Freitag, 10. Februar 2012

Kritik an Drogengesetzen

Britischer Drogenbeauftragter geschasst

Wie Spiegel Online berichtet, hat der britische Innenminister Alan Johnson den Drogenbeauftragte der Regierung, David Nutt, ab sofort von seinen Aufgaben entbunden. Nach umstrittenen Äußerungen des Pharmakologen sah Johnson das Vertrauen der Regierung in ihn zerstört.

Nutt kritisierte in einem am Donnerstag erschienenen Bericht die Hochstufung von Cannabis zur weichen Droge der Kategorie B, deren Besitz dann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden könnte. Die Regierung würde mit der neuen Einstufung wissenschaftliche Befunde einfach ignorieren.

Nutts forderte weiter, dass legale und illegale Drogen in einer Schadens-Klassifizierung aufgeführt würden und legte dafür eine Rangfolge vor: Alkohol kommt in der an fünfter Stelle - nach Kokain, Heroin, Schlafmitteln und Opium. Cannabis, LSD und Ecstasy stuft er als weniger gefährlich ein als Tabak, der an neunter Stelle steht.
(Quellen: Spiegel Online, aertzeblatt.de, bild.de)

siehe auch:
Spiegel Online
Entlassener Drogen-Zar rächt sich an britischer Regierung

siehe auch:

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