Bayern
Neuer Präventionsbus in Fürth unterwegs
Bei der Vorstellung des neuen Fürther Präventionsbusses betonte Innenminister Joachim Herrmann heute, wie wichtig ihm solch kreative Projekte mit breiter Öffentlichkeitswirkung im Kampf gegen Alkohol und Drogenmissbrauch sind:
"Alkoholmissbrauch und Drogen wirken gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden enthemmend und verstärken deren Aggressionsbereitschaft erheblich. Immer häufiger werden zudem nach Flatrate-Partys und Koma-Saufen Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Im Straßenverkehr ist Alkoholeinfluss immer noch eine der bedeutendsten Unfallursachen. Allein im Jahr 2009 kamen in Bayern 102 Menschen ums Leben und mehr als 3000 wurden zum Teil schwer verletzt", sagte Herrmann und fuhr fort:
"Ich beobachte mit Sorge, dass die Zahl der Erstkonsumenten harter Drogen nach Jahren des Rückgangs 2009 erstmals wieder angestiegen ist“. Diese Entwicklungen zeige, dass die Alkohol- und Drogenprävention noch weiter ausgebaut werden müsse. "Der Fürther Präventionsbus ist ein wirklich beispielgebendes Präventionsprojekt ", so Herrmann.
Der Gelenkbus der Fürther Verkehrsbetriebe wird ab sofort auf allen Linien im Stadtgebiet Fürth unterwegs sein. Er ist sehr aufwändig mit anschaulichen Motiven zum Thema Prävention des Alkoholmissbrauchs und der Einnahme illegaler Drogen gestaltet. Die Kosten des gemeinsamen Projektes der Fürther Verkehrsbetriebe und der Polizei trägt die infra fürth verkehr gmbh, die den Bus darüber hinaus der Polizei für Präventionsveranstaltungen kostenlos zur Verfügung stellt.
Herrmann dankte allen Beteiligten der Aktion für ihr Engagement im Kampf gegen Alkohol und Drogenmissbrauch: "Mein Dank gilt dem Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Herrn Dr. Thomas Jung, dem Vorstandsvorsitzenden der Verkehrsbetriebe Fürth, Herrn Dr. Hans Partheimüller und allen anderen Projektbeteiligten. Dieses außergewöhnliche Präventionsprojekt ist sicher beispielgebend für die Zusammenarbeit der Polizei mit kommunalen Unternehmen. Ich bin sicher, dass der Fürther Präventionsbus im täglichen Einsatz viel Aufmerksamkeit erfährt."
Nähere Auskünfte erteilt die
Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in München, Telefonnummer 089/2192-2114.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken)
siehe auch:
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