Die Gemeinden handeln
Schweizer Berggemeinde legt eigenes alkoholpolitisches Konzept vor
Die Zuger Berggemeine Neuheim hat jetzt ihr eigenes Konzept gegen den Alkoholmissbrauch durch Jugendliche vorgelegt. Das 2000-Seelen-Dorf will, im Rahmen seiner Kompetenzen, dem Missbrauch von alkoholischen Getränken und seinen Folgen vorbeugen und Schutzmassnahmen vor allem zugunsten Minderjähriger ergreifen.
Das Konzept für eine gemeinsame Alkoholpolitik in der Gemeinde ist im Rahmen des Zuger "Kantonalen Alkohol-Aktionsplanes 2006 bis 2011" enstanden. Neuheim hat Mitte 2007 beschlossen an dem Präventionsprojekt "Die Gemeinden handeln" teilzunehmen.
Die Gemeindevertreter betonen laut "Neuer Zuger Zeitung"/zisch.ch, dass sie auch nicht mehr Probleme hätten als anderswo. Das Konzept, hat eine jährliches Budget von 6.000 CHF, von dem die Gemeinde zwei Drittel selbst trägt.
Es sieht unter anderem vor, örtliche Sportvereine in das nationale Präventionsprojekt "Cool und Clean" zu integrieren, Begegnungsstätten mit alkoholpräventiver Wirkung zu fördern und ein einheitliches Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen einzuführen. Auch Testkäufe und Polizeieinsätze wurden in das Instrumentarium aufgenommen.
Die Gemeinde will auch bei Alkoholverstössen im privaten Bereich durchgreifen und die Eltern in Verantwortung nehmen. "Die Weitergabe von alkoholischen Getränken an Minderjährige ist in den Zuger Gemeinden nicht erwünscht" macht Neuheim deutlich.
(via zisch.ch)
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"Konzept für eine gemeinsame Alkoholpolitik in der Gemeinde Neuheim"
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