Kreis Warendorf

Gewinnerspot des Schülerwettbewerb "Radiospots zum Thema Alkohol selbstgemacht" am nächsten Montag auf Sendung

In der Zeit vom 30. August bis zum 06. Dezember 2010 hat die Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung erstmalig einen Radiowettbewerb für Schülerinnen und Schüler im Kreis Warendorf ausgeschrieben. Innerhalb eines Zeitrahmens von drei Monaten hatten Schulen im Kreisgebiet die Möglichkeit, Radiospots zum Thema Alkohol zu entwickeln, aufzunehmen und als Wettbewerbsbeitrag bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Ahlen einzureichen.

Gewonnen hat eine sechsköpfige Mädchengruppe des Paul-Spiegel-Kollegs in Warendorf. Der erste Preis dieses in Kooperation mit Radio WAF entstandenen Wettbewerbs war die professionelle Umsetzung des Gewinnerspots in einem Werbetonstudio. Am 24. Januar 2011 fanden die entsprechenden Aufnahmen in einem Studio der "audio media service" Produktionsgesellschaft  in Bielefeld statt. Unter professioneller Anleitung sprachen die Gewinnerinnen ihre einzelnen Botschaften ein:

 "Alkohol macht Birne hohl".

"Alkohol verschafft Zweisamkeit, denke an die Folgen".

"Meinst Du, Deine Mutter hat Bock, Deine Kotze wegzuwischen?"

"Schon peinlich, wenn man besoffen in der Ecke liegt".

"Hast Du Bock Dich zu blamieren?"

"Lächerlich, wenn man alleine  nicht mehr die Treppe hinauf kommt".

"Brauchst Du einen Höhenflug, dann trink einen Energy Drink".

"Alkohol macht Dich nicht frei - Du bist gefangen".

Untermalt mit eingängiger Musik wird der 21 Sekunden lange Spot in der aktuellen Karnevalszeit 40 bis 50 mal zu unterschiedlichen Zeiten im Lokalradio über Radio WAF ausgestrahlt, um nachhaltig zu wirken. Damit dürfte gewährleistet sein, dass sich der Spot in den Gehörgängen von Jugendlichen, Erziehungsberechtigten und Erwachsenen in Ihrer Vorbildfunktion einschleicht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufruft. Suchtvorbeugung also aus erster Hand: von Jugendlichen für Jugendliche.

Am Montag, den 28. Februar 2011,  ist es so weit. Erstmalig wird der Spot um 7.20 Uhr auf Radio WAF zu hören sein. In der Hoffnung, dass er Einfluss auf das Feiern und Spaß haben in großen Gruppen hat. Rauschtrinken und Druckbetankung  müssen öffentlich als unschön von allen Generationen begriffen werden.  So wie es dem Nikotinkonsum bereits ergeht. Nur dadurch ist langfristig eine Einstellungsveränderung möglich. Denn: Wer blamiert sich schon gerne im Privaten sowie  in der Öffentlichkeit?
(Quelle: Pressemitteilung Kreis Warendorf)