Freitag, 10. Februar 2012

Zeitschrift "rausch"

Wenn Senioren süchtig sind

Der demografische Wandel stellt auch die Suchthilfe vor große Herausforderungen: Künftig müssen immer mehr alte Menschen mit Abhängigkeitsproblemen betreut werden. „rausch“, das unabhängige Magazin für Suchtfragen, stellt in seiner Juni-Ausgabe die wenigen vorhandenen Konzepte vor und geht auch der Frage nach, wie das Pflegepersonal mit Opas Wunsch nach seinem Joint zur Pink-Floyd-CD künftig umgehen könnte.

Wer die Lücke füllen soll, wenn die vergreisenden Selbsthilfeorganisationen ihre Angebote nicht mehr aufrecht halten können, ist eine weitere Facette zum Themenschwerpunkt »Sucht in der alternden Gesellschaft.«

Weitere Themen des Heftes sind ein Besuch in Deutschlands einzigem Hanfmuseum, wie die Bundesregierung Gesundheitsgefahren durch verunreinigtes Cannabis ignoriert sowie die aktuelle Positionierung der Suchthilfe in Deutschland.

Hintergrundinformation:
„rausch“ versteht sich als Medium der deutschsprachigen Suchtszene. Ihre journalistische Ausrichtung unterscheidet die Zeitschrift von anderen Publikationen in diesem Bereich. Sie schließt damit eine Lücke in der praxisorientierten Suchthilfe zwischen rein wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Verbandsmitteilungen. „rausch“ ist unabhängig, wird weder durch Ministerien, Verbände noch Institutionen gefördert. Dies ermöglicht auch kritische Berichte und unbequeme Fragestellungen. „rausch“ ercheint alle zwei Monate und ist im Abonnement zu beziehen.

 

Pressekontakt:
Jens Burmester
Neuland Verlagsgesellschaft mbH
Telefon +49 (0)4152 81342
Fax +49 (0)4152 81343
eMail gf@neuland.com

Über den Neuland-Verlag
Der Neuland-Verlag mit Sitz in Geesthacht bei Hamburg vertreibt seit 1889 Fachliteratur zu Suchtfragen, seit 1905 erscheint bei ihm jährlich das „Jahrbuch Sucht“ mit aktuellen Statistiken zum Konsum legaler und illegaler Suchtmittel. Der Verlag betreibt eine Versandbuchhandlung, die Bücher, Hörbücher, Filme und Zeitschriften zum Themenbereich Sucht, Sozialarbeit und Selbsthilfe – seit 1997 auch in ihrem Online-Shop auf www.neuland.com – anbietet.
(Quelle: Pressemitteilung der Zeitschrift "rausch")

siehe auch:

29.12.11
Webtipp "ÄRZTEZEITUNG.DE"
"Ein Gläschen in Ehren - sollte man im Alter hin und wieder verwehren. Denn die Zahl alkoholabhängiger Senioren steigt. Die Drogenbeauftragte liefert "alarmierende Zahlen": Jeder siebte Pflegebedürftige soll Probleme...
18.09.11
Aus dem Polizeibericht:
FORCHHEIM. Einen Streifzug der Verwüstung richtete Samstagnacht ein 76-jähriger Autofahrer aus dem Raum Ebermannstadt in Forchheim an. Der Rentner hatte bei seiner Fahrt über zwei Promille Alkohol intus.
25.08.11
DER WESTEN
"Traumatische Erlebnisse wie der Verlust des Partners können erstmals im Leben in die Sucht führen. Rund sieben Prozent der Senioren in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen haben Alkoholprobleme, die Dunkelziffer...
10.08.11
Umfrage
Fast alle Deutschen trinken Alkohol, ein Großteil regelmäßig, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de. 89,4 Prozent der Befragten sagen, dass sie grundsätzlich Alkohol...
09.11.10
Kreuzbündler als „Selbsthelfer und Helfer“
"Im Oktober 1982 suchte  Willi Pispers erstmalig Kontakt zur Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Bad Kreuznach. Ein „ganz normaler Mensch“ mit einer intensiven, jahrzehntelang andauernden  Alkohol- und...
20.10.10
Modellprojekte
Substanzmissbrauch und -abhängigkeit auch im höheren Lebensalter sind keine Seltenheit. Vor allem der Missbrauch und die Abhängigkeit von Medikamenten, aber auch von Alkohol, sind bei Menschen über 60 Jahren verbreitet. Eine...
24.09.10
Niederländische Studie
Nur zwei Gläser Wodka mit Orangensaft beeinträchtigen bei älteren Menschen massiv die  Geschicklichkeit. Zu diesem Ergebnis kamen niederländische Forscher, die eine Untersuchung an gesunden Männer und Frauen mit einem...
01.08.10
Bezirk Oberbayern
Ältere Menschen benötigen zunehmend Hilfe, weil sie Suchtprobleme haben. Das zeigt der neueste Entwicklungsbericht des Bezirks Oberbayern zur Arbeit der vom Bezirk finanzierten Suchtberatungsstellen und Sozialpsychiatrischen Dienste. Er...
15.06.10
Suchtkongress des Fachverbands Sucht
Mechthild Dyckmans besuchte am 14. Juni  den Heidelberger Suchtkongress "Integration oder Separation? Suchtbehandlung im Gesundheitssystem" des Fachverbands Sucht. Aus diesem Anlass gab sie eine Erklärung ab, in der sie betont,...