Hannover
STEP legt Jahresbericht 2008 vor
Die Sucht- und Jugendhilfeeinrichtung STEP hat am Donnerstag in Hannover ihren Jahresbericht 2008 vorgestellt. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Wie bei vielen anderen Suchthilfeeinrichtungen legen die Mitarbeiter ihr Hauptinteresse nicht mehr ausschließlich auf den Missbrauch illegaler Drogen, sondern wollen auch den schädlichen Konsum von Tabak, Medikamenten, Internetsucht, Glücksspiel und, vor allem, Alkohol stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts forderte STEP-Geschäftsführer Heiner Peterburs umfangreiche Maßnahmen um den besorgniserregenden Alkoholkonsum unter Kindern einzudämmen. Er sprach sich für ein Werbeverbot aus und schlug vor, sich an den Maßnahmen von Bund und Ländern gegen die Nikotinsucht zu orientieren. Die Zahl der Raucher sei von 2001 bis 2007 ja auch von 28 auf 18 Prozent zurückgegangen.
STEP nimmt am Pilotprojekt „HaLT – Hart am Limit“ teil, das auf Kurzinterventionen setzt, und hat Juni bis Dezember 62 Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurden, besucht. Das Durchschnittsalter der Jugendlichen betrug 15 Jahre, fast die Hälfte (46 Prozent) waren Mädchen, schreibt die Zeitung.
(Quelle: Hannoversche Allgemeine)
siehe auch:
Heute beliebt:
-
Aus dem PolizeiberichtMittelfranken: Polizei rettet betrunkene Mädchen vor Erfrieren05.02.12
-
DHSProjektdatenbank "Gewaltreduktion durch Prävention"03.02.12
-
Landessozialgericht BayernAlkoholbedingte Fahruntüchtigkeit als wesentliche Unfallursache kostet den Versicherungsschutz bei der Berufsgenossenschaft03.02.12
-
Kein Führerschein bei groben AlkoholverfehlungenLandratsamt Lichtenfels prüft Alkohol- und Drogenkonsum vor der Erteilung des Führerscheins01.04.10
-
Zitate der Woche 14.06 - 20.06.201020.06.10
-
WebtippAnimation: Drogen im Gehirn25.04.09
-
Die Versuchung ist großAbschlussfeier ohne Reue23.05.09
