Freitag, 10. Februar 2012

Webtipp: Der Westen

Kinder in Alkohol-Co-Abhängigkeit

"Das Vorbild alkoholabhängiger Eltern hat auch Auswirkung auf deren Kinder, auch wenn sie selbst nicht trinken. So droht eine Mitabhängigkeit, die sogenannte Coabhängigkeit, in der die Kinder ihr eigenes Leben aus den Augen verlieren.[...]"
"Der Westen" führte ein Interview mit Ralf-Peter Nungäßer, Diplom-Sozialpädagoge und Autor des Buches „Wenn Eltern den Alkohol mehr lieben als ihre Kinder“.
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Alkohol und Tabak - unser aller Kreuz!

Wir wissen alle, daß die Alltagsdrogen - sowohl Alkohol als auch Tabak - für die Heranwachsenden verheerende Folgen haben, aber leider denken die Parlamentarier leider so wie die Spirituosen- und die Tabakindustrie, denn sonst wären die Straßen nicht überall mit Alkohol- und Tabakwerbung voll. Die Alltagsdrogen bringen so viele Steuern in die Finanzkasse, daß die meisten Politiker lieber mit diesen Industrien zusammenarbeiten, als die Kinder vor diesen Drogen zu schützen. Nur das Geld und sonst gar nichts zählt, eine nationale Schande! Nicht nur alkoholabhängige Eltern, sondern auch rauchende Eltern sind für die Kinder eine große Gefahr. Hierzulande werden 8,4 Millionen Kinder täglich im Elternhaus mit Tabakrauchgiften fürs ganze Leben geschädigt. In diesem Falle konsumieren die Kinder sogar durch Passivrauchen sämtliche Schadstoffe des Tabakrauchs. Wo bleibt der Nichtraucherschutz für die Kinder? Laut Grundgesetz und Strafgesetzbuch haben Eltern doch eine Fürsorgepflicht und kein Schädigungsrecht und die Politiker haben sogar geschworen, Schaden vom Volke abzuwenden. Im Holzschutzurteil war zu lesen: Die Pflicht des Staates umfaßt die Pflicht zur Risikoabwehr. Wo sind die Verantwortlichen, wenn es darum geht, Kinder vor trinkenden und rauchenden Eltern zu schützen? Sogar Städte mit der Auszeichnung "Kinderfreundliche Stadt" wollen auf die Alltagsdrogenwerbungen nicht verzichten, weil die Städte dabei ihre Finanzkasse aufbessern. Die Eltern sollten sich zusammentun und Kindergärten und Schulen so lange boykottieren, bis die Alkohol- und Tabakwerbungen beseitigt sind. Sogar auf Schul- und Kindergartenwegen werden die Kinder mit Alltagsdrogenwerbungen bombardiert, obwohl das Bundesgesundheitsministerium durch eine eigene Studie festgestellt hat, daß Alltagsdrogenwerbungen die Heranwachsenden zum Trinken und Rauchen verführen. Neue verantwortungsbewußte Politiker braucht das Land! Birgit Kübler

siehe auch:

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