Landes- Notärztetag Mecklenburg-Vorpommern
Immer mehr Angriffe auf Rettungsärzte und Sanitäter
Rettungsärzte und Sanitäter werden bei ihren Einsätzen immer häufiger selbst zum Opfer von Gewalt. Die Bandbreite geht von Drohungen über Beleidigungen bis hin zu tätlichen Angriffen.
In mehr als 80 Prozent der Fälle sei der zu behandelnde Patient selbst auf die Retter losgegangen, geht aus einer Studie hervor, die auf dem Landes- Notärztetag Mecklenburg-Vorpommernin in Greifswald vorgestellt wurde.
Die aggressiven oder betrunkenen Angreifer würden oft unter sozialen Problemen leiden. Bei häuslicher Gewalt müssten die Retter aufpassen, nicht selbst Teil des Konflikts zu werden.
Nun wird über Fortbildungsmaßnahmen diskutiert um die Hefer vor Ort besser vorzubereiten. Aber auch von Schutzwesten und Peffersprays, wie sie in anderen Bundesländern im Gespräch sind, war die Rede.
In England sind Pflegepersonal und Ärzte bereits tiefer in die Problematik eingestiegen und haben sich in gesellschaftliche Diskussion um den missbräuchlichen Alkoholkonsum eingemischt. Wir sind der Meinung dass die Notfallmediziner in Greifswald diese Chance dieses Mal vertan haben.
(Quellen: Zeit Online, Stern.de, hna.de)
siehe auch:
Heute beliebt:
-
Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen leicht rückläufigNeue Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum Jugendlicher und junger Erwachsener10.02.12
-
Neues Design für den großen LaunchAdelholzener Mineralwasser jetzt bundesweit erhältlich10.02.12
-
Webtipp sueddeutsche.deKomasaufen verhindern: Kinder vor Pubertät aufklären10.02.12
-
Gesetzentwurf zur Änderung des LadenöffnungsgesetzesHessische SPD-Fraktion fordert: "Kein Alkoholverkauf zwischen 22 und 5 Uhr"09.02.12
-
Stadt Magdeburg"Pro Party - contra Flatrate" - Eine gemeinsame Initiative gegen das Komasaufen08.11.10
-
SchweizEingeschränkter Alkoholverkauf in Illnau-Effretikon24.03.11
-
ADAC informiertVerkehrssünden im Ausland: Bei Alkohol am Steuer drohen Haft und Enteignung25.03.11
