Donnerstag, 09. Februar 2012

Gesellschaft

Unfallfahrten in der Faschingszeit immer wieder ein Problem

TÜV SÜD: Bei Alkohol hört der Spaß auf

Ob Fasching, Karneval oder Fastnacht - in der fünften Jahreszeit geht es hoch her. Für viele Feierwillige gehört Alkohol genauso dazu wie ein einmaliges Kostüm. Verkleidung und Alkohol sorgen für ein unverkrampftes und enthemmtes Miteinander. Man schlüpft in eine andere soziale Rolle und unterschätzt darüber hinaus oft die Wirkung des Alkohols und welch fatale Folgen er haben kann. Vor allem, wenn sich Narren und Jecken nach einer feuchtfröhlichen Feier noch hinters Steuer setzen. Die Warnungen werden mit zunehmendem Alkoholkonsum verdrängt und sehr schnell ist dann der Führerschein in Gefahr. TÜV SÜD-Experte Gerhard Laub klärt über die Folgen auf und gibt Tipps, um die "tollen Tage" gut zu überstehen. mehr...

Gundelfingen

Fasnachtsbeiwerk: Viel Arbeit für die Polizei

Die Flaschen auf dem Foto sind nur ein kleiner Teil der am Sonntag von der Gundelfinger Polizei im Zusammenhang mit dem Narrentreiben und Fasnachtsumzug in Gundelfingen sichergestellten hochprozentigen Alkoholika. Insgesamt wurden etwa 100, zum Teil noch jugendliche Personen, im Vorfeld der Veranstaltung im Bereich des Gundelfinger Bahnhofs angesprochen und kontrolliert. mehr...

Kontrollen lassen den Handel kalt

Hannover: Erneut viele Verstöße bei Alkoholtestkäufen

Bei Alkoholtestkäufen am vergangenen Freitagabend ist in über 62 Prozent der Fälle Alkohol an Minderjährige verkauft worden. Bei der gemeinsamen Aktion der Landeshauptstadt Hannover und der Polizeidirektion Hannover ist damit weiterhin keine positive Trendwende erkennbar. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Mittelfranken: Polizei rettet betrunkene Mädchen vor Erfrieren

Am 04.02.2012, in der Nähe der Ortschaft Sack (Fürther Stadtteil), stellten Beamte der Polizeiinspektion Fürth zwei alkoholisierte Mädchen fest. Sie wurden in Gewahrsam genommen. mehr...

Landessozialgericht Bayern

Alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit als wesentliche Unfallursache kostet den Versicherungsschutz bei der Berufsgenossenschaft

Verkehrsunfälle auf dem Weg zur oder von der Arbeitsstelle nach Hause stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Besteht der Versicherungsschutz aber auch, wenn Alkohol im Spiel ist? Dazu hat das Bayerische Landessozialgericht klargestellt: nur wenn die alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit als wesentliche Unfallursache feststeht, wird die Berufsgenossenschaft von ihrer grundsätzlichen Leistungspflicht frei. mehr...

DHS

Projektdatenbank "Gewaltreduktion durch Prävention"

Im Rahmen des vom BMG geförderten Projekts „Gewaltreduktion durch Prävention“ hat die DHS in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium Good Practice-Kriterien zur Bewertung von Konzepten, Projekten und Maßnahmen erarbeitet, die Gewalttaten unter Alkoholeinfluss - insbesondere in der Öffentlichkeit - entgegentreten und gewalt- und alkoholpräventive Arbeit leisten. mehr...

Zurich Gruppe

Alkoholgenuss kann Versicherungsschutz gefährden

Ob Karneval oder Fastnacht: Wenn die Fünfte Jahreszeit ihrem Höhepunkt entgegenschunkelt, fließt auch der Alkohol wieder in rauen Mengen. Die Zurich Versicherung in Deutschland weist darauf hin: Kommt es wegen Alkoholeinfluss zu Schlägereien oder Unfällen, gefährden die Karnevalisten nicht nur sich selbst und Andere, sondern im Ernstfall auch ihren persönlichen Versicherungsschutz. mehr...

Umfangreiche Informationen für Autofahrer

DVR startet Internetseite „Alkohol und Straßenverkehr“

Jeder zehnte Verkehrstote auf deutschen Straßen war im vergangenen Jahr auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. Noch immer unterschätzen viele Autofahrer den Einfluss von Alkohol auf ihre Fahrtüchtigkeit. Wie kommt es zum Alkoholunfall, welche rechtlichen Konsequenzen drohen, wie kann die Fahrerlaubnis wiedererlangt werden und welche Langzeitfolgen kann übermäßiger Alkoholkonsum bewirken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neues Internetportal des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). mehr...

