Neue Studie
Hoher Alkoholkonsum verdoppelt Risiko für Prostatakrebs
In der aktuellen Forschung gibt es bisher keine fundierten Ergebnisse über den allgemeinen Zusammenhang von Prostatakrebs und Alkoholkonsum.
Forscher der University of California haben nun die absolut konsumierte Alkoholmenge, die durchschnittliche Trinkmenge und das Trinkverhalten in Bezug zum Auftreten von Prostatakrebs untersucht. Das berichtet Medical News Today. Mehr als 10.000 Probanden aus einem Krebsvorsorgeprojekt wurden dabei befragt.
Sie fanden heraus, dass Teilnehmer die mehr als 50 Gramm reinen Alkohols täglich oder mehr als vier Standarddrinks* öfter als fünfmal die Woche zu sich nahmen, doppelt so häufig an Prostatakrebs erkrankten als andere. Bei geringeren Mengen konnte bisher kein erhöhtes Risiko festgestellt werden.
Zusätzlich stellten sie fest, dass ab einer Trinkmenge von über 50 Gramm, die Finasterid-Therapie nicht mehr anschlug.
(*ein Standarddrink entspricht 0,15L Wein oder 0,36L Bier)
(Quelle: Medical News Today)
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