Gefährliches Duo
Viele Gründe sprechen dagegen, Alkohol und Medikamente gleichzeitig zu nehmen
Wer Medikamente einnehmen muss, sollte im Zweifel auf Alkohol verzichten. Zu viele Arzneimittel stehen in problematischer Wechselwirkung zu Wein, Bier und Schnäpsen. Arznei-Wirkungen können verstärkt oder abgeschwächt werden, die dämpfende und berauschende Alkoholwirkung sich verlängern, giftige Stoffwechselprodukte vermehrt anfallen - für Laien ist dies so gut wie nicht erkennbar.
Besonders bei alten Menschen treten Störeffekte noch häufiger auf. "Auf der sicheren Seite ist, wer während einer Arzneitherapie überhaupt keinen Alkohol trinkt", betont Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer in der "Apotheken Umschau". Sogar bei einem zur Selbstmedikation durchaus empfehlenswerten Mittel wie Paracetamol gegen Schmerzen ist Alkohol ein gefährlicher Partner: Es kann zu schweren Leberschäden bis hin zum Leberausfallkoma kommen. Wer auf sein regelmäßiges Gläschen gar nicht verzichten möchte, soll sich auf jeden Fall beim Arzt oder Apotheker über die Verträglichkeit seiner Medikamente mit Alkohol erkundigen.
(Quelle: Apotheken Umschau)
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Alkohol-Wechselwirkungen selbst recherchieren
In der Tat, Alkohol steht in Wechselwirkung mit sehr vielen Arzneimitteln, und diese noch einmal untereinander. Wer genauer recherchieren möchte, kann dies anhand meiner Online-Ressourcen zu Arzneimittel-Neben- und -Wechselwirkungen tun. Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge, konstruktive Kritik werden gern gesehen.