Donnerstag, 09. Februar 2012

Ausland

"Nachtregime"

Schweiz: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz. Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. mehr...

Webtipp: Basler Zeitung

Schweiz: Komatrinker sollen Spitalrechnung selbst bezahlen

"Auch die Gesundheitspolitiker im Ständerat wollen Notfallbehandlungen nach Alkoholexzessen von der Krankenversicherung ausnehmen. Die Kassen und Spitäler warnen vor Abgrenzungsproblemen." [...]
bei Basler Zeitung weiterlesen

Sucht Info Schweiz

Pistenspaß mit klarem Kopf

Wer fährt, trinkt nicht. Dieses Motto gilt laut Sucht Info Schweiz auch für jene, die Skis und Snowboards anschnallen. Wer auf der Piste eine gute Figur machen will, verzichtet auf Alkoholisches. „Zwätschge Lutz und Wunderkafi“ beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und fördern die Risikobereitschaft. Die Sturz- und Unfallgefahr steigt. Ein Präventionstipp für ein unbeschwertes Skivergnügen. mehr...

Drogenkonferenz

Schweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug blickt auf sechs Jahre intensiver Arbeit in der Alkoholprävention zurück. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen beschloss die Drogenkonferenz einen neuen Aktionsplan. Diesen präsentierte Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und Präsident der Drogenkonferenz, heute zusammen mit Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham der Öffentlichkeit. Bis Ende 2018 soll die Situation im Kanton Zug in drei Bereichen verbessert werden: beim Rauschtrinken, beim chronischen Überkonsum sowie beim unangemessenen Konsumieren im Verkehr und bei der Arbeit. mehr...

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SuchtMagazin 06/2011: Social Networks (Web 2.0)

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (06/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Social Networks (Web 2.0)".

Aus dem Inhalt:
Ein Überblick | Virtuelles Engagement der Kinder- und Jugendarbeit | Leben ohne Internet? | Eine entwicklungspsychiatrische Perspektive | Nationales Programm Jugend und Medien | Datenschutz | Cyberbullying | «Alkohol? Kenn dein Limit.» | Online Streetwork | Soziale Netzwerke in der Jugendarbeit mehr...

Revision des Gaststättengesetzes

Kanton Fribourg: Kein Alkoholausschank mehr unter 18 Jahren

Die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Fribourg gibt den Vorentwurf zur Revision des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten in die Vernehmlassung. Das Ziel ist, einen angemesseneren rechtlichen Rahmen zu schaffen für die neuen Verhaltensweisen der Kundschaft, die angebotenen Veranstaltungen der Betriebe besser zu regeln und die Prävention gegen übermässigen Alkoholkonsum, insbesondere durch die Jungen, zu verbessern. Ausserdem soll effizienter gegen Lärmbelästigungen, Beschädigungen und Gewalttätigkeiten vorgegangen werden können. mehr...

Verkehrsclub Österreich (VCÖ)

Österreich: In diesem Jahr massiver Anstieg der tödlichen Alkohol-Unfälle

Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass heuer bereits in den ersten neun Monaten mehr Personen durch Alko-Unfälle im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind als im gesamten Vorjahr. Der VCÖ warnt, dass im Dezember der Anteil der Alkohol-Unfälle höher ist als im Jahresschnitt. Bereits ein Punsch kann bis zu 0,4 Promille verursachen. mehr...

Sucht Info Schweiz

Mit Boby Kindern aus alkoholbelasteten Familien eine Stimme geben

In der Schweiz wachsen mehrere zehntausend Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Sie stehen mit ihren Sorgen oft alleine da, und das Leiden begleitet sie häufig ihr Leben lang. Mit der Unterstützung von Sucht Info Schweiz sollen Angebote für Kinder und für deren alkoholabhängige Eltern ausgebaut und besser zugänglich gemacht werden. Sucht Info Schweiz will mit einer Aktion am Postschalter breite Bevölkerungskreise für diese Thematik sensibilisieren. mehr...

Eindeutiger Zusammenhang zwischen Einkommensniveau und Alkoholkonsum

WHO: Einschätzung der wirtschaftlichen Schäden durch Alkohol in Slowenien

Im Oktober 2011 nahmen mehr als 30 Experten aus Slowenien an einem zweitägigen Workshop zum Thema Kompetenzbildung in Ljubljana teil, in dem es um eine Einschätzung der ökonomischen Belastung des Landes durch Alkoholkonsum ging. Dieser ist in Slowenien relativ hoch und liegt über dem Durchschnitt für die Länder der Europäischen Union. Um sinnvolle alkoholpolitische Handlungskonzepte für das Land empfehlen zu können, ist ein ausreichendes Verständnis der ökonomischen Schäden aufgrund alkoholbedingter Erkrankungen erforderlich. Das slowenische Gesundheitsministerium ist bestrebt, die Anstrengungen zur Senkung des hohen durchschnittlichen Alkoholkonsums zu verstärken. mehr...

Österreich

Alkohol in Familien: Augen auf!

Das Ludwig Bolzmann Institut für Suchtforschung geht in einer Studie zum Thema “Kinder aus suchtbelasteten Familien - Theorie und Praxis der Prävention” davon aus, dass die Hälfte der Kinder aus österreichischen Familien mit Alkoholmissbrauch konfrontiert werden. mehr...