Statistisches Landesamt

Über 100 000 Patienten in Nordrhein-Westfalen wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt

Nahezu 102 000 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 stationär wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10,9 Prozent mehr als im Jahr 2005. mehr...

"Vorglühen" in der U-Bahn

Nürnberg: Gemeinsame Jugendkontrollen gegen Alkoholmissbrauch

Nürnberger Polizei, Jugendamt und Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe waren am vergangenen Freitag, 20.01.2012, gemeinsam im Stadtgebiet unterwegs. Ziel des Einsatzes war, insbesondere zur Thematik "Jugendliche und Alkohol" zu sensibilisieren. Jetzt liegt die Bilanz dieses Einsatzes vor. mehr...

Sucht Info Schweiz

Pistenspaß mit klarem Kopf

Wer fährt, trinkt nicht. Dieses Motto gilt laut Sucht Info Schweiz auch für jene, die Skis und Snowboards anschnallen. Wer auf der Piste eine gute Figur machen will, verzichtet auf Alkoholisches. „Zwätschge Lutz und Wunderkafi“ beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und fördern die Risikobereitschaft. Die Sturz- und Unfallgefahr steigt. Ein Präventionstipp für ein unbeschwertes Skivergnügen. mehr...

Webtipp sueddeutsche.de

Kulturdroge Alkohol: Diese ewige Sauferei

"Vom alten Rom bis in die Münchner S-Bahn: Trotz Ausschankverbot und Kontrollen ist es nie recht gelungen, dem Alkoholkonsum Einhalt zu gebieten. Warum sich die Menschen ihren Rausch nicht verbieten lassen." [...]
bei sueddeutsche.de weiterlesen

Techniker Krankenkasse

Feste feiern? Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte

 Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, entfielen im letzten Jahr über 45.000 Klinikaufenthalte in der Bundesrepublik bei der Altersgruppe der 15 bis unter 25-Jährigen auf die Drogen Alkohol und Cannabis. Damit hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. mehr...

Webtipp "ÄRZTEZEITUNG.DE"

Süchtig im Alter

"Ein Gläschen in Ehren - sollte man im Alter hin und wieder verwehren. Denn die Zahl alkoholabhängiger Senioren steigt. Die Drogenbeauftragte liefert "alarmierende Zahlen": Jeder siebte Pflegebedürftige soll Probleme mit Alkohol und Tabletten haben." [...]
bei "ÄRZTEZEITUNG.DE" weiterlesen

Eltern und Erwachsene haben wichtige Vorbildfunktion

Rauschendes Fest mit wenig Alkohol

Anlässlich der bevorstehenden Feiertage, insbesondere der Silvesterfeierlichkeiten, weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken hin, die übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für Jugendliche birgt. BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott erklärt: "Heranwachsende trinken am ehesten in Gesellschaft mit Gleichaltrigen und um Spaß zu haben und Hemmungen abzubauen. Welche Gefahren mit hohem Alkoholkonsum einhergehen, verlieren sie dabei meist völlig aus dem Blick. Doch weil sich ihr Körper noch in der Entwicklung befindet, wirkt Alkohol viel schneller und schädlicher als bei Erwachsenen. Hoher Alkoholkonsum in kurzer Zeit kann zu einer Alkoholvergiftung mit Atemstillstand führen und damit lebensgefährlich werden. Auf Dauer schädigt das Zellgift Alkohol auch die Hirnfunktionen." mehr...

Alle Verkäufer kannten die Bestimmungen

Main-Tauber-Kreis: Bei erneuten Alkohol-Testkäufen verkauften noch mehr Geschäfte Hochprozentiges an Jugendliche

Das Ergebnis der Alkoholtestkäufe vom Frühjahr 2011 mit 36 Prozent Verstößen, war der Grund für erneute Kontrollen der Polizeidirektion Tauberbischofsheim zusammen mit dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Wieder waren Jugendliche, die sich beim Landratsamt in Ausbildung befinden, Testkäufer. mehr...

Ein Artikel zum Download

SuchtMagazin 06/2011: Social Networks (Web 2.0)

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (06/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Social Networks (Web 2.0)".

