VCÖ-Untersuchung

Österreichs Bezirke weisen bei Alkohol-Unfällen große Unterschiede auf

Die meisten Verkehrstoten durch Alkolenker weist Salzburg-Umgebung mit elf auf. Den höchsten Anteil von Alko-Unfällen weist der Bezirk Radkersburg auf, den niedrigsten Wien-Josefstadt. Der VCÖ weist darauf hin, dass in 64 Bezirken die Zahl der Alko-Unfälle gegenüber dem Jahr 2005 zurückgegangen ist, in 45 Bezirken ist sie gestiegen. Der VCÖ fordert mehr Kontrollen sowie mehr Discobusse und Nachtbusse.

Im Bezirk Radkersburg werden 12 Prozent der Verkehrsunfälle von Alkolenkern verursacht. In keinem anderen Bezirk Österreichs ist der Anteil von Alko-Unfällen so hoch wie im südsteirischen Bezirk, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Der VCÖ hat die Zahl der Alko-Unfälle in Österreichs Bezirken für den Zeitraum 2005 bis 2009 untersucht. Ebenfalls sehr hoch ist der Anteil der Alko-Unfälle in den Bezirken Scheibbs (11,9 Prozent), Oberpullendorf (11,5) und Feldbach (11,2). In Wien-Josefstadt werden lediglich 2,9 Prozent der Verkehrsunfälle von Alko-Lenkern verursacht.

„Generell sind Alko-Unfälle in Wien und den größeren Städten ein geringeres Problem. Hier machen sich das dichte Öffentliche Verkehrsnetz und die geringeren Geschwindigkeiten des Stadtverkehrs bezahlt“, stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Graz-Stadt landet an zweiter Stelle. Unter die Top 10 schafften es neben Wiener Bezirken auch Eferding und Steyr-Stadt. Der Bezirk Eferding profitiert von der Linzer Lokalbahn (LiLo), die auch in der Nacht von Linz nach Eferding fährt.

Weiteres auffallendes Ergebnis der VCÖ-Untersuchung: Nur in etwas mehr als der Hälfte der Bezirke gab es im Jahr 2009 weniger Alko-Unfälle als im Jahr 2005. In 45 Bezirken gab es sogar einen Anstieg, in zwölf blieb die Zahl gleich. Und auch die Tatsache, dass in nur jedem vierten Bezirk in den vergangenen fünf Jahren kein einziger tödlicher Verkehrsunfall von einem Alko-Lenker verursacht wurde, sieht der VCÖ als Auftrag an die Politik, verstärkte Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer zu setzen.

Insgesamt kamen zwischen 2005 und 2009 in Österreich 268 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, die von Alkolenkern verursacht wurden. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der Todesopfer in nur 33 der 121 Bezirke zu beklagen waren. „Diese Ergebnisse zeigen auch, wo mehr Alko-Kontrollen wichtig wären und wo zumindest am Wochenende das Angebot an Discobussen, Nachtbussen und Zugverbindungen in der Nacht zu verbessern ist“, betont VCÖ-Experte Blum. Auf Bundesebene fordert der VCÖ eine Verlängerung der 0,1 Promillegrenze automatisch bis zum 25. Lebensjahr.

Die meisten Verkehrstoten durch Alkolenker weist Salzburg-Umgebung mit elf auf. Den höchsten Anteil von Alko-Unfällen weist der Bezirk Radkersburg auf, den niedrigsten Wien-Josefstadt. Der VCÖ weist darauf hin, dass in 64 Bezirken die Zahl der Alko-Unfälle gegenüber dem Jahr 2005 zurückgegangen ist, in 45 Bezirken ist sie gestiegen. Der VCÖ fordert mehr Kontrollen sowie mehr Discobusse und Nachtbusse.

Im Bezirk Radkersburg werden 12 Prozent der Verkehrsunfälle von Alkolenkern verursacht. In keinem anderen Bezirk Österreichs ist der Anteil von Alko-Unfällen so hoch wie im südsteirischen Bezirk, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Der VCÖ hat die Zahl der Alko-Unfälle in Österreichs Bezirken für den Zeitraum 2005 bis 2009 untersucht. Ebenfalls sehr hoch ist der Anteil der Alko-Unfälle in den Bezirken Scheibbs (11,9 Prozent), Oberpullendorf (11,5) und Feldbach (11,2). In Wien-Josefstadt werden lediglich 2,9 Prozent der Verkehrsunfälle von Alko-Lenkern verursacht.

„Generell sind Alko-Unfälle in Wien und den größeren Städten ein geringeres Problem. Hier machen sich das dichte Öffentliche Verkehrsnetz und die geringeren Geschwindigkeiten des Stadtverkehrs bezahlt“, stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Graz-Stadt landet an zweiter Stelle. Unter die Top 10 schafften es neben Wiener Bezirken auch Eferding und Steyr-Stadt. Der Bezirk Eferding profitiert von der Linzer Lokalbahn (LiLo), die auch in der Nacht von Linz nach Eferding fährt.

Weiteres auffallendes Ergebnis der VCÖ-Untersuchung: Nur in etwas mehr als der Hälfte der Bezirke gab es im Jahr 2009 weniger Alko-Unfälle als im Jahr 2005. In 45 Bezirken gab es sogar einen Anstieg, in zwölf blieb die Zahl gleich. Und auch die Tatsache, dass in nur jedem vierten Bezirk in den vergangenen fünf Jahren kein einziger tödlicher Verkehrsunfall von einem Alko-Lenker verursacht wurde, sieht der VCÖ als Auftrag an die Politik, verstärkte Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer zu setzen.

Insgesamt kamen zwischen 2005 und 2009 in Österreich 268 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, die von Alkolenkern verursacht wurden. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der Todesopfer in nur 33 der 121 Bezirke zu beklagen waren. „Diese Ergebnisse zeigen auch, wo mehr Alko-Kontrollen wichtig wären und wo zumindest am Wochenende das Angebot an Discobussen, Nachtbussen und Zugverbindungen in der Nacht zu verbessern ist“, betont VCÖ-Experte Blum. Auf Bundesebene fordert der VCÖ eine Verlängerung der 0,1 Promillegrenze automatisch bis zum 25. Lebensjahr.
(Quelle und weitere Zahlen: Pressemitteilung de VCÖ)