Schwerpunktaktion der Polizei Münster zur Senkung der Verkehrsunfallzahlen
"Summer in the city, Alkohol im Blut"
Im Rahmen der Schwerpunktaktion "Summer in the city - Alkohol im Blut" mussten Stadt und Polizei Münster bereits an den ersten drei Tagen über 1.000 Verkehrsverstöße ahnden. Dabei mussten auch fünf Strafanzeigen gefertigt werden, unter anderem wegen Beleidigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Ohne Fahrerlaubnis wird künftig vermutlich auch ein 45jähriger Pkw-Fahrer aus dem Rheinland sein. Der hatte einen 19jährigen Münsteraner Autofahrer durch seine rücksichtloses Fahrweise genötigt und versucht ihn zu schlagen. Erst die Ankunft des jungen Mannes bei der Wache der Autobahnpolizei Münster konnte den Angreifer von weiteren Übergriffen abhalten.
Unmittelbar nach der Erstattung einer Strafanzeige wurden die Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat aufgenommen. Die Personalien des mutmaßlichen Täters konnten schon am Folgetag ermittelt werden. Der Verkehrsrowdy muss neben den strafrechtlichen Konsequenzen nun auch mit der Einleitung eines so genannten MPU- Verfahrens ("Idiotentest") rechnen, was einen Führerscheinentzug zur Folge haben kann.
(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Münster)
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