Freitag, 10. Februar 2012

Krankheiten

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
bei aertzeblatt.de weiterlesen

Nicht Gängelung, sondern Gesundheitsschutz

Ärtzekammer-Präsident fordert Einschränkung von Alkohol- und Nikotinkonsum

in:

Für einen konsequenten Gesundheitsschutz in punkto Alkohol und Nikotin tritt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein. „Wir müssen die Menschen vor den gesundheitlichen Folgen des Trinkens und Rauchens schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Vor den jeweiligen industriellen Lobbygruppen darf die Politik nicht einknicken. Insbesondere die Jugendlichen müssen mit umfassenden Schutzmaßnahmen von Alkohol und Tabak abgehalten werden.“ Windhorst warnt davor, Alkohol und Tabak als Genussmittel zu verharmlosen, die Suchtgefahr sei immens groß, die gesundheitlichen Schäden seien es ebenso. mehr...

Zum Weltdrogentag

Legale Drogen für rund 83 Prozent der Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen verantwortlich

Im Jahr 2009 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 62 728 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen, verursacht durch psychotrope Substanzen, durchgeführt; dies waren um 2,2 Prozent mehr als 2008. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in 83 Prozent der Fälle die Patienten aufgrund des Konsums von legalen Drogen in stationärer Behandlung. mehr...

Alkoholmissbrauch bei Jung und Alt

BZgA: Alkoholproblem in allen Altersgruppen - gesundheitliche Risiken werden unterschätzt

Legale Suchtmittel wie Alkohol werden häufig nicht als gefährliche Drogen angesehen. Der Alkoholkonsum in Deutschland ist daher in fast allen Altersgruppen - bei Erwachsenen, Jugendlichen und teilweise bereits bei Kindern - verbreitet. Viele von ihnen unterschätzen die gesundheitlichen Risiken von Alkohol, wie die hohen Zahlen der mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Menschen zeigen. Diese sind nicht nur bei Heranwachsenden zwischen 10 und 20 Jahren deutlich gestiegen (von 9500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle in 2009). In nahezu jeder Altersgruppe wächst von Jahr zu Jahr der Anteil derer, die aufgrund eines akuten Rausches medizinisch versorgt werden müssen. In der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen etwa hat sich die Zahl von rund 13.000 im Jahr 2000 auf rund 25.000 im Jahr 2009 fast verdoppelt. mehr...

Europäische Langzeitstudie

Neue Daten zu Alkoholkonsum, Körpergewicht und Taillenumfang

Wie eine Auswertung der EPIC*-Studiendaten von mehr als 250.000 erwachsenen Europäern nun zeigt, begünstigt ein jahrelanger Alkoholkonsum von mehr als zwei Gläsern pro Tag bei Männern ein höheres Körpergewicht. Zudem besteht bei Männern und Frauen ein Zusammenhang zwischen dem Alkoholkonsum und einer Zunahme des Taillenumfanges. In der vorliegenden Studie war dies besonders bei Biertrinkern ausgeprägt, jedoch auch bei Weintrinkern sichtbar. „Die Unterschiede im Bauchumfang sind nicht extrem groß. Dennoch sind sie eindeutig und könnten für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung eine Rolle spielen“, sagt Erstautorin Manuela Bergmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). mehr...

Webtipp WELT ONLINE

Warum Traubensaft besser ist als das Glas Rotwein

"Wer Alkohol und Zigaretten gleichzeitig konsumiert, potenziert sein Sterbe-Risiko: Und: Der oft propagierte maßvolle Genuss von Rotwein ist nur eine Selbstlüge." [...]
bei WELT ONLINE weiterlesen

Konsum zu hoch, zu riskant, zu folgenreich

Jahrbuch Sucht 2011: Suchtmittelkonsum nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau! – Mit kleinen Ausnahmen.

Alkoholkonsum, der Konsum von Medikamenten mit Suchtpotenzial und illegale Drogen sind in Deutschland dramatisch  etabliert. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V., der Zusammenschluss, der in der Suchtprävention und Suchthilfe bundesweit tätigen Verbände, stellte am 26. April ihr Jahrbuch SUCHT 2011 vor. mehr...

Auch Alkohol mitschuldig

Volkskrankheit: In Bayern leiden 650.000 Menschen an einer Schlafstörung

In Bayern leiden rund 650.000 Menschen (bundesweit über vier Millionen) an einer Schlafstörung, so die Techniker Krankenkasse (TK). Jeder zweite Betroffene ist zwischen 40 und 69 Jahre alt. Psychische Belastungen wie Stress, aber auch mangelnde Bewegung, Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss können Schlafstörungen verursachen. Weitere Gründe sind körperliche Krankheiten oder nächtlicher Lärm, wie ein schnarchender Bettnachbar. mehr...

Webtipp

ÄRZTEZEITUNG.DE: Alkohol - eine Frage der Dosis: Was ist "ein bisschen", was ist "zuviel"?

