Dieser neu erschienene Bericht enthält Daten aus dem Jahr 2011, mit dem zentrale Indikatoren für den Alkoholkonsum, seine gesundheitlichen Folgen und die Maßnahmen zur Schadensminderung in der gesamten Europäischen Union (EU) auf den aktuellen Stand gebracht werden. Er gibt einen Überblick zu den jüngsten Forschungsergebnissen über eine wirksame Alkoholpolitik und enthält Daten aus der EU sowie aus Norwegen und der Schweiz zum Alkoholkonsum, seinen Folgeschäden und den Gegenstrategien. mehr...
Alle vier Jahre erscheint der ESPAD-Report der Pompidou-Gruppe, die den Europarat in Fragen des Drogenmissbrauchs berät . Der gestern erschienene Report hat den Jahrgang 1991 unter die Lupe genommen. Der Berichtszeitraum ist 2007. Die Untersuchungen beziehen sich also auf 15-16 Jährige in ganz Europa. mehr...
Komasaufen ist überall in Europa verbreitet. Darum startet die EU in diesem Monat das "Take care"-Projekt. Es will in zehn EU-Staaten gleichzeitig neue Wege zu alkoholgefährdeten Jugendlichen, zu ihren erwachsenen Vorbildern und zu bedenkenlosen Spirituosenhändlern finden. Fachlich mit von der Partie ist die Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). LWL-Jugenddezernent Hans Meyer zu Konzept und Zielen von "Take care (dt.: Gib Acht; Pass auf; Sorge Dich)": mehr...
Sucht Info Schweiz macht das Warten vor dem Arzttermin angenehmer. Ein neues, illustriertes Magazin liegt ab sofort im Wartezimmer von Arztpraxen zur Lektüre auf und lädt zum Nachdenken über einen gesunden Lebensstil ein. Die persönliche Beratung erfolgt über den erneuerten Online-Dienst oder telefonisch. mehr...
Eindeutiger Zusammenhang zwischen Einkommensniveau und Alkoholkonsum
Im Oktober 2011 nahmen mehr als 30 Experten aus Slowenien an einem zweitägigen Workshop zum Thema Kompetenzbildung in Ljubljana teil, in dem es um eine Einschätzung der ökonomischen Belastung des Landes durch Alkoholkonsum ging. Dieser ist in Slowenien relativ hoch und liegt über dem Durchschnitt für die Länder der Europäischen Union. Um sinnvolle alkoholpolitische Handlungskonzepte für das Land empfehlen zu können, ist ein ausreichendes Verständnis der ökonomischen Schäden aufgrund alkoholbedingter Erkrankungen erforderlich. Das slowenische Gesundheitsministerium ist bestrebt, die Anstrengungen zur Senkung des hohen durchschnittlichen Alkoholkonsums zu verstärken.