Aus dem Inhalt:
Ein Überblick | Virtuelles Engagement der Kinder- und Jugendarbeit | Leben ohne Internet? | Eine entwicklungspsychiatrische Perspektive | Nationales Programm Jugend und Medien | Datenschutz | Cyberbullying | «Alkohol? Kenn dein Limit.» | Online Streetwork | Soziale Netzwerke in der Jugendarbeit mehr...

Bisherige Maßnahmen reichen nicht

WHO: Alkohol am Steuer gerade zum Jahreswechsel eine tödliche Gefahr

Straßenverkehrsunfälle treten in der Wintersaison auch aufgrund vermehrten Alkoholkonsums vermehrt auf. Allgemein ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten aufgrund von Alkohol am Steuer in den meisten Ländern der Region rückläufig, auch wenn noch beträchtlicher Spielraum für Verbesserungen besteht. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Gelsenkirchen: Drogen und Alkohol im Straßenverkehr - in einer Nacht sieben Fälle

In der Zeit von Dienstagnachmittag bis zum frühen Mittwochmorgen fielen im Stadtgebiet erneut alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Fahrzeugführer auf. Bei insgesamt fünf Pkw-Fahrern aus Gelsenkirchen ergaben die Alkoholteste vor Ort Werte zwischen 0,88 und 2,34 bzw. 2,48 Promille. Eine Polizeistreife beobachtete einen 48-Jährigen, wie er mit einem nicht zugelassenen, nicht besteuerten und nicht versicherten Pkw auf der Schwarzmühlenstraße trotz der Dunkelheit ohne Abblendlicht fuhr. mehr...

Mehr Verkehrstote in 2011

GdP: Schlechte Verkehrsmoral erfordert zu viele Todesopfer

Rücksichtlose Fahrweisen, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und die zunehmende Missachtung von Verkehrsregeln sind nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) verantwortlich für den Tod von rund 3900 Menschen im zu Ende gehenden Jahr auf Deutschlands Straßen.
GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „2011 werden voraussichtlich sieben Prozent mehr Menschen im Straßenverkehr getötet worden sein, als im Jahr davor. Damit wird die Zahl der Verkehrstoten erstmals seit 20 Jahren wieder steigen. Auch bei den Verletzten ist mit einer Zunahme von fünf Prozent zu rechnen. Besonders alarmierend ist, dass das bei einer insgesamt sinkenden Zahl der Unfälle passiert.“ mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt - dafür mehr Jugendliche

Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 Prozent zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 Prozent. mehr...

Ergebnisse der Auswertung vorgestellt

Knappschaft und Deutscher Kinderschutzbund beenden "Hackedicht - Schultour der Knappschaft" erfolgreich

Die Knappschaft und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. beenden erfolgreich ihr Präventionsprojekt, die "Hackedicht - Schultour der Knappschaft", nach einem Jahr Laufzeit. Gemeinsames Ziel war es, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. mehr...

Über 5000 landeten 2010 im Krankenhaus

Neuer Höchststand der Komasäufer in Bayern

Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Bayern ist auf neuem Höchststand. Im Jahr 2010 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5331 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar nur leicht um 0,3 Prozent. Damit benötigten aber so viele Jugendliche wie noch nie im Freistaat stationäre Behandlung wegen Alkoholmissbrauch. mehr...

Kindermotive auf Verpackung

Alkohol in Weihnachtssüßigkeiten - Gefahr für Kinder?

In vielen Weihnachtssüßigkeiten ist Alkohol enthalten: und zwar in Marzipan und Schokolade, wie sie Eltern und Großeltern gern kaufen, um sie Kindern in den Nikolausstiefel zu stecken. Darüber berichtet das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt" im NDR Fernsehen. Die bunte Verpackung, auf der oft Kinder abgebildet sind, legt den Käufern nahe, dass die Süßigkeiten auch für Kinder geeignet sind. "Das sind sie eben nicht. In der Zutatenliste steht Alkohol", so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg gegenüber "Markt". mehr...

Verwaltungsgericht Oldenburg

Betrunkener Seelotse verliert Kapitänspatent und die Arbeit

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat mit Urteil vom 25. November 2011 (Az.: 7 A 241/11) die Klage eines Seelotsen gegen den Widerruf seiner Bestallung abgewiesen. Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Kläger führte als beratender Seelotse im Juni 2009 im Emsrevier eine Lotsung durch. Er gab fehlerhafte Anweisungen, die dazu führten, dass das Motorschiff „Beluga Majesty" auf Grund lief. mehr...

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