Freitag, 10. Februar 2012

Mädchen

Schwedische Studie:

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen im Jugendalter erhöht das Risiko von gesundheitlichen Problemen im mittleren Lebensalter

Jugendliche die Alkohol und Drogen konsumieren, haben im mittleren Lebensalter ein erhöhtes Risiko, psychische oder körperliche Probleme zu bekommen, in Unfälle verwickelt zu werden oder in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Noch schlimmer: Sie neigen eher zu  Selbstmordversuchen und das Risiko frühzeitig zu sterben ist höher als in der cleanen Vergleichsgruppe. Das ist das Ergebnis einer Promotionsarbeit am Zentrum für Psychiatrische Forschung des Karolinska Institutes in Schweden. mehr...

Dyckmans warnt vor dem starken Anstieg des weiblichen Alkoholkonsums

370.000 alkoholabhängige Frauen in Deutschland

Anlässlich ihrer Jahrestagung zum Thema "Alkohol- für Frauen (k)ein Problem?" erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: "Die besonderen gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums von Frauen werden bislang zu wenig beachtet. Daher ist mein wesentliches Ziel, den Alkoholkonsum bei Frauen mehr zu thematisieren und ihm in der Präventionsarbeit eine stärkere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen." mehr...

Heidelberger Wissenschaftler präsentieren erste Ergebnisse der europaweiten Schulstudie SEYLE

Mädchen haben häufiger psychische Probleme - Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn

Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. mehr...

American Academy of Arts and Sciences

Warum Mädchen noch weniger Alkohol vertragen als Jungen

Pünktlich zum amerikanischen „Spring Break“  gibt die  AAAS, die weltweit größte wissenschaftliche Gesellschaft und Herausgeberin der Zeitschrift "Science", Eltern und Studentinnen wissenschaftliche Begründungen zur Hand, warum Alkohol für Mädchen noch gefährlicher ist als für Jungen. mehr...

Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen

Fachtagung "Mädchen und Alkohol - Experimentieren ohne Grenzen?" am 28.04.2010 in Hannover

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe und Prävention

Die Zahl der Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Besondere Besorgnis löst die enorme Steigerung der Krankenhauseinweisungen betrunkener Mädchen aus, die im Jahr 2007 erstmals größer war als bei den Jungen. mehr...

Rasanter Anstieg bei Mädchen und jungen Frauen

DAK: Krankenhausbehandlungen nehmen bundesweit zu

Berlin, 11. Februar 2010. Immer mehr Mädchen und junge Frauen landen nach heftigem Alkoholkonsum im Krankenhaus: Zwischen 2000 und 2008 ist die Zahl der Alkoholvergiftungen bei 10- bis 20-jährigen Frauen um knapp 179 Prozent gestiegen, bei den unter 30-Jährigen um 176 Prozent. Damit liegen sie deutlich über den Zuwächsen bei männlichen Komatrinkern, die im gleichen Zeitraum um 165 Prozent bzw. 135 Prozent betrugen. mehr...

Webtipp

SZ-Interview mit Condrobs-Experten

Die Mitarbeiter von Condrobs, München,  waren in 40 Supermärkten und Kiosken unterwegs um das Personal für die Alkohol-Probleme der Jugendlichen zu sensibilisieren. Die Süddeutsche Zeitung hat unter dem Titel "Besoffen sein ist peinlich" ein Interview mit Frederik Kronthaler, Abteilungsleiter der Jugendarbeit, veröffentlicht. Sehr empfehlenswert.
Hier lesen

ESPAD-Report erschienen

Deutsche Schüler trinken mehr als russische

Alle vier Jahre erscheint der ESPAD-Report der Pompidou-Gruppe, die den Europarat  in Fragen des Drogenmissbrauchs berät . Der gestern erschienene Report hat den Jahrgang 1991 unter die Lupe genommen. Der Berichtszeitraum ist 2007. Die Untersuchungen beziehen sich also auf 15-16 Jährige in ganz Europa. mehr...

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