Freitag, 10. Februar 2012

Im Tierversuch bewiesen

Komasaufen schadet dem Großhirn

Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass  regelmäßiges jugendliches Komasaufen  dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich.

Über einen Zeitraum von elf Monaten durften vier Affen täglich eine Stunde lang ein alkoholhaltiges Getränk mit Zitronengeschmack trinken, berichtet die Zeitung. Die Tiere  betranken sich im Schnitt bis zu einem Wert, der knapp 2,5 Promille beim Menschen entsprechen würde.

Nach zwei Monaten ohne Alkohol wurden die Gehirne untersucht. Die Veränderungen durch den Alkohol seien auch nach der Entzugsphase  deutlich erkennbar, berichtet derStandard.at.  Bei der Untersuchung der Gehirne entdeckten die Forscher mehrere Veränderungen des Hippocampus: Die Bildung von neuronalen Stammzellen war deutlich vermindert und im Wachstum der Nervenzellen waren Abweichungen erkennbar.
(Quelle: derStandard.at)

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