Webtipp nachrichten.at

Schottland: Mindestpreis für Alkohol

"Für nur fünf Pfund kann ein Teenager genug Alkohol kaufen, um sich umzubringen", sagte die schottische Gesundheitsministerin Nicola Sturgeon am Dienstag in der BBC. Schottland muss nach eigenen Berechnungen für die Bekämpfung von Alkoholsucht jedes Jahr mehr als 3,5 Milliarden Pfund (rund vier Milliarden Euro) ausgeben." [...]
bei nachrichten.at weiterlesen

Sucht Info Schweiz

alkoholkonsum.ch: eine neue Website beantwortet Fragen zu Problemen rund um Alkohol

Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist direkt oder indirekt von Problemen im Zusammenhang mit Alkohol betroffen. Die meisten dieser Menschen suchen eine klare Antwort auf einfache Fragen. Für diese Personen hat Sucht Info Schweiz ein neues Hilfsmittel geschaffen: die Website alkoholkonsum.ch. Alkoholkranke Menschen und ihr Umfeld sind häufig von einer Mauer des Schweigens umgeben. Um diese Mauer zu überwinden, bietet die Website einen niederschwelligen Zugang zu Informationen für Betroffene und Angehörige: Sie ist einfach zugänglich, anonym und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie liefert Antworten, die eine rasche und unkomplizierte Selbsteinschätzung Betroffener ermöglichen. mehr...

«Fertig Puff!»

Stadt Zürich geht auf Facebook in Dialog zum Thema "illegale Partys"

Eine illegale Party vom 10. September 2011 am Bellevue in Zürich und die Ausschreitungen in der Folgewoche beim Central haben für grosse Aufmerksamkeit gesorgt. Insbesondere ist eine Diskussion um Freiräume für Jugendliche und junge Erwachsene entbrannt. mehr...

Alkohol in Zahlen:

Die Schweiz trinkt etwas weniger

Der Konsum an alkoholischen Getränken in der Schweiz war 2010 erneut leicht rückläufig. Er betrug 8,5 Liter reinen Alkohols, alle alkoholischen Getränke zusammengenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre ist der Pro-Kopf-Konsum durchschnittlich um 1 Prozent pro Jahr gesunken. Aufgrund dieser Tatsache erachtet der Bundesrat eine generelle Verteuerung von Alkoholika nicht als sinnvoll. Er verzichtet deshalb im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes auf preisliche Massnahmen. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
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Sucht Info Schweiz

Neues Schweizer Alkoholgesetz: Die Wirtschaftsfreiheit wird über den Schutz der Öffentlichen Gesundheit gestellt

Eine verpasste Chance, Alkoholprobleme als Probleme der öffentlichen Gesundheit zu behandeln. Sucht Info Schweiz ist beunruhigt über die Stossrichtung der Grundsatzentscheide, die der Bundesrat am 7. September gefällt hat. mehr...

Webtipp "Spiegel Online"

Illegale Brennereien in Kenia: Der Schnaps, der den Tod bringt

"'Kill me quick' heißt das hochprozentige Gemisch, an dem sich Kenias Unterschicht berauscht. Die Brennereien sind profitabel, Todesfälle an der Tagesordnung. Doch die Politik bringt das illegale Gewerbe nicht unter Kontrolle. Ein Ortsbesuch." [...]
bei "Spiegel Online" weiterlesen

Aufhebung staatlicher Monopole

Schweizer Alkoholgesetz: Fokus auf Jugendschutz und Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht

Der Bundesrat hat heute den Ergebnisbericht über die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes zur Kenntnis genommen und Grundsatzentscheide für das weitere Vorgehen gefällt. Der Staat wird die Alkoholherstellung von veralteten Einschränkungen befreien. Zudem wird die Branche in den Genuss gezielter Steuererleichterungen kommen. Alkohol, der in festen Lebensmitteln verwendet wird, soll von der Steuer befreit werden. Die Werbebeschränkungen für Spirituosen werden etwas gelockert, bleiben jedoch strenger als jene für Wein und Bier. Von preislichen Massnahmen wird Abstand genommen. Im Hinblick auf die Botschaft legt der Bundesrat zwei Schwerpunkte. Der Jugendschutz soll gestärkt und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht eingedämmt werden. mehr...

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SuchtMagazin 04/2011: Kinder stärken

Suchtmahazin 04/11Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (04/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Kinder stärken".

Aus dem Inhalt:
Kinder von suchtkranken Eltern | ambulante und stationäre Angebote | Kinder im Netz | ESSKI | Meldebefugnis und Kindesschutzbehörden | «Open Sunday» | Ganz der Vater, ganz die Mutter? | Frauen und Mütter in prekären Verhältnissen || Suchtakademie: öffentlicher Raum mehr...

Zweikomponenten-Cocktails

Schweiz: Bundesverwaltungsgericht stoppt Umgehungsversuch der Sonderbestimmung für Alcopops

Sie tragen bekannte Cocktailnamen wie «Tequila Sunrise», «Ladykiller» oder «Sex on the Beach». Sie bestehen aus einem Set mit zwei Getränkedosen – eine Dose mit einer Alkoholmischung die andere mit einer Süssgetränkemischung – sowie einem Shaker. Und sie werden in einer trendigen Verpackung mit Tragegriff angeboten. Fallen diese Getränke unter die normale Spirituosensteuer oder unter die Sondersteuer für Alcopops? Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die süßen «Zweikomponenten-Cocktails» sind Alcopops. mehr...

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