Rech bleibt bei der harten Linie

Baden-Württemberg: Auch während der WM keine Lockerung beim Alkohol-Verkaufsverbot

Auch bei der Fußball-WM wird das nächtliche Alkohol-Verkaufsverbot in Baden-Württemberg streng kontrolliert, stellte Innenminister Rech klar. Auch die Wirte sollen beim "Gassenverkauf" stärker in die Verantwortung genommen werden.

Zum leider immer häufiger festgestellten exzessiven Alkoholkonsum im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen sagte Rech, dass die Polizei schon seit längerer Zeit mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Gerade die durch zu viel Alkohol hervorgerufene Gewaltbereitschaft stelle die Polizei immer öfter vor sehr schwierige Situationen.

„Besonders vor diesem Hintergrund werden wir im Umfeld von Public-Viewing oder anderen Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Fußball-WM stark darauf achten, dass das gesetzliche Alkoholverkaufsverbot ab 22.00 Uhr eingehalten wird. Um zu verhindern, dass dies nicht ausgehebelt wird, wollen wir zudem erreichen, dass Wirte im Umfeld dieser Veranstaltungen beim Verkauf von Alkohol aus ihren Gaststätten heraus - den sogenannten Gassenschank – ihrer Verantwortung nachkommen. Es geht nicht, Alkohol an erkennbar Betrunkene auszuschenken oder kistenweise an Einzelpersonen zu verkaufen“, betonte der Innenminister. Polizei und die Ordnungsbehörden würden rechtzeitig das Gespräch mit den Gaststättenbetreibern suchen.

Was den Stand der polizeilichen Vorbereitungen angeht, ziehe er eine positive Zwischenbilanz. Die Polizei ist auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. Rech: „Wir alle freuen uns auf ein spannendes Turnier mit schönen Momenten und Bildern von fröhlich und friedlich feiernden Menschen, wie sie uns alle noch aus den vergangenen internationalen Fußballmeisterschaften in Erinnerung sind.“
(Quelle: Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg)