Freitag, 10. Februar 2012

Aachen

Suchthilfe unterstützt Schulen bei der Vorbereitung auf die närrischen Tage

Das Thema ‚Alkohol’ wird im Rahmen der bevorstehenden Karnevalstage vorbeugend in vielen Schulen bearbeitet. Aufgrund des großen Zuspruchs im letzten Jahr schnürt die Fachstelle für Suchtprävention der Suchthilfe Aachen auch in diesem Jahr ein aktualisiertes Info-Paket für alle weiterführenden Schulen aus der Stadt Aachen.

Dieses kann bis zum 26.01.2010 kostenlos von montags bis donnerstags, jeweils von 9.00 – 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0241/413 56 128 bestellt werden. Es enthält Broschüren für Jugendliche sowie eine CD-Rom mit Methodenvorschlägen für Lehrer als Unterstützung zur Gestaltung des Unterrichtes.

Gudrun Jelich, Geschäftsführerin der Suchthilfe dazu: „Damit möchten wir den Lehrern die Möglichkeit geben, möglichst ohne große Vorbereitungszeit den Alkoholkonsum vor und nach den närrischen Tagen zu thematisieren.“ Schließlich sei es ein großes Anliegen vieler Multiplikatoren und Eltern, den exzessiven Alkoholkonsum sowie damit einhergehende Gesundheitsschäden, Unfälle oder Gewalttaten an den Karnevalstagen zu verhindern.

Für viele Jugendliche gehört Alkohol zum Feiern dazu. Klar, man wird ja auch lockerer und enthemmter, hat Spaß… zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Nicht alle Jugendlichen, die Alkohol trinken, werden abhängig. Doch einige konsumieren äußerst riskant, unter Umständen mit ungeahnten Auswirkungen auf die Gesundheit. „Alkohol beeinträchtigt den Körper von Kindern und Jugendlichen generell sehr viel stärker als den von Erwachsenen. Das liegt daran, dass die Entwicklung der Organe noch nicht abgeschlossen ist und diese daher viel anfälliger für die im Alkohol enthaltenen Giftstoffe sind“, erklärt Yvonne Michel, Mitarbeiterin der Fachstelle.

Besonders das Gehirn sei in der Wachstumsphase, die aber erst ca. bis zum 20. Lebensjahr abgeschlossen ist, eine problematische Zone. „Auch wenn gerade an den närrischen Tagen viele Jugendliche und Erwachsene das Jugendschutzgesetz nicht so eng nehmen, ist es also nicht grundlos, wenn der Staat die Abgabe alkoholischer Getränke (Bier, Wein) an Jugendliche unter 16 Jahren und die Abgabe von branntweinhaltigen Getränken (Schnaps, Alkopops etc.) an Jugendliche unter 18 Jahren verbietet.“

Anforderung des Info-Pakets bis zum 26.01.2010 möglich unter:

Suchthilfe Aachen – Fachstelle für Suchtprävention,
Hermannstr. 14,
52062 Aachen,
Telefon: 0241/413 56 128,
montags bis donnerstags, jeweils von 9.00 – 16.00 Uhr
(Quelle: Presseinfo Suchthilfe Aachen)

siehe auch:

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