Freitag, 10. Februar 2012

Prävention in der Schwangerschaft

Stiftung schreibt neuen Medienpreis aus

2010 liegt der Kampagnen-Schwerpunkt der Stiftung für das behinderte Kind auf dem Thema "Alkohol". Die Berliner Stiftung setzt sich seit Jahren für die Förderung von Vorsorge und Früherkennung von Behinderungen im Kindesalter ein.

Unter dem Motto "Wenn Genuss zur Gefahr wird: Alkohol in der Schwangerschaft und seine Folgen" werden in diesem Jahr eigene Aktionen und Kampagnen mit verschiedenen Kooperationspartnern entwickelt und realisiert, mit denen insbesondere Frauen angesprochen und dazu motiviert werden sollen, gänzlich auf Alkohol in der Schwangerschaft zu verzichten. Denn vor dem Hintergrund nicht ermittelter Grenzwerte gibt es kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft. Bereits kleine Mengen können folgenreiche Schäden für das Kind verursachen. Jeder Schluck Alkohol gelangt zum ungeborenen Kind.

"In Deutschland kommen jährlich 3.000 Kinder mit dem so genannten Fetalen Alkoholsyndrom zur Welt. Sie weisen neurologische und intellektuelle Schäden auf, die sie ein Leben lang begleiten. Unser Anliegen ist es, durch mehr Verantwortung und den Alkoholverzicht von Schwangeren, selbst beeinflussbare Risiken gänzlich zu minimieren", so Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind und Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité Berlin, über die Bemühungen das Verantwortungsbewusstsein werdender Mütter zu stärken.

Eine zentrale Aktion in 2010 ist der Medienpreis "Prävention in der Schwangerschaft", den die Stiftung für das behinderte Kind in diesem Jahr erstmals ausschreibt. Eine fünfköpfige, namhaft besetzte Jury wird Medienbeiträge aus Presse, Radio und Fernsehen in deutscher Sprache prämieren, die das Anliegen der Stiftung "Alkoholverzicht in der Schwangerschaft" unterstützen.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
(Quelle: Pressemitteilung der Stiftung für das beinderte Kind)

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