"Auch für das kommende Neue Jahr 2011 ist ein guter Vorsatz: Wer bisher auf Genuss und Konsum von Alkohol verzichtet hat, sollte dies auch weiterhin tun. Ein bisschen schadet bekanntlich nicht, häufig ein bisschen zuviel hat aber üble Folgen. Was bedeutet aber "ein bisschen", was ist "zuviel"? Einen Überblick zur Datenlage hat die Jahrestagung 2010 der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft gebracht."[...]
bei ÄRZTEZEITUNG.DE weiterlesen

Langzeitstudie mit 10.000 Männern

Trinkverhalten entscheidet über Herzinfarktrisiko durch Alkoholkonsum

Britische und französische Mediziner haben das Herzinfarktrisiko in Bezug auf unterschiedliche Trinkgewohnheiten in ihren Ländern über einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht. Die Daten von fast 10.O00 Männern, die zum Beginnn der Studie keine Herzkrankheiten aufwiesen, wurden in im nordirischen Belfast und in den drei französischen Städten Lille, Strasbourg, und Toulouse für die Studie herangezogen. mehr...

Apotheken Umschau:

Bier kann Schuppenflechte fördern

in:

Frauen, die regelmäßig Bier trinken, haben ein erhöhtes Risiko, an Schuppenflechte (Psoriasis) zu erkranken, berichtet die "Apotheken Umschau". Diesen Zusammenhang fanden Forscher in der großen amerikanischen Krankenschwester-Studie mit mehr als 100000 Teilnehmerinnen. mehr...

Kinderlos, weil die Mutter trank?

Söhne könnten wegen des Alkoholkonsums der Mutter weniger zeugungsfähig sein

in:

Regelmäßiger Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verringert die spätere Zeugungsfähigkeit der Söhne. Diesen Zusammenhang fanden laut einem Bericht der "Apotheken Umschau" Forscher an der Universität Aarhus (Dänemark). mehr...

Gesundheitsbericht 2009

Berlin: Alkohol- und Nikotinmissbrauch Hauptursache für viele Erkrankungen und Sterbefälle im erwerbsfähigem Alter

Alkohol- und Nikotinmissbrauch im Alter zwischen 15 und 65 Jahren sind die Hauptursache für viele Erkrankungen und Sterbefälle, geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht für Berlein hervor. Die Sterblichkeit infolge von Alkoholsucht liegt in Berlin bei Frauen im erwerbsfähigen Alter um mehr als zwei Drittel und bei Männern sogar um 84 Prozent über dem Bundesniveau (Frauen: 2,2 Sterbefälle je 100.000, Männer: 8,6 je 100.000). mehr...

Statistsches Bundesamt

Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Internisten im Netz

Alkohol verschlimmert Allergien

in:

Allergiker sollten Bier, Wein und andere alokoholische Getränke mit besonderer Vorsicht genießen. Darauf weist das Gesundheitsportal des Berufsverbandes Deutscher Internisten e. V. hin und beruft sich dabei auf den Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB).  mehr...

Alkohol, Krebs & Co.

DHS: Alkohol schadet der Gesundheit. Alkohol fördert Krebs.

Alkoholkonsum schadet dem gesamten Organismus: Mundhöhle,
Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Leber, dem gesamten Stoffwechsel (Endokrines System), den Herzfunktionen (Kardiovaskuläres System), dem Blutkreislauf und dem Immunsystem. Ebenso  werden das Skelett und die Skelettmuskulatur, die Fortpflanzung  und das Nervensystem regelmäßig in Mitleidenschaft  gezogen.  Die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols fördert  Krebserkrankungen. mehr...

Not-So-Happy Hour

Das Risiko für einen Schlaganfall verdoppelt sich eine Stunde nach moderatem Alkohol-Konsum

Das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, verdoppelt sich in der Stunde, nachdem man lediglich einen alkoholischen Drink zu sich genommen hat, berichtet „Stroke“, ein Journal der American Heart Association. Die Zeitschrift beruft sich dabei auf eine kleine multizentrische Studie. mehr...

Studie der LMU München

Kopfschmerzen im Jugendalter hängen oft mit Alkohol, Zigaretten und Koffein zusammen

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Gesundheit überhaupt: Etwa 70 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen – am häufigsten unter Spannungskopfschmerz und Migräne. Auch Jugendliche sind häufig von diesen Beschwerden betroffen. mehr...

Neue Studie

Schon geringer regelmäßiger Alkoholkonsum lässt HIV-Infektion schneller fortschreiten

Eine HIV-Erkrankung schreitet schneller voran, wenn Infizierte regelmäßig ein oder zwei alkoholische Getränke (Standard-Drinks*) pro Tag konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie aus der AIDS-Forschung, meldet Medical News Today. mehr...

Inhalt abgleichen