Medikamente

Barmer GEK Arzneimittelreport 2011

Fragwürdige Verordnungen für Frauen, Demente und Alkoholabhängige

Bedenkliche Trends stehen im Mittelpunkt des neuen Barmer GEK Arzneimittelreports: Demnach erhalten knapp 14 Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Deutschland starke Schlafmittel mit hohem zusätzlichen Suchtpotential verordnet. Jeder dritte Demenzkranke bekommt regelmäßig starke Beruhigungsmittel – trotz erhöhtem Sterblichkeitsrisiko. Und fast die Hälfte der 20 absatzstärksten Antibabypillen des Jahres 2010 enthalten neuartige Hormone mit einem doppelt so hohen Thromboembolierisiko wie bewährte ältere Präparate. mehr...

Gefährliches Duo

Viele Gründe sprechen dagegen, Alkohol und Medikamente gleichzeitig zu nehmen

Wer Medikamente einnehmen muss, sollte im Zweifel auf Alkohol verzichten. Zu viele Arzneimittel stehen in problematischer Wechselwirkung zu Wein, Bier und Schnäpsen. Arznei-Wirkungen können verstärkt oder abgeschwächt werden, die dämpfende und berauschende Alkoholwirkung sich verlängern, giftige Stoffwechselprodukte vermehrt anfallen - für Laien ist dies so gut wie nicht erkennbar. mehr...

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol

Wer Arzneimittel einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst. "Die möglichen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. mehr...

Pressemeldung der ABDA (Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände)

Medikamente und Alkohol können den Schlaf stören

Berlin (ots) - Verschiedene rezeptpflichtige Medikamente können als Nebenwirkung den Schlaf stören. Dazu gehören unter anderem einige Arzneimittel gegen Demenzen oder Depressionen, Schilddrüsenhormone und Blutdrucksenker. "Der Apotheker informiert Patienten gerne über Nebenwirkungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Wer Medikamente als Ursache seiner Schlafstörung vermutet, sollte mit dem verordnenden Arzt sprechen", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. mehr...

Pressemitteilung GABA International AG

Unnötiger Alkohol in Mundspüllösungen

Die schweizerische GABA International AG weist, in Bezug auf das Fachmagazin für Zahnärzte "Dental Tribune", darauf hin, dass Alkohol in Mundspül-Lösungen keinen zahnmedizinischen Nutzen birgt,  aber für Teile der Bevölkerung einen Risikofaktor darstellt. Vor allem Schwangere, Kinder, Jugendliche und Alkoholkranke sollten darauf verzichten. mehr...

Pressemitteilung der ABDA

Bei Arzneimitteln für Kinder auf Alkoholgehalt achten

Pressemitteilung der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände:

Berlin, 18. März 2009 - Bei Kindern werden oft flüssige Medikamente wie Lösungen angewendet, da sie leicht zu schlucken und genau zu dosieren sind. Einige flüssige Arzneimittel enthalten Alkohol als Lösungs- und Konservierungsmittel, vor allem pflanzliche Extrakte. "Einige sind daher nicht für die Anwendung bei Kindern bestimmt. Eltern sollten sich beim Apotheker informieren, welches Medikament für ihr Kind am besten geeignet ist. Wenn möglich, wird der Apotheker alkoholfreie Alternativen empfehlen", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. mehr...