Hannover
Frühlingsfest getestet - Schluss mit Ermahnungen
Nachdem in der Region Hannover in Stehde Testkäufe durchgeführt wurden (nichttrinker.com berichtete), wurde auch in der Stadt kontrolliert.
Insgesamt wurden am Freitag 34 Geschäfte in Hannover von jugendlichen Testkäufern aufgesucht, von denen nur acht der Verkauf verweigerten, meldet die "Hannoversche Allgemeine".
Neben Kiosken, Tankstellen und Lebensmittelmärkten wurde zum ersten Mal auch das Frühlingsfest kontrolliert. Dort wurden bei neun Testkäufen die Jugendlichen nur zwei Mal abgewiesen.
In Hannover ist jetzt Schluss mit dem ermahnenden Zeigefinger: Stadt und Polizei greifen nun härter durch und belassen es nicht mehr bei einer Verwarnung. In 26 Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Diese addieren sich zu den rund 60 Verfahren, die aus der Vergangenheit anhängig sind, von denen allerdings noch keines entschieden ist.
Das Strafmaß bewegt sich zwischen 35 Euro und 50.000 Euro in extremen Wiederholungsfällen. Bezahlen müssen übrigens diejenigen, die den Alkohol verkauft haben, in Supermärkten wären das die Kassiererinnen.
In Hannover werden diem Testkäufe innerhalb des Programms „Mehr Fun – weniger Alkohol“ (siehe Webtipp) von Polizei und Stadt eingesetzt. Laut bild.de handelt es sich bei den Probanden um minderjährige Polizeischüler.
(Quellen: Hannoversche Allgemeine, bild.de)
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