Schotten geht es an den Geldbeutel

Mindestpreise für Alkohol in Schottland

Schottland will als erstes Land Europas dem Missbrauch einen Riegel vorschieben, indem die Regierung dem Handel einen Mindestpreis für Alkoholika verbindlich vorschreibt. "Abstürzende Preise und aggressive Werbung haben zu einem schubhaften Anstieg des Verbrauchs geführt und damit Gesundheitsprobleme geschaffen, die von Leber- und Herzerkrankungen zu Diabetes, Fettleibigkeit, Demenz und Krebs reichen", erklärte die schottische Gesundheitsministerin Nicola Sturgeon.

Mehr als 2,5 Milliarden Pfund kostet der Alkoholmissbrauch die Schotten jedes Jahr durch verlorene Arbeitstage und Krankenkosten.

Einzelhandel und die Alkoholindustrie protestieren heftig gegen die Maßnahmen.
(Quelle: SZ-Online)