Freitag, 10. Februar 2012

Krankenhaus

Statistisches Landesamt

Über 100 000 Patienten in Nordrhein-Westfalen wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt

Nahezu 102 000 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 stationär wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10,9 Prozent mehr als im Jahr 2005. mehr...

Webtipp: Basler Zeitung

Schweiz: Komatrinker sollen Spitalrechnung selbst bezahlen

"Auch die Gesundheitspolitiker im Ständerat wollen Notfallbehandlungen nach Alkoholexzessen von der Krankenversicherung ausnehmen. Die Kassen und Spitäler warnen vor Abgrenzungsproblemen." [...]
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Techniker Krankenkasse

Feste feiern? Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte

 Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, entfielen im letzten Jahr über 45.000 Klinikaufenthalte in der Bundesrepublik bei der Altersgruppe der 15 bis unter 25-Jährigen auf die Drogen Alkohol und Cannabis. Damit hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. mehr...

Krankenhausreport der BARMER GEK

Psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol sind häufigster Grund für Krankenhausaufenthalte

Aus dem am 26. Juli in Berlin vorgestellten Barmer GEK Report Krankenhaus 2011 geht hervor, dass die Top Ten-Erkrankungen nach Behandlungshäufigkeit von der Diagnose "Psychische Verhaltensstörung durch Alkohol" angeführt werden. Ein Klinikaufenthaltenhalt mit dieser Diagnose dauert im Durchschnitt achteinhalb Tage. Bei den Behandlungstagen im Krankenhaus liegen Depression und Schizophrenie ganz vorn. Insgesamt entfielen rund 17 Prozent aller Behandlungstage auf die psychischen Störungen, die damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigsten Behandlungsanlass längst abgelöst haben. mehr...

Zum Weltdrogentag

Legale Drogen für rund 83 Prozent der Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen verantwortlich

Im Jahr 2009 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 62 728 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen, verursacht durch psychotrope Substanzen, durchgeführt; dies waren um 2,2 Prozent mehr als 2008. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in 83 Prozent der Fälle die Patienten aufgrund des Konsums von legalen Drogen in stationärer Behandlung. mehr...

Alkoholmissbrauch bei Jung und Alt

BZgA: Alkoholproblem in allen Altersgruppen - gesundheitliche Risiken werden unterschätzt

Legale Suchtmittel wie Alkohol werden häufig nicht als gefährliche Drogen angesehen. Der Alkoholkonsum in Deutschland ist daher in fast allen Altersgruppen - bei Erwachsenen, Jugendlichen und teilweise bereits bei Kindern - verbreitet. Viele von ihnen unterschätzen die gesundheitlichen Risiken von Alkohol, wie die hohen Zahlen der mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Menschen zeigen. Diese sind nicht nur bei Heranwachsenden zwischen 10 und 20 Jahren deutlich gestiegen (von 9500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle in 2009). In nahezu jeder Altersgruppe wächst von Jahr zu Jahr der Anteil derer, die aufgrund eines akuten Rausches medizinisch versorgt werden müssen. In der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen etwa hat sich die Zahl von rund 13.000 im Jahr 2000 auf rund 25.000 im Jahr 2009 fast verdoppelt. mehr...

Konsum zu hoch, zu riskant, zu folgenreich

Jahrbuch Sucht 2011: Suchtmittelkonsum nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau! – Mit kleinen Ausnahmen.

Alkoholkonsum, der Konsum von Medikamenten mit Suchtpotenzial und illegale Drogen sind in Deutschland dramatisch  etabliert. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V., der Zusammenschluss, der in der Suchtprävention und Suchthilfe bundesweit tätigen Verbände, stellte am 26. April ihr Jahrbuch SUCHT 2011 vor. mehr...

Suchtbericht Sachsen

Komatrinker kommen in der Suchthilfe an

Der zunehmend riskante Alkoholmissbrauch unter jungen Leuten ist nun in der Suchthilfe angekommen. Oder. im Klartext: Immer mehr junge Leute werden zu Alkoholikern, die ihr ganzes Leben unter dieser Krankheit leiden werden. Das belegt, unter anderem, der Jahresbericht 2010 der ambulanten Suchthilfe in Sachsen. mehr...

Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte warnt vor Alkoholvergiftungen

"Trinken bis der Notarzt kommt"

in:

Vom Spaß zum Notfall - Notärzte warnen vor Alkoholvergiftungen an Karneval  Alkohol und Karneval gehören für viele unweigerlich zusammen. Gerade der gruppendynamische Frohsinn verleitet zum Überschreiten der Verträglichkeitsgrenzen. Häufig wird die Grenze zwischen Spaß und gefährlicher Droge verkannt. Der riskante Alkoholkonsum betrifft besonders Jugendliche. Jeder 6. junge Erwachsene  gibt an, einmal im Monat bis „zum Umfallen“ Alkohol konsumiert zu haben, was sich über die Karnevaltage, wie die Erfahrungen der Vergangenheit im Rettungsdienst gezeigt haben, wiederholen wird.  mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2,8 Prozent mehr junge Krankenhauspatienten im Jahr 2009

Im Jahr 2009 wurden rund 26.400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2008. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 178 Prozent gestiegen; damals wurden rund 9.500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt. mehr...

