Im Tierversuch bewiesen
Komasaufen schadet dem Großhirn
Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass regelmäßiges jugendliches Komasaufen dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich.
Über einen Zeitraum von elf Monaten durften vier Affen täglich eine Stunde lang ein alkoholhaltiges Getränk mit Zitronengeschmack trinken, berichtet die Zeitung. Die Tiere betranken sich im Schnitt bis zu einem Wert, der knapp 2,5 Promille beim Menschen entsprechen würde.
Nach zwei Monaten ohne Alkohol wurden die Gehirne untersucht. Die Veränderungen durch den Alkohol seien auch nach der Entzugsphase deutlich erkennbar, berichtet derStandard.at. Bei der Untersuchung der Gehirne entdeckten die Forscher mehrere Veränderungen des Hippocampus: Die Bildung von neuronalen Stammzellen war deutlich vermindert und im Wachstum der Nervenzellen waren Abweichungen erkennbar.
(Quelle: derStandard.at)
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