Wasserverkehr

Verwaltungsgericht Oldenburg

Betrunkener Seelotse verliert Kapitänspatent und die Arbeit

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat mit Urteil vom 25. November 2011 (Az.: 7 A 241/11) die Klage eines Seelotsen gegen den Widerruf seiner Bestallung abgewiesen. Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Kläger führte als beratender Seelotse im Juni 2009 im Emsrevier eine Lotsung durch. Er gab fehlerhafte Anweisungen, die dazu führten, dass das Motorschiff „Beluga Majesty" auf Grund lief. mehr...

Ramsauer: Deutschland setzt Meilenstein für mehr Sicherheit auf den Weltmeeren

Weltweit verbindliche Promillegrenze von 0,5 in der Seeschifffahrt.

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat in Manila eine verbindliche Promillegrenze von 0,5 in der Seeschifffahrt beschlossen. Damit werden weltweit einheitliche Bestimmungen für den Alkoholkonsum an Bord eingeführt. Deutschland hatte sich bei der IMO für eine Reduzierung von 0,9 auf 0,5 Promille eingesetzt. Die Schifffahrtsexperten haben sich auf den deutschen Vorschlag geeinigt. Die Regelung soll im Jahr 2012 in Kraft treten. mehr...