Montag, 06. Februar 2012

Wissen

Statistisches Bundesamt

Bierabsatz 2011 nahezu unverändert bei 98,2 Millionen Hektolitern

Im Jahr 2011 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 98,2 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozent beziehungsweise um 0,1 Millionen Hektoliter zurück. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. mehr...

Statistisches Landesamt

Über 100 000 Patienten in Nordrhein-Westfalen wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt

Nahezu 102 000 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 stationär wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10,9 Prozent mehr als im Jahr 2005. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten. mehr...

Techniker Krankenkasse

Feste feiern? Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte

 Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, entfielen im letzten Jahr über 45.000 Klinikaufenthalte in der Bundesrepublik bei der Altersgruppe der 15 bis unter 25-Jährigen auf die Drogen Alkohol und Cannabis. Damit hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt - dafür mehr Jugendliche

Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 Prozent zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 Prozent. mehr...

Über 5000 landeten 2010 im Krankenhaus

Neuer Höchststand der Komasäufer in Bayern

Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Bayern ist auf neuem Höchststand. Im Jahr 2010 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5331 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar nur leicht um 0,3 Prozent. Damit benötigten aber so viele Jugendliche wie noch nie im Freistaat stationäre Behandlung wegen Alkoholmissbrauch. mehr...

Webtipp sueddeutsche.de

Promille-Prügeleien - Späte Sperrstunde, mehr Gewalt?

"Alkohol erhöht bei manchen Menschen bekanntlich die Gewaltbereitschaft. Norwegische Wissenschaftler haben nun die Frage untersucht, ob es tatsächlich mehr Schlägereien gibt, wenn Kneipen später schließen."  [,,,]
bei sueddeutsche.de weiterlesen

Viele Krebsfälle sind durch weniger Alkohol vermeidbar

Mit jedem Glas Alkohol steigt das Krebsrisiko

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) weist mit Nachdruck darauf hin, dass Männer nicht mehr als 20 Gramm Alkohol und Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol pro Tag aufnehmen sollten. 10 Gramm Alkohol stecken in 1 „Drink“, zum Beispiel 1 Glas Bier, Wein oder Schnaps. Würde diese Menge nicht überschritten, wären zahlreiche Krebsfälle vermeidbar. Bei Männern könnten 90 Prozent und bei Frauen 50 Prozent der alkoholbedingten Krebskrankheiten und Krebstodesfälle verhindert werden. Das sind etwa 720 000 Krankheitsfälle und 430 000 Todesfälle weltweit. Zur Krebsprävention ist es also am besten gar keinen Alkohol zu trinken. mehr...

Webtipp "Handelsblatt"

Studie: Alkohol - Schmiermittel für gute Geschäfte

"Menschen mit moderatem Alkoholkonsum verdienen besser als Abstinenzler. Dieses häufig beobachtete Phänomen haben Forscher nun ein Stück weit erklärt. Die Ergebnisse sind jedoch kein Freibrief für hemmungsloses Trinken."
beim "Handelsblatt" weiterlesen
Studie "In Vino Veritas" (DICE) downloaden

Eindeutiger Zusammenhang zwischen Einkommensniveau und Alkoholkonsum

WHO: Einschätzung der wirtschaftlichen Schäden durch Alkohol in Slowenien

Im Oktober 2011 nahmen mehr als 30 Experten aus Slowenien an einem zweitägigen Workshop zum Thema Kompetenzbildung in Ljubljana teil, in dem es um eine Einschätzung der ökonomischen Belastung des Landes durch Alkoholkonsum ging. Dieser ist in Slowenien relativ hoch und liegt über dem Durchschnitt für die Länder der Europäischen Union. Um sinnvolle alkoholpolitische Handlungskonzepte für das Land empfehlen zu können, ist ein ausreichendes Verständnis der ökonomischen Schäden aufgrund alkoholbedingter Erkrankungen erforderlich. Das slowenische Gesundheitsministerium ist bestrebt, die Anstrengungen zur Senkung des hohen durchschnittlichen Alkoholkonsums zu verstärken. mehr...

Umfrage

Fast ein Drittel aller Frauen war noch nie betrunken. Jeder dritte Mann hingegen ist schon einmal betrunken Auto gefahren

Frauen sind mehrheitlich der Meinung, dass Autofahrer die Finger gänzlich vom Alkohol lassen sollten. Das ergab eine Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Null Promille am Steuer befürworten 90,2 Prozent der Frauen aber nur 79,8 Prozent der Männer. Für Warnhinweise auf alkoholhaltigen Flaschen – analog zu Zigarettenschachteln – sprechen sich 70,5 Prozent der Damen aber nur 60,6 Prozent der Herren aus. Geht es um ein generelles Werbeverbot für alkoholische Getränke dominieren erneut die weiblichen Befürworterinnen im Verhältnis 57,9 Prozent zu 46,2 Prozent. mehr...

Webtipp "Spiegel Online"

Trinker und Transplantationen: Gleiches Recht auf Rettung

"Eine im "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Studie behauptet, der vor einer Lebertransplantation verlangte Alkoholentzug sei unnötig. Daran hat sich jetzt eine Debatte entzündet: Hat jemand, der sich selbst schädigt, das gleiche Recht auf Rettung wie andere Kranke?" [...]
bei "Spiegel Online" weiterlesen

Zahl der Getöteten und Verletzten kann deutlich gesenkt werden

DVR für gesetzliches Alkoholverbot am Steuer

Der Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) hat sich für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. „Der Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmer ist vorrangig gegenüber einer Teilgruppe, die trotz der Teilnahme am Straßenverkehr nicht auf den Konsum von Alkohol verzichten möchte“, erklärt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, so Dr. Eichendorf weiter. mehr...

