitet werden müssen.“ mehr...

DAK-Berichte

Unveröffentlichte Zahlen der Statistischen Landesämter weisen hohe Steigerung bei alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen auf

Nachdem die DAK in den letzten Wochen Berichte über ansteigende Zahlen von Krankenhaus-Einweisungen wegen Alkoholvergiftungen in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht hat, nehmem nun auch die konventionellen Medien wieder Kenntnis von der dramatischen Lage. mehr...

Neue WHO-Gesundheitsstudie zu Jugendlichen in Hessen

Weniger Alkohol und Tabak - aber dafür umso exzessiver

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut die internationale Studie „Health Behaviour in School-aged Children – A WHO Cross National Survey” (HBSC) zur Entwicklung des Gesundheitszustandes und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen in Auftrag gegeben. Auch in Hessen wurden – repräsentativ ausgewählt - 3.600 Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 15 Jahren befragt. Das Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW) der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) nahm die Befragungen vor. Zentrales Ergebnis der Studie: Die Anzahl der Jugendlichen, die Alkohol trinken, nimmt ab und es gibt unter den Jugendlichen weniger regelmäßige Raucher. mehr...

„Seit 2003 haben sich die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen fast verdoppelt“

Baden-Württemberg: Ravensburg und Konstanz halten Rekord beim Komasaufen

In Baden-Württemberg steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an und erreicht einen neuen Höchststand. Im Jahr 2009 kamen laut Landesstatistik 4.028 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus – 68 mehr als im Vorjahr. Nach Informationen der DAK stieg die Zahl der Betroffen im Landkreis Ravensburg mit 39 Prozent besonders stark an. Mit 73 Klinikaufenthalten pro 10.000 Jugendlichen verzeichnet die Region die meisten stationären Einweisungen im Land, gefolgt von Konstanz. mehr...

Bislang unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes

Auch in Hessen neuer Höchststand bei alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen

Die Zahl jugendlicher Komasäufer ist in Hessen auch 2009 wieder gestiegen. Nach Informationen der DAK kamen landesweit 1690 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um vier Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Neuer Höchststand

Bayern: Mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

In Bayern steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5316 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um 3,5 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Neues Weißbuch der KKH-Allianz vorgestellt:

Immer mehr Jugendliche mit Vollrausch im Krankenhaus

„13-Jähriger mit 2,5 Promille eingeliefert“, „Unsere Kinder saufen immer schlimmer“, „Eine fremde Frau besorgte uns den Schnaps“ – glaubt man den Schlagzeilen, könnte man meinen, die heutige Jugend verdiene die Bezeichnung „Generation Suff“. In Wahrheit ist das Thema natürlich weitaus komplexer. mehr...

Aus dem Polizeibericht:

Gefährliche Alkohol- und Kräutermischung für Kirchheimer Jugendliche

Gefährliche Alkohol- und Kräutermischung für Kirchheimer Jugendliche
Am Samstag, 13.11.2010, gegen 17.45 Uhr, teilte ein Passant der Polizei mit, dass in einem Einkaufszentrum in Kirchheim mehrere Jugendliche Alkohol getrunken und sich auch schon übergeben hätten. Die Polizei fand vor Ort zwei 16-Jährige bewusstlos auf einer Parkbank vor.  Ein dritter Jugendlicher im Alter von 17 Jahren saß auf einer weiteren Parkbank und war noch ansprechbar. Der 17-Jährige gab an, dass sie sich getroffen hätten, um gemeinsam Alkohol zu trinken. Zudem hätten sie noch eine Mischung aus Kräutern geraucht. Dabei handelt es sich eigentlich um Kräuter, die zum Räuchern, aber nicht zum Rauchen, angeboten werden (sog. "Spice", d. Red.). Daraufhin wurde es den Jugendlichen sehr übel und sie verloren teilweise das Bewusstsein. mehr...

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