Webtipp: Der Westen
Kinder in Alkohol-Co-Abhängigkeit
Stand: 13.09.2009
"Das Vorbild alkoholabhängiger Eltern hat auch Auswirkung auf deren Kinder, auch wenn sie selbst nicht trinken. So droht eine Mitabhängigkeit, die sogenannte Coabhängigkeit, in der die Kinder ihr eigenes Leben aus den Augen verlieren.[...]"
"Der Westen" führte ein Interview mit Ralf-Peter Nungäßer, Diplom-Sozialpädagoge und Autor des Buches „Wenn Eltern den Alkohol mehr lieben als ihre Kinder“.
hier lesen
siehe auch:
21.04.11
Sucht Info Schweiz
27.12.10
Ein Schluck kann zuviel sein
16.11.09
Guttempler:
Heute beliebt:
-
Gesetzentwurf zur Änderung des LadenöffnungsgesetzesHessische SPD-Fraktion fordert: "Kein Alkoholverkauf zwischen 22 und 5 Uhr"09.02.12
-
Sucht SchweizAlkohol im Strassenverkehr: neues Online-Lehrmittel soll Jugendliche sensibilisieren09.02.12
-
Aus dem PolizeiberichtMittelfranken: Polizei rettet betrunkene Mädchen vor Erfrieren05.02.12
-
Webtipp: FR-OnlineInterview mit Olivier Ameisen: "Frei vom Verlangen nach Alkohol"28.08.09
-
Friedrich-Schiller-Universität JenaWie Kinder lernen, „Nein“ zu sagen20.04.11
-
Konsum zu hoch, zu riskant, zu folgenreichJahrbuch Sucht 2011: Suchtmittelkonsum nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau! – Mit kleinen Ausnahmen.27.04.11
-
DrogenkonferenzSchweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen20.01.12
50plus
Abstinenz
Aktionsplan
Aktionswoche
Alcolocks
Alkohol-Kampagnen
Alkohol-Marketing
Alkoholabsatz
Alkoholgesetz
Alkoholverbote
Allergien
Alter
Alternativen
Animationen
Arbeit
Autoverkehr
Bierabsatz
Binge-Drinking
Blaues Kreuz
Brauertag
Bücher
Condrobs
Diabetes
Erziehung
Familie
Fetales Alkoholsyndrom
Flatrate-Party
Frauen
Freizeit
Fußball
Gastronomie
Gehirn
Gender
Gewalt
Glossen
Guttempler
HaLT
Hannover
Interviews
Jugendschutz
Kinder
Komasaufen
Krankenhaus
Krankenkassen
Krankheiten
Krebs
Kriminalität
Kulturgut
Künstler
Leber
Magazine
Medikamente
Migration
Mindestpreise
MPU
Musiker
Mädchen
Nahrung
Offene Szene
Online-Beratung
Peers
Politiker
Polizei
Prävention
Präventionskampagnen
Recht
Resveratrol
Risiken
Schule
Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen
Sport
Steuern
Studenten
Subventionen
Sucht
Suchtbericht
Suchthilfe
Tankstellen
Testkäufe
TK
Tourismus
Verbote
Verkaufsverbot
Verletzungen
Versicherung
Wahlkampf
Warnhinweise
Wasserverkehr
Werbung
ÖPNV

Alkohol und Tabak - unser aller Kreuz!
Wir wissen alle, daß die Alltagsdrogen - sowohl Alkohol als auch Tabak - für die Heranwachsenden verheerende Folgen haben, aber leider denken die Parlamentarier leider so wie die Spirituosen- und die Tabakindustrie, denn sonst wären die Straßen nicht überall mit Alkohol- und Tabakwerbung voll. Die Alltagsdrogen bringen so viele Steuern in die Finanzkasse, daß die meisten Politiker lieber mit diesen Industrien zusammenarbeiten, als die Kinder vor diesen Drogen zu schützen. Nur das Geld und sonst gar nichts zählt, eine nationale Schande! Nicht nur alkoholabhängige Eltern, sondern auch rauchende Eltern sind für die Kinder eine große Gefahr. Hierzulande werden 8,4 Millionen Kinder täglich im Elternhaus mit Tabakrauchgiften fürs ganze Leben geschädigt. In diesem Falle konsumieren die Kinder sogar durch Passivrauchen sämtliche Schadstoffe des Tabakrauchs. Wo bleibt der Nichtraucherschutz für die Kinder? Laut Grundgesetz und Strafgesetzbuch haben Eltern doch eine Fürsorgepflicht und kein Schädigungsrecht und die Politiker haben sogar geschworen, Schaden vom Volke abzuwenden. Im Holzschutzurteil war zu lesen: Die Pflicht des Staates umfaßt die Pflicht zur Risikoabwehr. Wo sind die Verantwortlichen, wenn es darum geht, Kinder vor trinkenden und rauchenden Eltern zu schützen? Sogar Städte mit der Auszeichnung "Kinderfreundliche Stadt" wollen auf die Alltagsdrogenwerbungen nicht verzichten, weil die Städte dabei ihre Finanzkasse aufbessern. Die Eltern sollten sich zusammentun und Kindergärten und Schulen so lange boykottieren, bis die Alkohol- und Tabakwerbungen beseitigt sind. Sogar auf Schul- und Kindergartenwegen werden die Kinder mit Alltagsdrogenwerbungen bombardiert, obwohl das Bundesgesundheitsministerium durch eine eigene Studie festgestellt hat, daß Alltagsdrogenwerbungen die Heranwachsenden zum Trinken und Rauchen verführen. Neue verantwortungsbewußte Politiker braucht das Land! Birgit Kübler