"Augsburger Allgemeine"
Bayern: Staatskanzlei-Chef Schneider will Führerscheinentzug für junge Alkohol-Delinquenten
Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, beabsichtigt Bayerns Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU, Foto) jungen Alkohol-Delinquenten, im Wiederholungsfall den Führerschein zu verweigern oder zu entziehen. Wer betrunken Sachschäden verursacht oder andere Menschen attackiert, soll, als letzte Warnung, eine "Gelbe Karte" bekommen.
Im Wiederholungsfall solle Jugendlichen, die noch keinen Führerschein haben, die Zulassung zur Fahrprüfung verweigert werden, berichtet die Zeitung. Jungen Leuten mit Führerschein kann er entzogen werden und eine MPU droht. Weiterhin wiederholte Schneider die Forderungen der CSU nach einem nächtlichen Verkaufsverbot von harten Alkoholika an Tankstellen.
Erst gestern berichtete nichttrinker.com über die Initiative des bayerischen Landkreises Lichtenfels, der diese Praxis künftig durchsetzt. Die bayerischen Landespolitiker hingegen, haben sich in der Vergangenheit mehr durch eine "Ankündigungspolitik" (DPolG) hervorgetan und, angeblich wegen der "Blockadepolitik" der FDP-Fraktion, wirksame Maßnahmen bisher unterlassen.
(Quelle: Augsburger Allgmeine, Foto: CSU-Faktion im Bayerischen Landtag)
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