Das Sichere Haus

Vergiftungsunfälle von Kindern verhindern: Vergriffene CD-ROM kann wieder bestellt werden

Die lange vergriffene CD-ROM "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern" kann ab sofort wieder bestellt werden. Auf der CD-ROM, herausgegeben vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Aktion Das Sichere Haus (DSH), werden unter anderem 46 heimische Giftpflanzen beschrieben. Von jeder Pflanze gibt es ein Farbbild, damit sie beim Pflanzenkauf im Gartencenter oder beim Giftpflanzen-Check im Familiengarten sofort erkannt werden kann. mehr...

„Seit 2003 haben sich die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen fast verdoppelt“

Baden-Württemberg: Ravensburg und Konstanz halten Rekord beim Komasaufen

In Baden-Württemberg steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an und erreicht einen neuen Höchststand. Im Jahr 2009 kamen laut Landesstatistik 4.028 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus – 68 mehr als im Vorjahr. Nach Informationen der DAK stieg die Zahl der Betroffen im Landkreis Ravensburg mit 39 Prozent besonders stark an. Mit 73 Klinikaufenthalten pro 10.000 Jugendlichen verzeichnet die Region die meisten stationären Einweisungen im Land, gefolgt von Konstanz. mehr...

Bislang unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes

Auch in Hessen neuer Höchststand bei alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen

Die Zahl jugendlicher Komasäufer ist in Hessen auch 2009 wieder gestiegen. Nach Informationen der DAK kamen landesweit 1690 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um vier Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Neuer Höchststand

Bayern: Mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

In Bayern steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5316 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um 3,5 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. mehr...

Neues Weißbuch der KKH-Allianz vorgestellt:

Immer mehr Jugendliche mit Vollrausch im Krankenhaus

„13-Jähriger mit 2,5 Promille eingeliefert“, „Unsere Kinder saufen immer schlimmer“, „Eine fremde Frau besorgte uns den Schnaps“ – glaubt man den Schlagzeilen, könnte man meinen, die heutige Jugend verdiene die Bezeichnung „Generation Suff“. In Wahrheit ist das Thema natürlich weitaus komplexer. mehr...

Bericht der Techniker Krankenkasse

Baden-Württemberg: Zahl der Alkoholvergiftungen mehr als verdoppelt - alle Altersgruppen betroffen

In die Krankenhäuser Baden-Württembergs werden immer mehr Patienten mit einer Alkoholvergiftung eingeliefert. Wie die Techniker Krankenkasse (TK)  mitteilt, sind im Jahr 2008 insgesamt 15.314 Menschen wegen dieser Diagnose in einem Krankenhaus behandelt worden - im Jahr 2000 waren es noch 6.885. Die Anzahl der Behandlungen hat sich damit auf den 2,2-fachen Wert gesteigert. Diese Steigerung liegt 20 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. mehr...

Krankenhaus Report 2010

Mindestens ein Viertel der Krankenbehandlungsfälle aufgrund von psychischen Störungen ist alkohol-assoziiert

Seit dem Berichtsjahr 2007 sind psychische Störungen bei Frauen und Männern für die meisten Behandlungstage im Krankenhaus verantwortlich. Sie haben Krankheiten des Kreislaufsystems als Hauptanlass für Krankenhausbehandlungen abgelöst, heißt es im "Report Krankenhaus 2010" der Barmer GEK. mehr...

Niedersachsen

Alkoholvergiftungen unter Jugendlichen steigen um 23 Prozent

In Niedersachsen ist die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um 23 Prozent angestiegen, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Hannover mit. Die Kasse bezieht sich dabei auf eine eigene Auswertung von Krankenhausdaten der Ersatzkassen. Im vergangenen Jahr wurden demnach rund 800 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 19 Jahren wegen Komatrinkens in eine Klinik eingewiesen. mehr...

Hessen

Exzessiver Alkoholkonsum bei Jugendlichen mittlerweile zweithäufigste Ursache für Klinikeinweisungen

Das so genannte "Komasaufen" bei Jugendlichen ist in Hessen mittlerweile in der Liste der häufigsten Ursachen für Klinikaufenthalte auf Platz 2 vorgerückt. Die Zahl der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren, die in Hessen wegen exzessiven Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter an und hat sich zwischen den Jahren 2000 und 2008 mehr als verdoppelt. mehr...

Webtipp focus.de

Komasaufen: Erschreckende Ahnungslosigkeit

"Die Rettungsstelle Vivantes Klinikum im Friedrichshain in Berlin nimmt regelmäßig sturzbetrunkene Jugendliche auf. Viele wissen gar nicht, dass der Vollrausch tödlich sein kann.[...]"
hier bei focus.de weiterlesen

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