Hannover

Bundestagsabgeordnete Pawelski: „Alkoholtrinken muss aus dem öffentlichen Straßenbild verbannt werden!“

Die hannoversche CDU-Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Vorschlag von Polizeipräsident Uwe Binias, das Trinken von Alkohol auf bestimmten öffentlichen Plätzen zu verbieten. „Exzessives Alkoholtrinken muss aus dem Straßenbild verbannt werden“, fordert Pawelski, die sich bereits vor drei Jahren für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen hatte.

„Wir brauchen eine Regelung mit Augenmaß! Es geht nicht um die Lüttje Lage oder das Bier auf Straßen- und Volksfesten“, so Pawelski. „Es geht um das maßlose Betrinken in Parkanlangen, auf Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen und Straßen oder sogar Kinderspielplätzen, der oft mit Lärm, Belästigungen und Verschmutzungen einhergeht.“ Zudem sei es besonders für Frauen und Kinder oft äußerst unangenehm und bedrohend, auf öffentlichen Plätzen und Straßen stark betrunkenen Menschen zu begegnen. Pawelski fordert daher: „Saufgelagen auf öffentlichen Plätzen muss ein Riegel vorgeschoben werden!“

Die Stadt hält von einem Alkoholverbot auf hannoverschen Plätzen wenig, denn bisher fehle der Nachweis, dass „in Hannover zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten der Konsum von Alkohol zu Straftaten führt“, sagte laut Hannoversche Allgemeine Stadtsprecherin Konstanze Kalmus. Ein Verbot könne aber nur dann ausgesprochen werden, wenn dieser Nachweis erbracht ist.

Der hannoversche Polizei-Präsident Uwe Binias hatte ein Alkoholverbot auf dem Raschplatz und an anderen Orten gefordert; er reagierte damit auf eine Häufung von Zwischenfällen, die durch den öffentlichen Alkoholkonsum entstanden.
(Quelle: Pressemitteilung von Rita Pawelski, Hannoversche Allgemeine)