Nach extremen Kursgewinnen in 2009
Aktienrally der Brauereikonzerne vorerst vorbei
Nach etremen Kursgewinnen in 2009 scheint die Aktienrally der Großbrauereien vorerst gestoppt, meldet das "Handelsblatt". Im vergangenen Jahr sind die Aktien von Heineken um circa 50 Prozent, von SAB Miller um rund 78 Prozent, vom Branchenriesen Inbev um 85 Prozent und die von Carlsberg um satte 116 Prozent gestiegen.
Das Jammern in der Branche ist groß, nachdem man erkannt hat, dass eine Grenze erreicht ist. Das "Handelsblatt" titelt dramatisch: "Bierbrauer sitzen auf dem Trockenen". Es würde ihnen an "organischem Wachstum" fehlen. Für die USA wird eine Stagnation erwartet und in Osteuropa soll der Absatz sogar sinken. Es sei sogar möglich das der weltweite Bierausstoß seit Jahrzehnten zum ersten Mal unter das Niveau des Vorjahres sinken würde, schreibt das "Handelsblatt".
Schuld ist der Verbraucher, weil er in der Wirtschaftskrise, entgegen aller Erwartungen, gegen die alte Weisheit verstossen hätte, dass in schweren Zeiten mehr gesoffen würde.
Die Aktienanalysten sehen allerdings schon einen Lichtstreif am östlichen Horizont. Mit chinesischen Brauereiaktien sei immer noch gutes Geld zu machen. Bierkonzerne in Asien und Lateinamerika gelten als wahre "Hoffnungsträger" der Branche.
Unsere Empfehlung: SELL.
(Quelle: Handelsblatt)
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