Freitag, 10. Februar 2012

Prävention

DHS

Projektdatenbank "Gewaltreduktion durch Prävention"

Im Rahmen des vom BMG geförderten Projekts „Gewaltreduktion durch Prävention“ hat die DHS in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium Good Practice-Kriterien zur Bewertung von Konzepten, Projekten und Maßnahmen erarbeitet, die Gewalttaten unter Alkoholeinfluss - insbesondere in der Öffentlichkeit - entgegentreten und gewalt- und alkoholpräventive Arbeit leisten. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten. mehr...

Drogenkonferenz

Schweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug blickt auf sechs Jahre intensiver Arbeit in der Alkoholprävention zurück. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen beschloss die Drogenkonferenz einen neuen Aktionsplan. Diesen präsentierte Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und Präsident der Drogenkonferenz, heute zusammen mit Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham der Öffentlichkeit. Bis Ende 2018 soll die Situation im Kanton Zug in drei Bereichen verbessert werden: beim Rauschtrinken, beim chronischen Überkonsum sowie beim unangemessenen Konsumieren im Verkehr und bei der Arbeit. mehr...

Pilotprojekt in Brandenburg

Interview: Damit Alkohol den Alltag nicht bestimmt

"„Früh-A“ heißt ein Modellprojekt. Zwei Jahre lang wurde mit Hilfe von Hausärzten versucht, Patienten mit Alkoholproblemen frühzeitig und ganz gezielt anzusprechen. Mit dem Projektleiter Michael Leydecker sprach Frank Pechhold." [...]
bei "Märkische Allgemeine" weiterlesen

Gesundheitsministerin Tack: Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

Pilotstudie in Brandenburg: "Frühintervention bei Patienten mit Alkoholproblemen in Arztpraxen"

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) setzt im Kampf gegen Alkoholmissbrauch stärker auf Früherkennung und Frühintervention. "Je früher ein problematischer Umgang mit dem Suchtmittel Alkohol erkannt wird, um so eher kann Hilfe angeboten werden", sagte Tack bei der Vorstellung einer Pilotstudie, die in Brandenburger Arztpraxen durchgeführt wurde. "Die Hausarztpraxen bieten sich für eine Frühintervention geradezu an. Wegen des besonderen Arzt-Patienten-Verhältnisses ist hier der Zugang zu den Betroffenen eher möglich", so Tack. mehr...

Ab 0,5(!) Volumenprozent ist Schluss

Russland will Alkohol-Verkaufsvorschriften erneut massiv verschärfen

Der Onlinedienst "Russland Aktuell" meldet, dass die Duma, das russische Parlament, plant, den freien Verkauf von alkoholischen Getränken weiter einzuschränken. Das nächtliche Verkaufsverbot soll in Zukunft nicht mehr nur für Getränke mit 15 und mehr Prozent Alkohol gelten, sondern schon ab 0,5 Prozent. mehr...

Webtipp DER WESTEN

Alkoholverbot bei Groß-Events wäre den Versuch wert

"Der Ausschank von Alkohol bei Massenveranstaltungen führt zu Problemen - siehe das Big-4-Konzert in Gelsenkirchen. Hemmungen fallen, die Gefahr steigt. Eine denkbare Lösung für WAZ-Lokalchef Friedhelm Pothoff: Alkoholverbot. Ein Kommentar." [...]
bei DERWESTEN.de weiterlesen

Erster Einsatz bei dsj-Jugendevent in Burghausen

BZgA-Jugendkampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." mit neuem Event-Areal auf Tour

In der Alkoholprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen geht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) neue Wege. Gefördert durch den Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) wird die BZgA in diesem Sommer mit einem Event-Areal auf verschiedenen Sportveranstaltungen in Deutschland vertreten sein und sportbegeisterte junge Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sensibilisieren. Auftakt ist das Jugendevent der Deutschen Sportjugend (dsj) in Burghausen, das am morgigen Donnerstag beginnt. Danach wird das Event-Areal auf den Festivals des Sports des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) vertreten sein. mehr...

WHO

Addressing the harmful use of alcohol - a guide to developing effective alcohol regulation

Adressing the harmful use of alcoholThe legislation guide provides advice on approaches to alcohol regulation to support development of effective legislation appropriate to each country. It provides practical advice based on international experience about the implications of legislative options, steps to be taken to implement legislation and best practice on how to enforce legislation and support compliance. The policy options covered are taxation and pricing, regulating the sale of alcohol to the public, minimum age restrictions, alcohol marketing and drink driving.

WHO Regional Office for the Western Pacific 2011
ISBN 9789290615033
Price: 15.00 US$
Price for developing countries: 10.50 US$
Download (pdf, 118p, 1MB)

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ 21. – 29. Mai 2011

Viel zu viel Alkohol in Deutschland. Experten werden aktiv.

Jeder fünfte Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren weist einen problematischen Alkoholkonsum auf, 3 von 10 Männern und 1 von 10 Frauen. Jährlich sterben ca. 73.000 Menschen infolge ihres Alkoholmissbrauchs, 200 täglich. 2009 stand rund ein Drittel aller Tatverdächtigen der Gewaltkriminalität zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Und in 17.434 Alkoholunfällen mit Personenschaden verunglückten  22.175 Menschen, von denen 440 starben. Die gesundheitlichen Belastungen des Alkohols sind gravierend. Das Nervengift Alkohol schadet jedem! Es gibt keinen risikofreien Alkoholkonsum, bestenfalls einen risikoarmen.  mehr...