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Pilotprojekt in Brandenburg

Interview: Damit Alkohol den Alltag nicht bestimmt

"„Früh-A“ heißt ein Modellprojekt. Zwei Jahre lang wurde mit Hilfe von Hausärzten versucht, Patienten mit Alkoholproblemen frühzeitig und ganz gezielt anzusprechen. Mit dem Projektleiter Michael Leydecker sprach Frank Pechhold." [...]
bei "Märkische Allgemeine" weiterlesen

Suchtmittelkonsum und Situation suchtkranker Menschen

Hamburg: Alkohol bleibt Suchtmittel Nummer Eins

Alkohol bleibt das Suchtmittel Nummer eins und Menschen mit Alkoholproblemen suchen erst spät Hilfe: Dies sind nur zwei der Erkenntnisse aus dem aktuellen Bericht zur Situation Suchtmittelabhängiger Menschen in Hamburg. Die vorliegenden Daten machen auch deutlich, dass der Cannabiskonsum besonders unter Jugendlichen nach wie vor weit verbreitet ist. Ein erfreulicher Trend ist hingegen bei den Erstkonsumenten von Opiaten zu beobachten. Deren Zahl geht weiter leicht zurück. mehr...

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Gesundheitsministerin Tack: Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

Pilotstudie in Brandenburg: "Frühintervention bei Patienten mit Alkoholproblemen in Arztpraxen"

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) setzt im Kampf gegen Alkoholmissbrauch stärker auf Früherkennung und Frühintervention. "Je früher ein problematischer Umgang mit dem Suchtmittel Alkohol erkannt wird, um so eher kann Hilfe angeboten werden", sagte Tack bei der Vorstellung einer Pilotstudie, die in Brandenburger Arztpraxen durchgeführt wurde. "Die Hausarztpraxen bieten sich für eine Frühintervention geradezu an. Wegen des besonderen Arzt-Patienten-Verhältnisses ist hier der Zugang zu den Betroffenen eher möglich", so Tack. mehr...

Akzeptanz des Alkoholkonsums im Ländervergleich

Flirtfaktor Alkohol: Regelmäßiger Konsum schreckt bei Partnerwahl ab

An diesem Samstag öffnet eines der größte Volksfeste der Welt wieder seine Pforten für Millionen von Besuchern. In den Festzelten werden Menschen aus aller Welt gemeinsam feiern und einige Gäste nach der Devise „Liawa bsuffa und lusdig, ois niachdan und bläd“ tief ins Glas schauen. Zugleich ist das Oktoberfest aber auch ein bekannter Ort des Flirtens. eDarling stellte sich die Frage: Welche Nationalität ist in puncto Alkoholkonsum dem Partner gegenüber nachsichtiger und welche ist intoleranter? Eine Analyse der Online-Partnervermittlung zeigt nun, wer auf häufigen Alkoholkonsum allergisch reagiert. Soviel vorab: Russen und Polen sind am empfindlichsten. mehr...

Neue Studie

Alkohol erhöht das Darmkrebs-Risiko deutlich

in:

In einer Meta-Studie, in der über 60 Einzelstudien weltweit ausgewertet wurden, haben Forscher nun einen eindeutigen Nachweis geführt, dass der Konsum von Alkohol ab einer bestimmten Menge, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Strittig ist allerdings, ob die Alkoholmenge, die sie als Maß für "moderates Trinken" angaben, so hinzunehmen ist. mehr...

Statistisches Bundesamt

Gastgewerbeumsatz im Juli 2011 real um 1 Prozent gestiegen

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Juli 2011 nominal 2,6 Prozent und real 1,0 Prozent mehr um als im Juli 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Juni 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2011 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,4 Prozent und real 0,7 Prozent niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Juli 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,4 Prozent und real 1,6 Prozent gegenüber Juli 2010. Die Gastronomie setzte nominal 2,1 Prozent und real 0,6 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 4,5 Prozent und real um 3,2 Prozent.

Von Januar bis Juli 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,9 Prozent und real 2,7 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
(Quelle und weitere tabellarische Übersicht: Statistisches Bundesamt)

Aktionsplan

Europäische Region der WHO hat höchsten Alkoholkonsum weltweit

Die 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO, die vom 12. bis 15. September 2011 in Baku (Aserbaidschan) zum Regionalkomitee versammelt sind, unterstützen einen Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums. In der Europäischen Region stellt Alkohol nach Tabakkonsum den zweitgrößten Risikofaktor in Bezug auf Mortalität und Krankheitslast dar. mehr...

Alkohol in Zahlen:

Die Schweiz trinkt etwas weniger

Der Konsum an alkoholischen Getränken in der Schweiz war 2010 erneut leicht rückläufig. Er betrug 8,5 Liter reinen Alkohols, alle alkoholischen Getränke zusammengenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre ist der Pro-Kopf-Konsum durchschnittlich um 1 Prozent pro Jahr gesunken. Aufgrund dieser Tatsache erachtet der Bundesrat eine generelle Verteuerung von Alkoholika nicht als sinnvoll. Er verzichtet deshalb im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes auf preisliche Massnahmen. mehr...

Studie der Universität Bonn

MPU schützt vor Rückfällen

Nur wenige alkoholauffällige Fahrer werden nach einer positiven Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wieder rückfällig. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag des Verbandes der TÜV e.V. hervor. Untersucht wurde die Bewährung im Straßenverkehr von 1.600 ehemaligen MPU-Teilnehmern über einen Zeitraum von drei Jahren. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
bei aertzeblatt.de weiterlesen

Inhalt abgleichen