Orientierungshilfe für die Mitgliedstaaten

WHO: Experten vereinbaren neuen Europäischen Alkohol-Aktionsplan

Auf einer Tagung am 4. und 5. Mai 2011 in Zürich haben Experten für Alkoholpolitik aus den Mitgliedstaaten über den Entwurf eines Europäischen Alkohol-Aktionsplans sowie über eine Reihe von Studien über Alkohol und Gesundheit beraten und Informationen über Entwicklungen im Bereich der Alkoholpolitik ausgetauscht. Alkohol ist bei Menschen in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren der wichtigste Risikofaktor in Bezug auf Krankheit wie auch vorzeitigen Tod. mehr...

Start der Peer-Aktion 2011 zur Alkoholprävention

Peers der BZgA in diesem Sommer an 550 Einsatztagen bundesweit unterwegs

Saisonstart heißt es ab diesem Wochenende wieder für die 55 Peers der Alkohol-Präventionskampagnen "NA TOLL!" und "Alkohol? Kenn dein Limit." der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). An 550 Einsatztagen werden die speziell geschulten jungen Erwachsenen bis Oktober in ganz Deutschland unterwegs sein, um auf Musik- und Sport-Events oder in Innenstädten mit 12- bis 20-Jährigen über die Risiken von Alkohol zu diskutieren und sie so zum Nachdenken über ihren Umgang mit Alkohol anzuregen. mehr...

Augsburger Allgemeine

Hochschule Augsburg wird trockengelegt

An der Hochschule Augsburg wird es künftig keine alkoholischen Getränke mehr in der Mensa, in den Caféterien und Automaten geben. Bei Festen oder Empfängen soll es aber Ausnahmen geben. Das berichtet die "Augsburger Allgemeine". mehr...

Verantwortungsbewusster Alkoholkonsum nicht erlernbar

Jugendliche, die unter elterlicher Aufsicht trinken, haben größere Alkoholprobleme

Zwei Ansätze treffen in den Präventionsbemühungen immer wieder aufeinander: Der eine besagt, dass Alkohol ein Teil der normalen jugendlichen Entwicklung sei und dass Eltern ihren Kinder "verantwortungsvolles Trinken" unter ihrem Beisein beibringen sollten. Der andere Ansatz besagt, dass Jugendliche gar keinen Alkohol trinken sollten, und die beste Prävention sei, den ersten Schluck weit möglichst hinauszuzögern. mehr...

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie Kinder lernen, „Nein“ zu sagen

Wie die Jenaer Psychologen in einer aktuellen Untersuchung basierend auf knapp 1.700 Thüringer Schulkindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren zeigen konnten, ist ihr Trainings- und Informationsprogramm sehr gut geeignet, dem Missbrauch von Alkohol und Nikotin im Kindes- und Jugendalter vorzubeugen. In der Fachzeitschrift „Journal of Early Adolescence“ stellen die Jenaer Forscher ihre Studienergebnisse vor. mehr...

Schweiz

Alkoholabgabe: Bund und Branche gemeinsam für einen besseren Jugendschutz

Trotz Anstrengungen wird das Abgabeverbot von Alkohol an Jugendliche unter 16 bzw. unter 18 Jahren noch nicht vollständig umgesetzt. Deshalb soll die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden in Verkauf und Service weiter verbessert werden. In enger, erfolgreicher Zusammenarbeit haben Bund und Privatwirtschaft standardisierte Aus- und Weiterbildungsmodule erarbeitet. mehr...

Schwedische Studie:

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen im Jugendalter erhöht das Risiko von gesundheitlichen Problemen im mittleren Lebensalter

Jugendliche die Alkohol und Drogen konsumieren, haben im mittleren Lebensalter ein erhöhtes Risiko, psychische oder körperliche Probleme zu bekommen, in Unfälle verwickelt zu werden oder in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Noch schlimmer: Sie neigen eher zu  Selbstmordversuchen und das Risiko frühzeitig zu sterben ist höher als in der cleanen Vergleichsgruppe. Das ist das Ergebnis einer Promotionsarbeit am Zentrum für Psychiatrische Forschung des Karolinska Institutes in Schweden. mehr...

Kunst gegen Komasaufen:

DAK und Bundesdrogenbeauftragte starten Kampagne "bunt statt blau"

Unter dem Motto "bunt statt blau" setzt die DAK ihre bundesweite Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen fort. Bei dem neuen Plakatwettbewerb sollen Schüler zwischen 12 und 17 Jahren mit Kunst und Kreativität auf das sogenannte Komasaufen antworten. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Es wurden insgesamt 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. mehr...

Sucht Info Schweiz

Neue Website: Alkohol im Körper

Die Minisite „Alkohol im Körper“ informiert Schülerinnen und Schüler mit ansprechenden Animationen darüber, was Alkohol ist, wie er sich im Körper verteilt, wie er auf Gehirn und Organe wirkt und darüber, wie Alkohol wieder aus dem Körper ausgeschieden wird. Auch das Thema der Alkoholabhängigkeit wird auf allgemein verständliche Weise beschrieben. mehr...

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Der Countdown läuft: Beteiligung am 5. Bundeswettbewerb Kommunale Suchtprävention noch möglich

Der 5. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" verspricht ein breites Spektrum an guten Präventionsbeispielen. Bereits jetzt haben sich Städte, Gemeinden und Kreise aus dem gesamten Bundesgebiet zur Teilnahme am Wettbewerb angemeldet. Noch bis zum 17. Januar 2011 sind Kommunen aufgerufen, ihre Konzepte und Maßnahmen zum diesjährigen Wettbewerbsthema "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen" einzureichen. mehr...

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